Sportgerichtsurteile 2022/23

Hier werden die Urteile des Kreissportgerichtes anonym als PDF Dateien abgelegt.

Protest von TuS Lübbow zurück genommen. Verfahren eingestellt

19.09.2022

Anrufung des SC Uelzen wird nicht statt gegeben

Urteil 2-2022/23

Im Spiel der 1. Kreisklasse VFL Suderburg II und SC Uelzen  vom 14. August hat das Kreissportgericht folgende Entscheidung getroffen:

  1. Der Anrufung des Verantwortlichen X (SC Uelzen) gegen den Verwaltungsentscheid des Kreisspielausschusses Heide-Wendland vom 21.10.2021 wird nicht stattgegeben.
  2. Die Kosten des Verfahrens trägt der Verantwortliche X unter Vereinshaftung des SC Uelzen.
  3. Eine Berufung gegen dieses Urteil ist unter Bezugnahme auf § 17 (2) der Rechts- und Ver-fahrensordnung ausgeschlossen.

Tatbestand:

In dem Spiel am 14.08.2022 erhielt der Verantwortliche X des Vereins SC Uelzen in der 45. Minute nach Kritik an dem Schiedsrichter von diesem die Gelbe Karte. Nachdem er weiterhin die Entscheidungen des Schiedsrichters kritisierte, wurde er in der 73. Minute durch Zeigen der Gelb/Roten Karte aus dem Innenraum des Spielfeldes verwiesen. Nach Spielschluss stürmte er auf den Platz und forderte vom Schiedsrichter eine längere Nachspielzeit.

Der Kreisspielausschuss verhängte gegen ihn einen Verwaltungsentscheid mit einer Geldstrafe von 40€ und Verfahrenskosten von 10€. Gegen diesen Bescheid hat der Betroffene Anrufung erhoben.

Urteil und Entscheidungsgründe:

Das Kreissportgericht hat der Anrufung nicht stattgegeben, weil der Verantwortliche X durch sein eigenes Verhalten, so wie er beschrieb, nach Ansicht des Kreissportgerichtes dabei sich selber belastete. Auch die vom Beschuldigten genannten beiden Entalstungszeugen A und B haben wenig zur Entlastung des Verantwortlichen X beigetragen. Im Gegenteil, sie bestätigten, dass X zweimal über die Bande sprang und den Schiedsrichter auf angebliche falsche Entscheidungen ansprach, sowie nach Spielende meckernd zum Mittelkreis ging.

Kosten:

Die Kosten in Höhe von 80 Euro hat der Verantwortliche X (SC Uelzen) unter Vereinshaftung zu tragen.

Detailurteil>>

28.07.2022

Beschluss (Einstellung des Verfahrens)

Beschluss 1-2022/23

In der Sportrechtssache Protest des Vereins TuS Lübbow gegen die Wertung des Kreispokalspiels vom 20.07.2022 zwischen den Vereinen TuS Lübbow und TSV Hitzacker hat das Kreissportgericht Heide-Wendland am 27.07.2022 folgenden Beschluss gefasst:

  1. Gemäß § 30 (2) der Rechts- und Verfahrensordnung wird das Verfahren eingestellt, da der Verein TuS Lübbow mit E-Mail vom 26.07.2022 den Rechtsbehelf Protest zurückgenommen hat.
  2. Verfahrenskosten sind nicht entstanden.
  3. Dieser Beschluss ist gemäß § 30 der Rechts- und Verfahrensordnung unanfechtbar.

Tatbestand und Entscheidungsgründe:

Am 20.07.2022 fand das Kreispokalspiel (Qualifikationsrunde) zwischen den Vereinen TuS Lübbow und TSV Hitzacker statt, welches 0:6 endete.

Der Verein TuS Lübbow hat mit der E-Mail vom 20.07.2022 an den Kreisspielausschuss Einspruch gegen die Spielwertung eingelegt. Die vom Kreisspielausschuss an das Kreissportgericht per E-Mail vom 21.07.2022 weitergeleitete E-Mail wird als Protest gewertet. Begründet wird der Protest damit, dass der Verein TSV Hitzacker in dem Spiel unter Erlaubnis des Schiedsrichters Mehrfachwechslungen vorgenommen hat. Dabei seien bereits ausgewechselte Spieler wieder eingewechselt worden, was nach § 14 der SpO i. v. m. Ziffer 3.1.2 der Ausschreibung nicht erlaubt ist. Es wird beantragt, dass das folgende Spiel der Kreispokalrunde bis zu einer Entscheidung des Kreissportgerichtes abgesetzt wird. 

Mit E-Mail vom 26.07.2022 an das Kreissportgericht, hat der Verein TuS Lübbow das Rechtsmittel Protest zurückgenommen. Nach der Rücknahme war das Verfahren nach § 30 Abs. 2 der Rechts- und Verfahrensordnung daher einzustellen.

Kosten:

Verfahrenskosten, möglich wären pauschal 30,00 Euro, werden dem Verein TuS Lübbow gemäß Absprache erlassen.

Seite zuletzt aktualisiert am: 14.09.2022

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