27.08.2019

Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin _ _ _

Ü50 Heidetal/Ilmenau gewinnt nach 2015 zum zweiten Mal die Norddeutsche Meisterschaft und fährt am 13.September zur Deutschen Ü50-Meisterschaft nach Berlin!

Hinten vl: Michael Keil, Christian Hultsch, Thomas Rudzinski, Merko Butenhoff, Ralf Mackensen, Ulrich Petersen, Torsten Winter, Rainer Beister, Vorne vl: Dirk Reichel, Ralf Sievers, Sigfried Grabow, Hüseyin Özdemir, Eckhard Bünger, Jens Alpers, Oliver Wehrt, Frank Alpers

Nachdem im letzten Jahr nach dem verlorenen Finale gegen Lesum/Burgdamm die Köpfe hingen wegen der verpassten Chance auf die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft, waren sie am vergangenen Samstag hoch erhoben. Die Trainer Michael Keil und Rainer Beister hatten die Qual der Wahl bei der Kaderauswahl, denn diesmal waren alle fit und haben sich engagiert vorbereiten können.

Die sehr gut gespielte Niedersachsenmeisterschaft, bei der die SG zwar im Finale Hannover 96 mit 0:1 unterlag, aber als Vizemeister ebenfalls für Norddeutsche Meisterschaft qualifiziert ist, war die Voraussetzung, am vergangenen Samstag wurde die ersehnte zweite Teilnahme an der „Deutschen“ durch den Sieg bei der Norddeutschen Meisterschaft perfekt gemacht. Mit insgesamt 6:1 Toren bei drei Siegen und einem Unentschieden in vier Spielen setze sich die SG Heidetal/Ilmenau überzeugend durch.

Aber der Reihe nach:
Gleich im Auftaktspiel hatte es der NFV-Vizemeister es mit dem Vorjahressieger der Nord-Meisterschaft und amtierenden Deutschen Vizemeister, Lesum/Burgdamm aus Bremen, zu tun. Nach anfänglichem Abtasten übernahmen die Heidetal-Ilmenauer immer mehr das Kommando, was zum verdienten 1:0 durch den Kapitän Frank Alpers führte. Gegen Ende des Spiels erhöhte Lesum den Druck und durch eine Unachtsamkeit in der letzten Spielsekunde kam es dann zum 1:1 Ausgleich, aber die Art und Weise der Spielführung ließ Gutes erahnen. Das zweite Spiel der Vorrunde musste mit einer Tordifferenz von 2 Toren gewonnen werden, um im Halbfinale dem Respektsgegner Hannover 96, die den Mitfavoriten Viktoria aus Hamburg besiegt hatten, erst einmal aus dem Weg zu gehen. Entsprechend engagiert ging es gegen den TS Einfeld zur Sache. Die Heidetal-Ilmenauer besiegten den Gast aus Schleswig-Holstein am Ende klar mit 3:0 durch Tore von Merko Butenhoff, Siegfried Grabow und Ralf „Macke“ Mackensen. Durchatmen, Halbfinale war geschafft…

Nun ging es gegen Viktoria Hamburg, die sich als Gruppenzweiter für das Halbfinale qualifiziert haben. Viktoria zog gleich ein ballsicheres Kurzpassspiel auf, es war zunächst die Aufgabe, aufmerksam bleiben und den Gegner möglichst 20 Meter vom eigenen Tor weg zu halten. Dies gelang durch die hervorragende Organisation der Abwehr durch den besten Mann des Turniers, Christian Hultsch. Die Heidetal-Ilmenauer kamen immer besser ins Spiel und mit schnell vorgetragenen Angriffen wurde der Gegner mehr und mehr unter Druck gesetzt. Folgerichtig fiel der Treffer zum 1:0 Endstand durch einen von Ralf Sievers vorgetragenen und von Merko Butenhoff im Stil eines Klassestürmers abgeschlossenen Angriffs. Finale …

