11.11.2017

2:0 für TuS Barendorf

Bildunterschrift (hinten v. links): Jugendobmann Michael Mildenberger, Mohammad Mohammad, Kassenwart Ernst Borek, Linda Schultz, Roman Schuller.

Linda Schultz, Trainerin im TuS Barendorf, nahm Ende Oktober einen Scheck über 500 Euro aus den Händen des Ehrenamtsbeauftragten des NFV-Kreises Lüneburg, Roman Schuller, entgegen. Grund war die erfolgreiche Teilnahme der U8-Junioren bei der Aktion „2:0 für ein Willkommen“, die von der DFB-Stiftung Egidius Braun ausgeschrieben wird. Die Kampagne unterstützt Fußballvereine, die geflüchtete Menschen bei der Integration in die Gesellschaft unterstützen. Mit dem Betrag möchte der TuS eine neue Spielkleidung für seine U 8-Junioren anschaffen. Mit Linda Schultz und einigen Spielern dieses Jahrganges waren bei der Scheckübergabe auf dem Barendorfer Sportplatz zugegen.

Bericht: Michael Paul

25.10.2017

Noah Kirsch schießt Lüneburg zum Turniersieg

Die beiden Lüneburger Teams der Förderauswahl des Jahrganges 2007.

Gastgeber gewinnen Leistungsvergleich mit den übrigen NFV-Kreisen des Bezirks

Die Förderauswahl des Jahrganges 2007 (U11) des NFV-Kreises Lüneburg errang beim Leistungsvergleich mit den übrigen Kreisen des NFVBezirks Lüneburg (nur Verden fehlte) den Turniersieg. Bei strahlendem Sonnenschein sahen zahlreiche mitgereiste Eltern, Großeltern und Freunde des Fußballs auf der Anlage des MTV Treubund an der Uelzener Straße in Lüneburg einen spannenden Turnierverlauf.

In der Gruppe A spielte Team Lüneburg 1 zum Auftakt gegen Rotenburg und gewann durch Tore von Matti Krause und Mats Herrmann mit 2:0. Das folgende Gruppenspiel gegen Team Celle 2 erwies sich als nicht minder spannend. Justus Bohn schloss einen Konter zum einzigen Treffer der Partie erfolgreich ab. Nachdem die Jungs die Nervosität abgelegt hatten, stellte sich Uelzen als ebenbürtiger Gegner dar. Beide Teams hatten diverse Möglichkeiten. Keeper Max Brammer zeigte jedoch eine tadellose Leistung und sicherte den Punktgewinn (0:0).

Gegen Osterholz zeigten die Lüneburger ihr bis dato bestes Spiel. Durch gutes Passspiel und weniger Dribblings gingen die Gastgeber durch Tore von Justus Bohn, Matti Krause, Mats Herrmann und Vincent Cinar mit 4:0 in Führung, ehe Osterholz der Ehrentreffer gelang. Dieser sollte zugleich das einzige Gegentor im Turnierverlauf bleiben. Im letzten Gruppenspiel wurde der Heidekreis mit 2:0 (Matti Krause, Linus Werner) besiegt.

Das Finale gegen den Sieger der Gruppe B, dem NFV-Kreis Cuxhaven, entwickelte sich zu einer spannenden und kurzweiligen Begegnung. Aus einer gesicherten Abwehr um Keeper Max Brammer und Zentralverteidiger Max Becker erspielte sich das Lüneburger Team Konterchancen, die Noah Kirsch zweimal zum umjubelten Sieg nutzte.

Team Lüneburg 1 spielte mit: Max Becker, Vincent Cinar (beide Lüneburger SK Hansa), Mats Herrmann, Julius Hierneis (beide JSG Ilmenautal), Justus Bohn (FC Heidetal), Max Brammer (TuS Barendorf), Hadi Kobeisi (TSV Mechtersen/Vögelsen), Noah Kirsch (Ochtmisser SV), Matti Krause (MTV Treubund Lüneburg), Claus-Georg Sesterhenn (TSV Bardowick), Linus Werner (SV Scharnebeck).

Die zweite Lüneburger Mannschaft erreichte in der Gruppe B den vierten Platz. Der einzige Sieg konnte gegen Harburg (1:0) gefeiert werden. Gegen Cuxhaven und Celle gab es jeweils eine 0:1-Niederlage, die Partien gegen Stade und Lüchow- Dannenberg endeten 0:0. Das abschließende Spiel um Platz 7 wurde mit 0:2 gegen den Heidekreis verloren. Torschütze des einzigen Lüneburger Turniertreffers war Michael Weber (Lüneburger SK Hansa).

Für Team Lüneburg 2 standen folgende Talente auf dem Platz: Mika Nicklaus, Philippe Schultz, Jan Schermuksnies (alle TSV Gellersen/ Reppenstedt), Oskar Kuhlmann, Julius von Münch (beide MTV Treubund Lüneburg), Jonathan Dräsecke (SV Eintracht Lüneburg), Jason Duwe (TuS Brietlingen), Amin Jusovic (Ochtmisser SV), Nick Rainers (SV Scharnebeck), Michael Weber (LSK Hansa Lüneburg), Maarten Wöbcke (TSV Bardowick).

Bericht und Foto: Dirk Bublitz

09.10.2017

'Sportpark in Rot'

lautete das Motto des MTV Treubund Lüneburg am sogenannten „Tag der Amateure“. Zu diesem hatte das Fußball-Magazin „Elf Freunde“ aufgerufen. Am 8. Oktober, der eingebettet war in ein durch die Länderspielpause verursachtes profifreies Wochenende, sollten Deutschlands Amateurvereine aufzeigen, warum es sich lohnt, jedes Wochenende zum Verein um die Ecke zu gehen. „Was wir uns wünschen, sind kreative und originelle Ideen, die den Tag einzigartig machen und dafür sorgen, dass Menschen zum Sportplatz gehen, die an einem Sonntagnachmittag normalerweise Kaffee und Kuchen der Stadionwurst vorziehen“, schrieb das Fußball-Magazin zur Idee. Letztlich machten deutschlandweit 200 Mannschaften mit. Davon 26 aus Niedersachen und mit dem Ochtmisser SV und dem MTV Treubund zwei aus dem NFV-Kreis Lüneburg. Jeder Besucher, der zum Spitzenspiel gegen den Vierten Ritterhude in einem roten Oberteil erschien, musste nur zwei Euro Eintritt zahlen. Dies galt auch für die Studentinnen und Studenten der benachbarten Leuphana Universität. 370 Zuschauer wurden schließlich gezählt, davon 112 mit ermäßigtem Eintritt. Sie alle sollten ihr Kommen nicht bereuen, denn der Landesliga-Spitzenreiter aus Lüneburg bot seinen Zuschauern ein wahres Schützenfest und besiegte Ritterhude mit 5:0.

