eFootball

eFootball - Hier wird nur mit Fußbällen geschossen

Was ist das und warum machen wir das?

Im April 2018 hat sich der DFB mit seinen Regional- und Landesverbänden auf einen einheitlichen Umgang mit eSports verständigt. Neben der Namensgebung – weg von eSports, hin zu eFootball – hat sich der DFB auch für die Freigabe eines eFootball-Moduls für FUSSBALL.DE ausgesprochen. Leider ist es bis heute noch nicht umgesetzt worden. eFootball deswegen, weil unter eSports auch Ego-Shooter oder Echtzeit-Strategiespiele fallen, die der DFB aber ablehnt. Es sollen keine Spiele gefördert werden, in denen mit etwas anderem als Fußbällen geschossen wird. Es geht allein um Fußball – deshalb: eFootball.

eFootball bezeichnet für uns den sportlichen Wettkampf zwischen Menschen in der Fußball-Simulation FIFA von EA Sports an der Spielkonsole PlayStation 4 & 5 des Herstellers Sony. Bevorzugt wird der Offline-Spielbetrieb, idealerweise dort, wo sich sonst auch das Vereinsleben abspielt: im Klubhaus bzw. auf dem Vereinsgelände.

Der NFV möchte die junge Generation (wieder) für das Format „Sportverein“ zu begeistern

Der Startschuss ist gefallen, doch das Spiel hat gerade erst begonnen

Neben der Organisation des klassischen Spielbetriebs, der Talentförderung und seinem sozialen Engagement setzt der Niedersächsische Fußballverband (NFV) mit Beginn des Jahres 2019 auch verstärkt auf eFootball.

Das tun wir nicht, weil wir glauben, dass der virtuelle Fußball irgendwann wichtiger sein wird als der „echte“ Fußball auf dem Rasen. Sondern wir tun es, weil wir überzeugt davon sind, dass eFootball als Ergänzung zum Fußball im Verein eine Zukunft hat und für unsere Vereine eine Chance sein kann, neue Mitglieder anzusprechen und an sich zu binden.

Konkret: Mit eFootball bietet sich dem organisierten Fußball die Möglichkeit, die junge Generation (wieder) für das Format „Sportverein“ zu begeistern. Diese wollen wir als Fußball-Niedersachsen ergreifen.

NFV-Kreis Heide-Wendland startet als 2. Kreis im Verband eine eFootball-Kreismeisterschaft

Anfang des Jahres 2019 beschließt der Geschäftsführende Vorstand des Heide-Wendland Kreises den Start eine eFootball Saison. Nach Gifhorn der zweite NFV-Kreis.
Sind sich einig: Hartmut Jäkel, Oliver Hansen und Christian Röhling (v.l.)

Der ehemalige Fußball Kreisvorsitzende Christian Röhling hat schon 2018 sich für die Einführung von eFootball stark gemacht.

Am 2. April 2019, also kein Aprilscherz, haben sich der NFV-Kreisvorsitzende Christian Röhling und sein Stellvertreter Hartmut Jäkel mit Oliver Hansen (Jugendobmann vom SV Wendisch Evern) getroffen und das weiter Vorgehen besprochen. Oliver Hansen, der als Verantwortlicher im Spielausschuss eingegliedert werden soll, hat übrigens mit seinem Team SV Wendisch Evern in Barsinghausen das Achtelfinale erreicht

Ende Mai, Anfang Juni soll es in Wendisch Evern die 1. Heide-Wendland-Kreismeisterschaft geben. An vier Stationen soll in der Sporthalle nicht auf dem Parkett, sondern auf dem Bildschirm der erste Kreismeister ausgespielt werden.

Noch diese Woche werden die Vereine über das DFBnet angeschrieben und erhalten eine Ausschreibung und Anmeldeformulare. Danach wird entschieden, ob es einen geregelten Spielbetrieb ab der Saison 2019/20 angeboten wird. Es gab sogar eine Online-Umfage Anfang April 2020: "Soll es eine eSoccer NFV-Kreismeisterschaft im Heide-Wendland Kreis geben?"

69% waren dafür, 31% dagegen.

Sie wird kommen. Nach der erfolgreichen Premiere des NFV-eFootball-Cups im Januar mit 64 Mannschaften und 128 Spielern in Barsinghausen und der erfolgreichen 1. NFV-Kreismeisterschaft im Februar mit 24 Mannschaften in Gifhorn, hat sich der NFV-Kreisvorstand Heide-Wendland auch dafür ausgesprochen, eine Kreismeisterschaft im auf dem Bildschirm auszuspielen.

April 2019

 

NFV startet eFootball Tunier Serie