Das Finale gegen Hannover 96, die sich im zweiten Halbfinale deutlich mit 5:0 gegen Lesum/Burgdamm durchgesetzt haben, war die Wiederauflage des Endspiels um die Niedersachsenmeisterschaft im Mai, das Hannover noch mit 1:0 gewinnen konnte.
Die Gastgeber hatten noch eine Rechnung offen. In der Rubrik „Sprücheklopferei“ wurde damals schon die Revanche im Finale der Norddeutschen „versprochen“. Nun kam es tatsächlich zum Showdown der langjährigen niedersächsischen Rivalen. Heidetal/Ilmenau hatte aus den Fehlern des letzten Jahres gelernt und den gesamten Feldspielerkader zum Einsatz gebracht. So war die Frische da, um bei über 30 Grad im vierten Spiel des Tages gegen den hochklassig aufgestellten Gegner Paroli zu bieten.
Der Spielfilm ähnelte dem des Halbfinales. Konzentriert abwarten, keine Defensivfehler zu lassen und dann ins Spiel kommen. Ein ausgewogenes Spiel, mit vielen Strafraumszenen aber ohne wirklich Torchance. Das änderte sich, als der Torschütze des ersten Spieles, Frank Alpers, sich sein „Sahnestück“ für das Finale aufgehoben hat: Er setzte sich auf der rechten Seite in Richtung Grundlinie durch und flankte lehrbuchmäßig auf den mitgelaufenen 1,90plus-Mann Merko Butenhoff. Butenhoff stieg hoch und hämmerte den Ball mit dem Kopf in „Hrubesch-Manier“ unter die zwei Meter hohe Latte. Dem Torwart blieb keine Chance. 1:0!
Nun ging es richtig los. Wütende Angriffe der Hannoveraner, die von der Defensive um Thomas Rudzinski, Torsten Winter und Dirk Reichel unter der Führung von Christian Hultsch immer wieder vereitelt wurden, so dass Torwart Ecki Bünger kaum eingreifen musste. Die SG Heidetal/Ilmenau hatte immer wieder erstklassige Konterchancen, mit denen man den Sieg eigentlich schon hätte klarmachen können, was sich dann aber meistens rächt.
Kurz vor Schluss musste eine Schrecksekunde überstanden werden, denn Ex-Profi Frank Hartmann kam nach einer unübersichtlichen Situation im Strafraum zu Fall. Es gibt genug Schiedsrichter, die dann Neunmeter pfeifen. Dieser Schiedsrichter hat die Situation zum Glück für die SG Heidetal/Ilmenau anders gesehen und die Partie abgepfiffen. Berlin, Berlin…

Für den folgenden Montag hat Coach Michael Keil trainingsfrei gegeben, aber nun gilt es, sich treu der Herberger’schen Weisheit “Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“, auf Bayern München und Hertha BSC vorzubereiten und die gute Form zu halten.

Ehrentafel Norddeutscher Ü50-Meister

2012 Hannover 96
2013 Hannover 96
2014 Hannover 96
2015 SG Heidetal/Ilmenau
2016 TSV Lesum-Burgdamm
2017 TuS Frisia Goldenstedt
2018 TSV Lesum-Burgdamm
2019 SG Heidetal/Ilmenau

Jubel bei den Gastgebern, die wie 2015 wieder nach Berlin fahren.

Bericht: Michael Keil, Fotos: Erwin Sawert

26.08.2019

Die SG Heidteal/Ilmenau ist Norddeutscher Ü50-Meister

SG-Kapitän Frank Alpers (l.) nimmt den Siegerpokal von NFV-Präsident Günter Distelrath und Jürgen Stebani (r.) Vorsitzender Spielausschuss Norddeutschen Fußball-Verband entgegen. Foto: Erwin Sawert

Die SG Heidetal/Ilmenau hat in Melbeck die 8. Norddeutsche Ü50-Meisterschaft gewonnen. Das Team aus dem NFV-Kreis Heide-Wendland nahm im Finale erfolgreich Revanche für die im Endspiel der diesjährigen 9. Krombacher Ü50-Meisterschaft des NFV gegen Hannover 96 erlittene Niederlage (0:1 n.N.) und bezwang die „Roten“ nun seinerseits mit 1:0. Das entscheidende Tor erzielte Merko Butenhoff.

Damit hat sich die SG Heidetal/Ilmenau für die Deutsche Ü50-Meisterschaft qualifiziert, die am 14./15. September in Berlin ausgetragen wird. In der Bundeshauptstadt werden u.a. auch so renommierte Vereine wie Bayern München und Hertha BSC mit Ü50-Teams vertreten sein.

Jürgen Stebani, sowohl beim Norddeutschen Fußball-Verband wie auch beim Niedersächsischen Fußballverband Vorsitzender des Spielausschusses, nahm mit NFV-Präsident Günter Distelrath die Siegerehrung vor und freute sich über den Titelgewinn seines Heimatvereins: „Das ist der verdiente Lohn für die Mühen, die die Mannschaft auf sich genommen hat.“

21.08.2019

Norddeutsche Ü50-Meisterschaft in Melbeck

Am Samstag 24. August findet in Melbeck die 8. Norddeutsche Meisterschaft der Ü50-Senioren statt. Fast auf den Tag genau vor einem Jahr haben die Ü50-Senioren der SG Heidetal/Ilmenau in Melbeck das Finale um die Norddeutschen Meisterschaft gegen TSV Lesum-Burgdamm klar mit 0:4 verloren und der Zug nach Berlin war abgefahren. Damals war es das letzte Spiel, nun startet das Turnier mit genau dieser Begegnung. Also eine Change sich zu revangieren für die SG.

Die TSV Lesum-Burgdamm ist jedoch amtierender Deutsche Vize-Meister. Das war die SG Heidetal-Ilmenau 2015 auch. Und nach Berlin zur Deutschen Meisterschaft vom 13. - 15. September wollen die Heide-Wendländer wieder. Allerdings kann nur der Sieger das Ticket lösen.

So wie 2015 möchten die Ü50 der SG Heidetal-Ilmenau jetzt auch wieder jubeln

Wettbewerb 8. NordFV Meisterschaft Ü50

... lade Wettbewerb Ü50 Nordmeisterschaft ...

Seite zuletzt aktualisiert am: 09.09.2019

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