15.03.2018

Adendorfer E-Mädels Vize-Bezirksmeister in der Halle

Erfolgreich im Adendorfe Team waren: (hintere Reihe v.L.) Svea Warncke, Florentine Böller, Paula Maliers, Sara Kutics, Fiona Günsch (vordere Reihe v.L.): Lea Obrecht, Fabienne Wiechel, Pia Simonsen, Nele Stöber; mit zum Team gehören noch: Lena Ludwig, Emma Woehlbier, Amelie Seeger, Weronika Kozlowska, Sontje Lürßen

E-Juniorinnen unterliegen Harsefeld erst im 7-Meterschießen

Mit dem Erfolg bei den Hallenkreismeisterschaften Anfang März konnten die Adendorfer Mädchen nicht nur den Titel des Hallenkreismeisters und einen riesigen Pokal gewinnen, sondern erwarben auch das Startrecht bei Bezirksmeisterschaften. Die besten zwölf E-Mädchenteams aus dem Regierungsbezirk Lüneburg trafen sich am 10. Marz in Bergen und Winsen/Aller und spielten dort den Titel des Hallenbezirksmeisters aus. Erneut begleiteten zahlreiche Eltern und Fans das Team, so dass nicht nur die Trommel wieder laut durch die Halle dröhnte sondern viele Tore mit den Fans gefeiert werden konnten.

Warten auf den nächsten Einsatz

Das Adendorfer Mädchenteam begann wie immer mit dem schwächsten Spiel als Turnierauftakt. Gegen den Heeslinger SC schwamm die Mannschaft wie noch nie. Eine grüne Angriffswelle nach der anderen rollte auf unser Tor zu. Der fehlende 5. Feldspieler (andere Spielregeln im Bezirk) brachte das bewährte taktisches Konzept durchaus durcheinander und es benötigten einige Zeit für eine brauchbare Lösung. Leistungsgerecht endete das Spiel mit 0:0. Im weiteren Turnierverlauf der Gruppenphase hatte das Traienrteam dann ein passendes Spielkonzept entwickelt und es gelangen zahlreiche Tore und Siege, leider auch eine überraschende Niederlage gegen RW Cuxhaven nach einem sauber ausgespielten Konter. Diese Niederlage war die erste Niederlage in einem Plfichtspiel der Adendorfer E-Mädchenmannschaft seit mehr als einem Jahr. Davon unbeindruckt sammelte die Mannschaft aber weiter fleissig seine Punkte und zog als Gruppenerster ins Halbfinale ein.

Die Teams in Halle

Einzug ins Finale

Ein Geraune ging durch die Zuschauerreihen, als die beiden Halbfinalisten aus der anderen Staffel in Finalhalle ankamen. Hochgeschossene „junge Frauen“ stellten sich als E-Mädchen aus Harsefeld (Kreis Stade) und Holtebüttel (Kreis Rotenburg/Wümme) vor. Da mussten die Mädchen der beiden anderen Halbfinalisten, Heeslingen und Adendorf, erstmal schlucken, waren sie doch weitestgehend einen Kopf kleiner als ihrer kommenden Gegspielerinnen. Doch zumindest das Adendorfer Team war heiß auf das Finale, wollte an diesem Tag zeigen, was alles möglich ist. Mit vollem Einsatz ging das Team ins Halbfinale gegen Holtebüttel. Von Beginn an zeigten sich die Mädchen in Rot unbeeindruckt vom Gegner und zogen ihr Spiel auf. Chance um Chance wurde erspielt, eine davon verwandelte Fiona zuverlässig zur verdienten 1:0 Führung. Die wenigen Angriffe der Holtenbüttler Mädels liefen sich in der vielbeinigen Adendorfer Abwehr fest oder landeten sicher in den Händen der starken Adendorfer Torhüterin. Unter großem Adendorfer Jubel beendete der Schiedsrichter die Partie und erste „Finale, Finale“ Rufe schallten durch die Hall.