Bericht und Foto: Michael Paul

25.09.2017

Erneute Fairnessehrung für Sportvereinigung Scharnebeck

Die 1. Herrenmannschaft der SV Scharnebeck mit Trainer Carsten Lorenz (hinten, 2. von links) und den U12-Junioren des Vereins. Die Auszeichnungen nahmen VGH-Vertriebsleiter Jörg Wonner (hinten rechts) und Lüneburgs KJO Klaus-Dieter Arndt (hinten links) vor. Foto: Paul

3. Platz auf Ebene der VGH-Regionaldirektion Lüneburg – Scheck für U 12

Seit 17 Jahren sind die VGH Versicherungen als größter Regionalversicherer in Niedersachsen Sponsor für den Fairnesswettbewerb des NFV, bei dem alle niedersächsischen Herrenteams – von der Bundesliga bis einschließlich der Kreisliga – für die Wertung berücksichtigt werden. Seitdem heißt der jährliche Wettbewerb VGH-Fairness-Cup.

Auf Ebene der VGH-Regionaldirektion Lüneburg, zu der die NFV-Kreise Harburg, Lüneburg, Lüchow-Dannenberg und Uelzen gehören, fand die Ehrung für die Sportvereinigung Scharnebeck statt. Sie wurde hinter SV Küsten II und TSV Hitzacker, beide wertungsgleich aus dem Landkreis Lüchow-Dannenberg, Dritter und belegte unter 1.000 Teams einen ausgezeichneten 20. Platz in der Gesamtwertung.

Die SVS ist im Bereich des Fair Play kein unbeschriebenes Blatt. 2014 wurde sie drittfairstes Team im NFV-Kreis Lüneburg, 2007/08 VGH-Regionssieger und 2009/10 gar Gesamtsieger. Bei der diesjährigen Ehrung, die Jörg Wonner (Vertriebsleiter VGH-Regionaldirektion Lüneburg) vornahm, gab es einen großen Pokal, den Kapitän und Trainersohn Vincent Lorenz entgegennahm sowie einen Sportartikelscheck in Höhe von 500 Euro. Zudem durfte sich jeder Spieler über eine Medaille freuen. Bekanntlich übernehmen die Siegermannschaften eine Patenschaft für eine ihrer Jugendmannschaften. Die SVS entschied sich für die U 12-Junioren. Auch hier gab es einen Scheck in Höhe von 500 Euro und fünf Bälle – übergeben vom Lüneburger Kreisjugendobmann Klaus-Dieter Arndt.

„Natürlich möchten wir immer als faires Team auflaufen“, merkte SVS-Trainer Carsten Lorenz an, „aber es gelingt nicht immer. Dass der sportliche Erfolg von der Fairness abhängt oder umgekehrt, mag in unteren Ligen noch funktionieren, doch in den oberen Klassen nicht so sehr.“ Anschließend bereitete er seine Mannschaft auf das Kreisliga- Punktspiel gegen den Lüneburger SK II vor.

Bericht: Michael Paul

10.09.2017

JSG Gellersen/Reppenstedt bildet Jugendtrainer selbst aus

Ausbilder, Förderer und Teilnehmer des 1. Grund- und Basislehrgangs in Reppenstedt. Von links: Jörg Schlieker (stellv. Jugendobmann TSV Gellersen), Matthias Bielau (Jugendobmann TSV Gellersen), Christian Schröder, Moritz Gückel, Louis Klein, Christian Blehm, Tom Twesten, Andre Schulz, Hans-Jürgen Rogge (Jugendobmann TuS Reppenstedt). Es fehlen Alexander Schöning, Lennart Bergmann, Reiner Schmidt und Svend Schmidt. Foto: Rogge

1. Grund- und Basislehrgang mit sieben Teilnehmern – Fortsetzung geplant

In jüngster Zeit haben sich viele langgediente Trainer der noch jungen Jugendspielgemeinschaft (JSG) Gellersen/ Reppenstedt (NFV-Kreis Lüneburg) aus verschiedenen Gründen von der Betreuung einer Mannschaft zurückgezogen. Auf der anderen Seite sind aber auch viele neue, vor allem junge und unerfahrene, Trainer hinzugekommen.

Aus Zeitgründen ist es allerdings mitunter schwer zu schaffen, an einem der vom NFV angebotenen Trainerlehrgänge teilzunehmen. Des Weiteren ist es bisweilen ein langwieriger Prozess, bis man einen der begehrten raren Plätze bekommt. Daher haben sich die Verantwortlichen der JSG dazu entschlossen, selbst einen Grund-/Basislehrgang anzubieten. Im ersten Schritt behandelte dieser zweitägige Lehrgang mit acht Stunden Theorie und fünf Stunden Praxis die Grundlagen des Kindertrainings sowie die umfassenden Aufgaben des Trainerjobs. Das „Gelernte“ wurde mit einer F-Juniorenmannschaft der JSG umgesetzt.

Die Initiative „Förderung unserer Jugendtrainer“ entstand in einer Betreuersitzung. Reiner Schmidt (Inhaber der C-Lizenz Fachübungsleiter Fußball) brachte den Stein ins Rollen. Die von ihm geführte Gruppe wurde mit Svend Schmidt (Inhaber der DFB-Elite- Jugend-Trainer-Lizenz) und Andre Schulz (Inhaber der BLizenz) um zwei weitere qualifizierte Trainer ergänzt. In mehreren Gesprächsrunden erstellte das Ausbilderteam in Absprache mit den Jugendobmännern der Vereine TSV Gellersen und TuS Reppenstaedt ein Konzept, auf dem der 1. Grund-/Basislehrgang für Trainer ohne Lizenz Anfang August 2017 im Sportpark Reppenstedt basierte. Hierzu konnten die Ausbilder sieben Teilnehmer begrüßen, denen am Ende des Lehrganges das Lehrbuch „Kinderfußball – Ausbilden mit Konzept 1“ mit einer Widmung überreicht wurde. Aufgrund der erfolgreichen Premiere sollen weitere Grund-/Basislehrgänge turnusmäßig angeboten werden.

