SG Heidetal/Ilmenau Ü60 Deutscher Vizemeister

Riesenerfolg für das Team von Rainer Beister - nur knapp den Titel verpasst

Hinten v. l. n. r.: Wolfgang Lühr, Mladen Kranjcina, Christof Gralla, Norbert Reimer, Thomas Wiese, Harald Borell du Vernay, Colin Leer, Andreas Brinkmann, Lothar Schöndube, Rainer Beister; vorne v. l. n. r.: Wolfgang Preikschas, Siegfried Grabow, Frank Alpers, Frank Jarcho, Hüseyin Özdemir, Ralf Sievers, Ioannis Kafetzakis, Roman Jakubowski.

Lüneburg. Am 24. Mai 2025 nahmen die besten deutschen Ü60-Teams im hessischen Kelsterbach am „Deutschen Fußballpokal 60+“ teil. Mit am Start: die SG Heidetal/Ilmenau, die sich am Ende über einen herausragenden zweiten Platz freuen konnte.

Ausgetragen wurde das Turnier auf zwei Kunstrasenplätzen mit vier Kleinfeldern.

Die Vorrunde verlief für den Vertreter aus dem Heide-Wendland-Kreis äußerst erfolgreich: mit vier Siegen blieb man als einziges Team verlustpunktfrei. Nach einem 1:0-Sieg gegen die Kreisauswahl (KAW) Rhein-Erft zum Auftakt wurden die KAW Siegen-Wittgenstein (2:1), die SpG SV 1889 Altenweddingen/TSV Hadmersleben (2:0) und der FSV Offenbach (2:0) bezwungen.

Damit war der Gruppensieg klar und im Halbfinale wartete kein Geringerer als der FC Bayern München. Siegfried „Sigi“ Grabow zum 1:0 und der ehemalige Junioren-Weltmeister Ralf Sievers zum 2:0 schossen die Mannschaft nach ihrer besten Turnierleistung ins Meisterschaftsfinale. Anekdote am Rande: Sievers musste 34 Jahre warten, um nach seinem 1:0-Siegtreffer 1991 für den FC St. Pauli beim FC Bayern wieder ein entscheidendes Tor gegen das Team von der Säbener Straße zu erzielen.

Im hochklassigen Finale musste man dem Semifinale Tribut zollen und unterlag gegen eine hervorragende Kreisauswahl aus Tecklenburg mit 0:1. „Tecklenburg hat verdient gewonnen. Wir mussten zwei Verteidiger auswechseln und es haben dann die Körner gefehlt, die das Bayern-Spiel gekostet hat.“, so Grabow. „Trotzdem: wir sind hochzufrieden mit dem Vizemeistertitel, die Mannschaft hat eine tolle Leistung gezeigt.“

 

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