Vorbereitung auf das Finale

5. Siebenmeterschießen in Folge

Erwartungsgemäß setzte sich das „Riesenteam“ vom TuS Harsefeld im anderen Halbfinale durch, so das es nun hieß: Groß gegen Klein. Volle Konzentration in der Kabine, die Mädchen wußten um was es ging. Angriffslustig und selbstbewusst begann die Adendorfer Mannschaft und drehte von der ersten Minute an voll auf. Der Matchplan war einfach: Eigene Stärken nutzen und volles Risiko auf Sieg spielen. Lauf- und Zweikampfstark drückte die Mannschaft den Gegner tief hinten rein. Eine Adendorfer Angriffswelle um die andere rollte auf das Harsefelder Tor zu. Latte, Pfosten, Torwart, was auch immer. Das kleinere, aber doch erkennbar bessere Team hatten zahlreiche Chancen, das wahrscheinlich entscheidende Tor zu erzielen. Im Gegenzug musste Fabiene im Tor nur bei einem Hammerfreistoß ihr ganzes Können zeigen. 10 Minuten Spielzeit waren für dieses Finale einfach zu kurz. Zwar schwamm Harsefeld gewaltig, rettete sich aber mit Glück und Können ins 7-Meter-Schießen. Adendorf wechselte Pia als Eishockey-Goali ins Tor und das Drama begann. Pia hielt einen Ball ums andere, dafür vergaben die Schützinnen dafür einen 7-Meter nach dem anderen, nur Sara traf vom Punkt. Erst die 6. Schützin des TuS Harsefeld (und klar, eines der Riesenmädchen ) verwandelte den entscheidenden Ball. Trotz aller Erfolge in den vergangenen Jahren bleibt damit auch eine weitere Serie bestehen: Das 5. Sieben-Meterschießen in Folge wurde damit verloren. Gibt also doch noch Dinge, die das Tema nicht kann ;-)

Erfolgreichstes Hallen-Jugendteam im Kreis

Mit dem Titel des Vizebezirksmeisters gelang den Adendorfer E-Mädchen aber ein weiterer Erfolg. Sie konnten damit mit den älteren C-Mädchen des Vereins gleichziehen. Beide Mädchenteams sind nun jeweils Hallenkreismeister und Vizebezirksmeister und damit trotz ihrer stark eingeschränkten Trainingsmöglichkeiten (jeweils nur 1 Stunde Hallenzeit) die beiden erfolgreichsten Jugendfußballteams (Jungs wie Mädchen) aus gesamten Landkreis Lüneburg.

Bericht und Fotos: Roman Kalek

06.03.2018

Hallenkreismeister E-Juniorinnen: TSV Adendorf

Das Siegerteam bilden: (h.v.l.) Pia Simonsen, Lena Marie Ludwig; (m.v.l.): Svea Warncke, Lea Obrecht, Fabienne Wiechel, Florentine Böller, Paula Maliers; (v. v. l.): Nele Stöber, Sara Kutics, Trainerin Victoria Böller, Trainer Roman Kalex, Fiona Günsch; Nicht mit auf dem Bild: Emma Woehlbier, Amelie Seeger, Weronika Kozlowska, Sontje Lürßen

Die E-Mädchen des TSV Adendorf sind Hallenkreismeister beim gemeinsamen Spielbetrieb mit dem NFV Kreis Harburg geworden. Sie haben damit die Erfolgsserie der Lüneburger Mädchenteams fortgesetzt, die nach den C-Mädchen (JSG Adendorf/VfL Lüneburg) und D-Mädchen (Eintracht Lüneburg) nun den dritten großen Wanderpokal aus Harburg nach Lüneburg "entführen" konnten.

Nach einem fast fehlerfreien Turnierverlauf (lediglich im ersten Spiel  (0:0 gegen SG Este/Holvede-H.) gab es das fast schon traditionelle Auftaktunentschieden) blieben die Adendorfer Mädchen stets siegreich und auch insgesamt ohne Gegentor. Im Finale wurden die Mädchen des JFV Ashausen-Scharmbeck/Pattensen mit 3:0 besiegt, so dass die letzte Niederlage des Adendorfer E-Mädchenteams in einem Pflichtspiel nun mehr als ein Jahr zurückliegt.

Zur Überraschung der anwesenden Vereine nahm der neue NFV Präsident Günter Distelrath (rechts) zusammen mit dem Harburger Kreisvorsitzenden Manfred Marquardt (links) die Ehrungen der Finalmannschaften vor. Spielführerin Sara Kutics nahm unter dem lauten Jubel der anwesenden Fans den großen Siegerpokal der E-Junniorinnen in Empfang.

Zweitbestes Lüneburger Team waren die Mädels von Eintracht Lüneburg. Ein großes Lob gilt es an dieser Stelle an das Orga-Team der SG Salzhausen/Garlstorf auszurichten, die mit einer Nebelshow, Musikbegleitung und toller Atmosphäre für einen würdigen Rahmen gesorgt haben.

Neben den Adendorfer E-Mädchen und dem Harburger Finalteam, der JFV Ash.-Scharmbeck/Pattensen, werden die Mädels des FC Rosengarten am kommenden Wochenende (10.03. ab 10.30 Uhr) in Winsen/Aller und Bergen um den Titel des Bezirksmeisters kämpfen. Die jungen Adendorfer Mädels wollen dabei ihre Vorbildern aus den C-Mädchen nacheifern und auch dort die Finalrunde erreichen.

Link zum Turnierverlauf: goo.gl/ZGWDKZ

Fotos: Mark Lohmeier  (SG Salzhausen/Garlstorf)

Seite zuletzt aktualisiert am: 12.11.2018

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