Bericht: Rogge/Paul

04.09.2017

4. Platz für Ü40 der SG Bleckede/Neetze bei den Nord-Meisterschaften

Ü40 der SG Bleckede/Neetze erreichen 4. Platz bei den Norddeutschen Meisterschaften. Foto: Erwin Sawert

Zwei Meister aus Niedersachsen bei den Ü40- und Ü50-Nordmeisterschaft

Hannover 96 gewinnt bei den Ü40 und TuS Frisia Goldenstedt bei den Ü50-Senoren

Die Ü40 von Hannover 96 und die Ü50 von TuS Frisia Goldenstedt haben beim SV Ilmenau in Melbeck (Kreis Lüneburg) die Norddeutsche Meisterschaft gewonnen und sich für die DFB-Ü40-Meisterschaft bzw. den DFB-Ü50-Cup qualifiziert, der im September in Berlin ausgetragen wurde. Auch der Ü40-Nord- Vize TSV Reinbeck konnte sich qualifizieren.

Hannover 96 mit Ex-Profi Frank Hartmann setzte sich im Finale des 11. Norddeutschen Ü40-Cup nach torloser regulärer Spielzeit mit 5:4 im Elfmeterschießen gegen TSV Reinbek durch. In den Gruppenspielen hatten die „Roten“ Werder Bremen mit 2:1 bezwungen und gegen die Reinbeker 0:0 gespielt. Im Halbfinale hatte es für den Niedersachsenmeister einen 3:0- Erfolg gegen SC Victoria Hamburg gegeben.

Der zweite niedersächsische Vertreter, die SG Bleckede/Neetze, hat es ganz ohne ein reguläres Tor zum 4. Platz der Norddeutschen Meisterschaft gebracht.

Wolfram Puffahrt, Kapitän der SG Bleckede/Neetze (rechts), im Spiel gegen Victoria Hamburg. Foto: Frank Lüberstedt

„Wir sind mit dem Abschneiden ganz zufrieden“, meinte Neetzes früherer Torjäger Sergei Rodin. „Mit unseren Mitteln haben wir es gut gemacht.“ Ohne Training war die SG ins Turnier gegangen, hatte nur einen kleinen Kader mit einigen Aushilfen aus der Ü50 und konnte nur wenig durchwechseln. Erstmal die Null halten und die Kräfte einteilen lautete also das Motto. Und damit schaffte der Außenseiter tatsächlich den Sprung ins Halbfinale – auch ohne ein Tor.

In den beiden Gruppenspielen gab es jeweils ein 0:0 gegen SC Victoria Hamburg und gegen Titelverteidiger SG Einfeld/Gadeland/PSV Neumünster. Damit wurde die Mannschaft Gruppenzweiter hinter Hamburgs Vize Victoria, die 1:0 gegen die SG/PSV gewann. Im Halbfinale traf der Lüneburger Außenseiter auf den Hamburger Meister TSV Reinbeck. Während das erste Halbfinale klar an die 96er ging, ging es im zweiten Halbfinale spannender zu. Hier gab es eine 0:1-Niederlage für die SG aus der Heide und der Traum von der Deutschen Meisterschaftsteilnahme war geplatzt. Aufgrund des verpassten Tickets zur DM nach Berlin und den kräfteaufreibenden 3 x 30 Minuten Spielzeiten einigten sich die SG und Victoria, Platz 3 gleich im Elfmeterschießen auszuspielen. Hier musste sich der niedersächsische Vize-Meister Bleckede/ Neetze dem Hamburger Vize-Meister Victoria Hamburg mit 2:3 geschlagen geben.

Zudem musste die SG gleich im ersten Spiel auf Jens Holdberg verzichten, der sich – wie sich später heraus stellte – das Schlüsselbein brach und sofort ins Krankenhaus kam.

Siegerehrung mit 96-Schlussmann Miguel Caceres-Risco und dem Spielausschuss-Vorsitzenden des Norddeutschen Fußball-Verbandes, Jürgen Stebani. Foto: Erwin Sawert

Sowohl der Bremer Vertreter SV Werder Bremen, der beide Gruppenspiele verlor, als auch der Schleswig- Holstein-Vertreter und Vorjahressieger SG Einfeld/Gadeland/PSV Neumünster schieden in der Vorrunde aus und mussten frühzeitig den Heimweg antreten.

Der Vorjahresdritte Frisia Goldenstedt setzte sich im Finale des 6. Norddeutschen Ü50-Cup mit 4:2 gegen den Titelverteidiger TSV Lesum- Burgdamm (Bremen) durch, der mit dem ehemaligen Werderaner Uwe Harttgen den prominentesten Spieler in seinen Reihen hatte. Der niedersächsische Vizemeister hatte in den Gruppenspielen mit 4:2 gegen die SG Satrup-Großsolt (Schleswig- Holstein) gewonnen und sich von der Leher TS (Bremen) mit 0:0 getrennt. Im Halbfinale gab es einen 3:0-Sieg gegen SC Vier- und Marschlande. Im zweiten, rein Bremer Halbfinale setzte sich der TSV Lesum- Burgdamm mit 3:1 gegen die Bremerhavener Leher TS durch. Platz 3 ging an SC Vier- und Marschlande nach 4:3 n.E. über Leher TS.

Nicht über die Gruppenphase hinaus kam beim Ü50-Cup Niedersachsenmeister FC Wenden nach einer 0:2-Niederlage gegen TSV Lesum- Burgdamm und einem torlosen Unentschieden gegen SC Vier- und Marschlande (Hamburg).

Nicht nur für Jürgen Stebani, Vorsitzender des NFV-Spielausschusses, mit seinem Heimatverein und Gastgeber SV Ilmenau war es ein tolles Turnier mit vielen eindrucksvollen Spielszenen.

Bericht: Michael Paul

12.08.2017

SV Scharnebeck spendete „bundesligareif“

DRK-Gebietsreferentin Ursula Leising und Lüneburgs NFV-Kreisvorsitzender Christian Röhling (rechts) übergaben die Bälle an den SV Scharnebeck um seinen Vorsitzenden Siegfried Ernst (2. von rechts).

Platz 18 bei der niedersächsischen Blutspendemeisterschaft

Bälle für Blut. Das gab es jetzt für den SV Scharnebeck im Landkreis Lüneburg. Bei der 2. Blutspendemeisterschaft, die der Niedersächsische Fußballverband (NFV) gemeinsam mit dem DRKBlutspendedienst NSTOB Anfang des Jahres initiiert hatte, beteiligten sich mehr als 8.000 Fußballer und Vereinsangehörige und stellten damit einen neuen Rekord auf. Der Lüneburger Klubs SV Scharnebeck schaffte mit Platz 18 den Sprung in die „Bundesliga“.

Die Teams auf den „Champions Leauge-Plätzen“ (1. MTV Barum, 235 Spender; 2. MTV Hesedorf, 142 Spender und 3. SV Eiche Ostrhauderfehn, 127 Spender) wurden bereits nach Barsinghausen eingeladen und geehrt.

Entsprechend der Wettbewerbsausschreibung werden die Vereine auf den Plätzen vier bis 18 mit Bällen ausgezeichnet. Dies geschah nun beim SV Scharnebeck. Lüneburgs NFV-Kreisvorsitzender Christian Röhling übergab zusammen mit der DRK-Gebietsreferentin Ursula Leising zehn Bälle für 82 Blutspenden. Unter den TOP 50 befinden sich mit TSV Gellersen (31. Platz und 62 Spenden) sowie TSV Adendorf (46. Platz, 47 Spenden) noch zwei weitere Lüneburger Vereine. Insgesamt beteiligten sich 714 niedersächsische Vereine an der Blutspendemeisterschaft.

Bericht: Michael Paul

04.09.2017

Die „Wikinger“ bejubeln den größten Erfolg in der Vereinsgeschichte

Zusammen mit einer Abordnung aus Hohnstorf und Fans von Bardowick II feierten die Spieler des Ochtmisser SV ihren Aufstieg in die Bezirksliga. Durch den OSV-Erfolg dürfen auch Hohnstorf und Bardowick II eine Spielklasse höher klettern. Foto: Mai

Relegationsspiele entfallen nach Bildung des neuen Heide-Wendlandkreises

Riesenjubel bei den „Wikingern“: Mit dem 2:1-Erfolg über die FSG Südkreis Lüchow-Dannenberg machte der Ochtmisser SV (NFV-Kreis Lüneburg) vor 700 Zuschauern auf neutralem Platz in Ebstorf den Aufstieg in die Bezirksliga 1 und damit den größten Erfolg in der Vereinsgeschichte perfekt. Zuvor hatte der OSV den Viertletzten der Bezirksliga, den SV Ilmenau, mit 3:2 nach Verlängerung bezwungen.

Damit ist Ochtmissen zugleich der letzte vierte Aufsteiger in die Bezirksliga 1 Lüneburg. Denn einen solchen wird es künftig nicht mehr geben. Hintergrund: Bislang gab es aus den drei NFV-Kreisen Lüneburg, Lüchow- Dannenberg und Uelzen mit dem Kreismeister je einen Aufsteiger in die Bezirksliga 1. Zusätzlich bestritt der Viertletzte aus der Bezirksliga 1 gegen den Vizemeister aus seinem Kreis ein Relegationsspiel um Aufoder Abstieg. Parallel dazu spielten die beiden Vizemeister aus den anderen Kreisen auch einen Sieger aus. Die Gewinner dieser beiden Partien trafen abschließend um den letzten zu vergebenen Bezirksligaplatz aufeinander.

Diese drei Relegationsspiele wird es aufgrund der Fusion der drei Kreise Lüneburg, Lüchow-Dannenberg und Uelzen in den neuen Heide- Wendlandkreis nicht mehr geben. Zukünftig gibt es drei Ab- und drei Aufsteiger und der Viertletzte der Bezirksliga muss nicht mehr zittern.

Über den Ochtmisser Aufstieg freuten sich auch der TuS Hohnstorf und der TuS Bardowick II. Denn ihre Relegationsspiele auf Kreisebene waren bereits ausgetragen und kamen nur zum Tragen, da der Ochtmisser SV einen Platz frei machte. So steigt Hohnstorf, das Brietlingen mit 2:0 bezwang, in die Kreisliga auf und Bardowick, das gegen den MTV Sodersdorf zu einem klaren 4:0-Erfolg kam, schaffte den Sprung in die 1. Kreisklasse. Dementsprechend wurden die Kicker aus dem Lüneburger Stadtteil Ochtmissen, der bis 1974 noch eigenständig war und zu den ältesten Dörfern im Landkreis Lüneburg zählt, von den Nachbarvereinen beim Relegationsspiel in Ebstorf angefeuert.

Bericht: Michael Paul, Foto: Volker Mai

11.06.2017

3. Double für Treubund-Oldies

Die erfolgreichen Oldies des MTV Treubund Lüneburg. Stehend von links: Andreas Brinkmann, Gunnar Brock, Volker Harms, Claas Renner, Thomas Stammwitz, Maik Alvermann. Vorne: Olaf
Elsner, Oliver Wieben, Henrik Hohls, Timo Garbisch, Olaf Kranz, Christian Behne, Jens Sudeikat. Auf dem Foto fehlen: Peter Schirrmacher, Torsten Pirker, Florian Heuer, Ingo Pomorin, Felix Allmann, Frank Moorstein, Michael Semrau, Hans Wittkopp.

Olaf Elsner legt Traineramt nieder, macht aber als Spieler weiter

Die Erfolgsgeschichte der Oldies vom MTV Treubund Lüneburg geht unvermindert weiter. Im letzten Spiel zwar kampflos, da der Vastorfer SK keine wettbewerbsfähige Mannschaft zusammenbekam, aber über die gesamte Saison betrachtet hochverdient machten die Ü40-Senioren ihren 6. Kreismeistertitel und damit verbunden ihr 3. Double, bestehend aus dem Hallen- und Kleinfeldmeistertitel, perfekt.

Nach drei sehr erfolgreichen Jahren scheidet nun Haupttrainer Olaf Elsner, der zusammen mit Olaf Kranz als Coach fungierte, aus. Als wertvoller Spieler bleibt er dem Team aber erhalten. Mit der neuen Saison wird das Trainerduo Timo Garbisch/Peter Schirrmacher versuchen, den Erfolgsweg der vergangenen Jahre weiter zu beschreiten.

Mit diesem neuerlichen Titelgewinn ist der MTV auch berechtigt, in der kommenden Saison an den K.o-Spielen zum Erreichen der Endrunde um die Krombacher Ü40-Meisterschaft teilzunehmen.

Bericht: Olaf Kranz

05.06.2017

Vereine geben grünes Licht für neuen Heide-Wendland-Kreis

So wie hier bei der Lüneburger Abstimmung im Treubunder Vereinslokal sah es auch in den anderen beiden Kreisen aus: Es wurden fast nur grüne Stimmkarten in die Höhe gehoben.

Lüneburg, Lüchow-Dannenberg und Uelzen schließen sich zum 1. Juli 2018 zusammen

Die „Fußball-Hochzeit“ der drei niedersächsischen Nordostkreise Lüneburg, Lüchow- Dannenberg und Uelzen ist nahezu perfekt. Alle Vereine der drei Kreise haben dem Vorhaben mit überwältigender Mehrheit (758:40) zugestimmt. 93,8 Prozent aus Lüneburg, 94,2 Prozent aus Uelzen und gar 99,3 Prozent Zustimmung kamen aus Lüchow-Dannenberg. Die Wahlbeteiligung lag im Schnitt bei über 94 Prozent.

neuen NFV-Kreises Heide- Wendland ist nun frei und wird zum 1. Juli 2018 vollzogen. Dann sind 69 Jahre NFVKreis Lüneburg und NFV-Kreis Uelzen sowie gar 72 Jahre NFV-Kreis Lüchow-Dannenberg Geschichte. Dank dieser Fusion steigt Heide-Wendland mit nunmehr über 700 Teams zum größten NFV-Kreis des Bezirkes Lüneburg und zum viertgrößten in ganz Niedersachsen auf – sehr zur Freude des Bezirksvorsitzenden Hans- Günther Kuers, der das Ergebnis begrüßte.

Kuers fand lobende Worte für die Moderatoren Anke Frommann (KSB) und Jörn Beismann (LSB), die die zahlreichen Infoveranstaltungen und unzähligen Sitzungen der letzten zwei Jahre in den Kreisen begleiteten und die Fusion nicht nur durch die rosarote Brille betrachteten. Die vom DFB-Masterplan geforderte Mindestgröße von 600 Mannschaften übertrifft der neue Fußballkreis bei weitem. Auch ein neuer gemeinsamer DFB-Stützpunkt wurde mit Dahlenburg zentral gelegen gefunden.

Bereits zur neuen Saison 2017/18 wird der gemeinsame Spielbetrieb bei den Frauen, Junioren ab U13 und Senioren durchgeführt. Auch dieses Vorhaben wurde mit großer Mehrheit abgesegnet. Die Herren dagegen spielen eine Qualifizierungssaison 2017/18. Ob es in der nächsten Saison keine Auf- und Absteiger in den Kreisen gibt, ist noch nicht abschließend geklärt. Auf- und Abstieg in und aus dem Bezirk wird es aber auf jeden Fall geben. Für die neue eingleisige Heide-Wendland-Liga mit 16 Teams qualifizieren sich die Plätze 2 bis 6 in den jetzigen Kreisligen von Uelzen und Lüneburg sowie die Plätze 2 bis 4 in der Kreisliga Lüchow-Dannenberg.

„Ein denkwürdiger Tag“ Gerd Lüdtke, NFV-Kreisvorsitzender Uelzen

Voraussetzung ist: Es gibt in jedem Kreis einen Bezirksligaabsteiger, der zu den sechs bzw. vier Teilnehmern der neuen Heide-Wendland-Liga (H-W-Liga) dazu gezählt wird. Steigen mehr ab, reduzieren sich die Kreisligaplätze. Steigt keiner ab, kommt der 7. bzw. 5. Platz auch noch in den Genuss, an der neuen starken H.-W.-Liga teilzunehmen. Alle anderen Teams aus den jetzigen Kreisligen werden in zwei 1. Heide-Wendland-Kreisklassen eingestuft. Hinzu kommen die ersten drei Vereine der 1. Kreisklassen aus Uelzen und Lüneburg.

Das neue Modell sieht eine Heide-Wendland-Liga (16 Teams), zwei 1. H-W.-Klassen (16), zwei 2. H.-W.-Klassen (14), drei 3. H.-W.-Klassen (14) sowie vier 4. H.-W.-Klassen (10) vor.

Nicht nur dem Lüneburger Kreisvorsitzenden und Sprecher des Lenkungsausschusses, Christian Röhling, sondern auch seinen Amtskollegen Karl-Hermann Ahlers (DAN) und Gerd Lüdtke (UE) konnte man nach jeder Abstimmung die Erleichterung ansehen. „Heute ist ein denkwürdiger Tag“, so der Uelzener Fußballvorsitzende Lüdtke.

Nun müssen die drei „Fußball-Ehepaare“ sich nur noch auf dem konstituierten Kreistag des Heide-Wendland- Kreises am 23. Juni 2018 im Bad Bevenser Kurhaus wählen lassen.

Bericht und Foto: Michael Paul

03.05.2017

'130 Jahre Fußball in Stadt und Landkreis Lüneburg' ist die beste Jubiläumsschrift

Erhard Rölcke (Mitte) präsentiert den Siegerscheck und die von ihm zusammen mit Erich Husmeier (links) verfasste Dokumentation über die Entwicklung des Fußballs in Lüneburg. Der NFV-Kreisvorsitzende Christian Röhling (2. von links) gratulierte. Professor Dr. Bernd Wedemeyer-Kolwe (2. von rechts) überreichte den ersten Preis. Rechts NISH-Präsident Dr. Arnd Krüger. Foto: Suttka

Erich Husmeier und Erhard Rölcke nehmen ersten Preis in Brettorf entgegen

Eine alte Fußballweisheit lehrt: „Tore entscheiden“. Und so ist es auch nicht erstaunlich, dass eine Fußballdokumentation den Wettbewerb „Wir suchen die beste Jubiläumsschrift“ gewonnen hat. In der Mehrzweckhalle in Brettorf, ein 900-Seelen- Dorf im Landkreis Oldenburg, wurde das Werk von Erich Husmeier und Erhard Rölcke „130 Jahre Fußball in Stadt und Landkreis Lüneburg“ als Sieger ausgezeichnet. Prof. Dr. Bernd Wedemeyer- Kolwe, Geschäftsführer des Niedersächsischen Instituts für Sportgeschichte (NISH), überreichte den ersten Preis, der mit 300 Euro dotiert ist.

Rölcke und Husmeier haben in mühevoller Kleinarbeit die komplette Entwicklung des Fußballs in Stadt und Landkreis Lüneburg aufgeschrieben. Elegant stellen sie hierbei die Verbindung der Politik im Reich und speziell in Preußen in den Zusammenhang mit dem Fußball in Deutschland und dann eben in Lüneburg. Durch die historisch gewachsenen unterschiedlichen Zuschnitte, Zuständig- und Abhängigkeiten des Gebietes des heutigen Landkreises ist dies ein sehr mühevolles Unterfangen, das die Verfasser exzellent gelöst haben. Sie halten sich hierbei mit Interpretationen deutlich zurück und lassen Bilder, Urkunden, Tabellen und Zeitungsartikel in beeindruckender Weise sprechen.

Die Auswahl der Dokumente ist hervorragend gelungen und auch die Begleittexte lassen erkennen, dass die Autoren nicht nur Zeitungen und Protokolle ausgewertet, sondern auch eine Vielzahl von Zeitzeugenbefragungen mit großem Sachverstand durchgeführt haben. Sie lassen dabei auch keine Besonderheiten aus. Der Umgang der bürgerlichen und der Arbeiterfußballvereine wird ebenso problematisiert wie die zwangsweise Abschaffung der Bubi- und Jugendklassen bis zum 14. Lebensjahr durch deren Eingliederung in die Hitlerjugend 1934. Auch der Fußball in der ehemaligen DDR war in Lüneburg durch die Ausgliederung und nach 1989 wieder Eingliederung des Amtes Neuhaus in den Landkreis Lüneburg ein hervorragend gelöstes Thema.

Insgesamt eine hervorragende Dokumentation, die mit Recht den ersten Preis verdient. 50 Vereine hatten sich mit ihren Jubiläumsschriften dem Urteil des Fachgremiums des NISH gestellt. Prof. Dr. Arnd Krüger, Vorsitzender des NISH, zeichnete den NFV-Kreis Lüneburg als Sieger für seine Festschrift zur 130-jährigen Geschichte aus. Der zweite Preis (200 Euro) ging an den MTV Lerbach mit seiner Festschrift zum 125. Bestehen, der dritte Preis (100 Euro) an den VfL Wolfsburg. Sieben lobende Anerkennungen gab es für SV Grenzland Laarwald, DLRG Borkum, Northeimer Segelclub NSC, TV Loxstedt, Sektion Hildesheim des Deutschen Alpenvereins, TSV Bassen und Golf-Club Braunschweig.

Seit 1981 gibt es das Niedersächsische Institut für Sportgeschichte. Das Institut in Hannover sammelt und archiviert Sportgeschichte und dient als Anlaufstelle für Vereine und Verbände, die ihre Geschichte erhalten, archivieren, erforschen und präsentieren wollen.

Wer den Wettbewerb „Wir suchen die beste Jubiläumsschrift“ des NISH gewinnt, auf den kommt zwei Jahre später Arbeit zu. Er fungiert als Gastgeber der nächsten Preisverleihung. Der TV Brettorf hatte 2015 mit seiner Chronik zum 100-jährigen Bestehen den ersten Preis geholt, so dass er diesmal als Gastgeber bei der 17. Preisverleihung gefragt war.

Bericht und Foto: Ulrich Suttka (Nordwest Zeitung)

22.05.2017

Sparkassen-Cup Regionssieger MTV Treubund Lüneburg

Regionssieger des Sparkassen Fußball Cups 2017: Vordere Reihe von links nach rechts: Timo Kroll, Toni Henke, Melvin Eckardt (Kapitän), Levi Henke und Pekka Mittermaier Hintere Reihe von links nach rechts: Trainer Jörn Heise, Co-Trainer Eric-Kristian Sörensen, Konstantin Loppnow, Jalal Saeed, Tarah Burmann, Trainer Wolfhard Taeger

Wie bereits in der Vorrunde (Kreisentscheid), konnten die U11-Junioren des MTV Treubund Lüneburg auch in der Zwischenrunde (Region Lüneburg, Uelzen und Lüchow-Dannenberg) den Sportplatz des VfL Lüneburg als Sieger des diesjährigen Sparkassen Fußball-Cup 2017 verlassen und haben sich für die Endrunde (Niedersachsenmeisterschaft), am Sonntag, 18. Juni 2017 in Barsinghausen an denen die 16 Regionalmeister teilnehmen, qualifiziert.

Wie in der Vorrunde am 7. Mai hatten die Turner auch in der Zwischenrunde am Lüneburger SK (5. der Vorrunde) zu knappern. In der Vorrunde gab es ein 0:0 im Gruppenspiel in der Zwischenrunde ebenfalls ein 0:0 im Viertelfinale. Erst durch ein 2:1-Sieg im Siebenmeterschießen kamen sie ins Halbfinale. JSG Ilmenau/Wendisch, die sich als 9. gerade noch füs Regioturnier qualifizieren konnten, war der Überrachungsgegner. Mit einem 1:0-Sieg wurde das Finale erreicht. Hier trafen die Treubunder auf den Vorrundensechsten Scharnebeck. Nach einem 2:1 Sieg war das große Ziel Endrunde erreicht. Dabei ging es eher behebig los. Ein 0:0 gegen Breese-Langendorf, folgten Siege gegen TSV Bienenbüttel (3:1), MTV Dannenberg (3:0), JSG Roddau (1:0) und JSG Röbbelbach (3:0) in der Gruppenphase.

Das von Jörn Heise betreute Team trifft am 18. Juni in Barsinghausen auf Teams wie Hannover 96, die den Titel im letzten Jahr bereits zum 6. Mal gewonnen hatten. Die Region 9 wurde 2016 von der JSG Roddau vertreten und die als Gruppendritter abschnitten.

Bericht: Michael Paul

'Club 100' nimmt Roman Carsten Kalex auf

Der Lüneburger Kreisehrenamtsbeauftragte Roman Schuller (links) überreichte Roman Carsten Kalex die Mitgliedsurkunde. Foto: Paul

Für den NFV-Kreis Lüneburg ist es die zweite Mitgliedschaft in Folge

Das vorbildliche freiwillige Engagement von Roman Carsten Kalex (TSV Adendorf), aktueller Ehrenamtspreisträger des NFV-Kreises Lüneburg, wurde erst Ende März mit einem Dankeschön- Wochenende des Niedersächsischen Fußballverbandes in Barsinghausen geehrt. Nun stand für den 37-Jährigen die nächste Auszeichnung ins Haus: Er wurde für ein Jahr in den „Club 100“ des DFB berufen. Hierfür werden aus allen Kreissiegern in Deutschland die einhundert engagiertesten berücksichtigt. Der Lüneburger Kreisehrenamtsbeauftragter Roman Schuller überreichte Kalex die Mitgliedsurkunde. Im Rahmen dieser Ehrung auf Vereinsebene wurden dem TSV zudem zwei Mini-Tore und adidas-Fußbälle übergeben.

Eine Besonderheit ist sicherlich, dass Roman Carsten Kalex selbst nie aktiv in einem Verein Fußball gespielt hat und als damals Ortsfremder zunächst auch keinen eigenen Bezug zum TSV Adendorf hatte. Von seiner Auszeichnung wird er in diesem Jahr noch ein drittes Mal profitieren, wenn er am 4. September in Stuttgart im Vorfeld des Länderspiels gegen Norwegen an der offiziellen Ehrungsveranstaltung für alle „Club 100- Mitglieder“ teilnimmt. Eine ganz besondere Ehre in einem ganz besonderen Jahr. Denn die „Aktion Ehrenamt“ des DFB feiert in diesem Jahr ihr 20-jähriges Bestehen. 20 Jahre, in denen der Deutsche Fußball-Bund bereits über 10.000 Menschen persönlich „Danke“ gesagt hat. Die Aufnahme von Kalex bedeutet für den NFV-Kreis Lüneburg die zweite Mitgliedschaft in Folge im „Club 100“.

Bericht und Foto: Michael Paul

09.03.2017

Brian und Björn freuen sich über 20 neue Kollegen

: „Fußball-Regeln 2016/2017“ steht auf den Broschüren, die Björn Kowalik (vorn links) und Brian Backhaus (vorn rechts) in Händen halten. Die beiden Kreis-Lehrwarte bereiteten die 19 Prüflinge auf den Ernstfall als Schiedsrichter vor. Martin Zornow (Mitte) nahm die Prüfung ab.

Anwärterlehrgang im NFV-Kreis Lüneburg mit Gastreferenten Anne Heuer, André Schönheit, Louis Mourier und Tim Strampe

Wie in jedem Jahr fand von Mitte Januar bis Ende Februar der Anwärterlehrgang für Schiedsrichter im NFV-Kreis Lüneburg statt. Die Lehrwarte Brian Backhaus und Björn Kowalik freuten sich über 20 eifrige Teilnehmer. Erfreulicherweise waren auch wieder einige ältere Anwärter dabei. Besonders die Unterstützung der Gastreferenten Anne Heuer (Frauen Regionalliga), André Schönheit (Regionalliga), Louis Mourier (Landesliga) und Tim Strampe (Bezirksliga) führte bei den Lehrwarten zu einer enormen Arbeitserleichterung. An insgesamt zwölf Terminen wurden den Anwärtern die Fußballregeln vermittelt. Die hohe Anwesenheitsquote und auch das große Interesse der Teilnehmer führten zu sehr guten Prüfungsergebnissen. Bezirksprüfer Martin Zornow freute sich, dem NFV-Kreis Lüneburg zu insgesamt 20 neuen Schiedsrichtern gratulieren zu dürfen.

Die erfolgreichen Absolventen: Teoman Candik, Linus Schmidt, Philipp Schmidt, Antonio Welzel, Tim Luca Zemke (alle MTV Treubund Lüneburg), Marcel Just, Ben Reents, Luca Calvin Ryll (alle Ochtmisser SV), Justus Riesche, Markus Riesche (beide Lüneburger SK Hansa), Helge Fügemann, Jan-Hendrik Purwin (beide TuS Reppenstedt), Mohamad Rajab Bacha, Peer Kampner (beide MTV Wittorf), Dustin Maik Auth (ESV Lüneburg), Reiko Günther (Vastorfer SK), Matthias Kafitz (Wendisch- Evern), Mario Lehmann (Dahlenburger SK), Volker Mai (TSV Mechtersen/Vögelsen), Janne Müßig (SV Scharnebeck). Brian Backhaus

Bericht: Brian Backhaus, Foto: Frank Lübberstedt

09.02.2017

'Das Dulden und Nichtreagieren ist ein riesiges Problem'

Ronny Blaschke referiert zu rassistischen Parolen in deutschen Stadien

Anfang Februar stellte der Journalist Ronny Blaschke sein aktuelles Buch „Gesellschaftsspielchen“ in der Schule Marienau vor. Vor zwei Jahren war er bereits einmal in Marienau und referierte damals über den Rechtsextremismus im deutschen Fußball. Dieses Mal wollte er auch die positiven Ansätze aufzeigen, so dass er einen weiten Bogen schlug: Wo wird Diskriminierung und Rassismus durch den Fußball erst ermöglicht und wo bietet der Fußball ein Forum für Projekte für ein breites gesellschaftliches Engagement?

Herr Blaschke konnte dabei aus seinen Erfahrungen und Recherchen berichten, wie vielschichtig und kompliziert diese Herausforderung ist: Es gebe ca. 25.000 Rechtsextreme in Deutschland, allerdings zeigten Studien auch eine erschreckend hohe Zustimmungsrate bei fremdenfeindlichen Aussagen von bis zu 30% in der Bevölkerung. Es gebe auch heute noch vereinzelt Stadionbesucher, die rassistische Parolen zur Beleidigung der gegnerischen Mannschaft riefen, gleichzeitig stünden zahllose Fans ohne Reaktion daneben. Das Dulden und Nichtreagieren sei ein riesiges Problem, so Herr Blaschke.

Noch immer werden beizeiten favorisierte „große“ Mannschaften von vermeintlichen Fans kleinerer Außenseitermannschaften mit „Jude, Jude“-Sprechchören empfangen, um unmoralische Geldströme anzuprangern. Handelt es sich hierbei um Rechtsradikalismus oder wird eine Rebellion der Kleineren unbedacht auf dem Rücken der Opfer der NS-Zeit ausgetragen?

Schulleiterin Heike Elz, Journalist Ronny Blaschke und Schulpsychologe Markus Panning

Auf der anderen Seite gebe es auch bemerkenswerte Projekte, um den Fußball als Türöffner für Toleranz und Mitmenschlichkeit zu nutzen. Hier führte Herr Blaschke u. a. die über 30 lokalen Makkabi-Vereine (jüdische Sportverband) in Deutschland, den regelmäßigen Besuch der deutschen Jugendnationalmannschaften in Israel auf sowie die zunehmende Aufarbeitung der eigenen NS-Geschichte durch Bundesligavereine oder deren Ultra-Fangruppierungen auf.

Und dann wird es doch wieder kompliziert: Die Bundesliga habe einen Umsatz von 3 Mrd. Euro und gebe gerade einmal 20 Mio. Euro für soziale Projekte aus. Reicht ein Prozentsatz von unter eins , um eine Gemeinnützigkeit zu proklamieren? Und wie verhält es sich, wenn Bundesligavereine zur Vorbereitung in Katar oder Saudi-Arabien verweilen? Welchen Stellenwert besitzen das soziale Engagement und das Eintreten für Menschenrechte, wenn wirtschaftliche Aspekte eine Rolle spielen? Diese Fragen konnten auch in Marienau nicht abschließend beantwortet werden, doch zum Nachdenken haben sie allemal angeregt.

Für Herrn Blaschke ging es dann auch schon wieder weiter. Zum nächsten  Vortrag beim SV Werder Bremen.

Bericht: Markus Panning

09.02.2017

Historiker sicher: Das erste deutsche Fußballspiel nach amtlichen Regeln fand in Lüneburg statt

Das erste Fußballspiel in Deutschland nach amtlichen Regeln fand wohl in Lüneburg statt. Zu diesem Ergebnis kommt der Dresdener Historiker Dr. Hans-Peter Hock in seinem Buch „Der Dresden Football Club und die Anfänge des Fußballs in Europa“. Als Beleg dafür diente ihm ein Bericht (Abdruck im Buch) in der englischen Wochenzeitung “The Fiel, The Farm, The Garden, The Country-Gentlement`s Newspaper“ (kurz „The Field“), Ausgabe 46, 1875. Hier wird u. a. berichtet, dass am 28. August 1875 beim Lüneburg College - gegenüber dem Vorjahr - ein Fußballspiel nach den Association Rules (gemäß Football Association (FA)) durchgeführt wurde. In weiteren Ausgaben berichtete „The Field“ über weitere vier Spiele.

Erhard Rölcke, der zusammen mit Erich Husmeier im Dezember 2016 die Chronik des NFV Kreis Lüneburg „130 Jahre Fußball in Stadt und Landkreis Lüneburg“ veröffentlichte, fand bei seinen Recherchen im Archiv der „Landeszeitung für die Lüneburger Heide“ heraus, dass über eines der Spiele (18. September) auch die „Lüneburgsche Anzeigen“ in ihrer Ausgabe vom 21. September berichtet hat.

Der Bericht in den „Lüneburgschen Anzeigen“ vom 21. September 1875.

Dem Bericht von „The Field“ zu diesem Spiel ist zu entnehmen, dass rund 200 Zuschauer, darunter viele Damen, zuschauten. Das Spiel wurde nach den Association Rules durchgeführt. North gewann gegen South 4:2.

Bericht: Erhard Rölcke

26.01.2017

Erfreuliche Leistung der Förderauswahl 2006 bei hochkarätigem Turnier

In der Nord-Heide-Halle, Spielstätte der Damenhandball - Bundesligamannschaft, zeigte die Förderauswahl 2006 (U11) eine prima Leistung und wurde erst im Finale durch den neuerlichen Titelträgers des Talentteams von SV Werder Bremen gestoppt. Im Herbst landete das Team auf dem Feld noch auf einem abgeschlagenen elften Platz. Nach intensiven Trainingseinheiten waren die Jungs mit dem Futsal deutlich reifer und erfolgreicher. Neben den Förderauswahlen aus Harburg (Team 1 +2) und Rotenburg waren SV Werder Bremen, der TSV Havelse, FC St.Pauli und der 1.FC Union Berlin der Einladung gefolgt. Die Zuschauer sahen hochklassige, schnelle Ballstaffetten mit diversen Tricks, für die es Applaus auf offener Szene gab.

Die FAW Lüneburg startete gegen den SV Werder Bremen ohne dass Tore gefallen waren, selbst erstaunt über die eigene, motivierte Vorstellung. Im folgenden, überlegen geführten Gruppenspiel wurde der TSV Havelse durch einen strammen Linksschuß von Mika Herrmann (JSG Ilmenautal) mit 1:0 bezwungen. Das gleiche Ergebnis folgte gegen die FAW Harburg. Jalal Saeed (MTV Treubund Lüneburg) hatte mit einem überlegten Pass den Torschützen Per Lasse Schmidt (TSV Gellersen) bedient.

Ohne Gegentor wurden die Lüneburger Gruppensieger und stießen im Halbfinale auf den FC St.Pauli. Spielwitz und exzellente Ballbehandlung trafen auf Leidenschaft und Laufbereitschaft. Lüneburg hielt sich auch in diesem Match in der Defensive schadlos - Dank eines überragenden Melvin Eckhardt (MTV Treubund Lüneburg) im Tor!

Im Siebenmeterduell zahlte sich dieser Vorteil aus. Mika Schönke (TSV Gellersen) und Jannes Stahl (JSG Ilmenautal) verwandelten sicher und Lüneburg stand (als Titelverteidiger) des Vorjahres im Finale. Hier zeigte sich, wie anstrengend der Turnierverlauf gewesen war. Mit 3:0 behielt der SV Werder Bremen verdient die Oberhand.

Im Team der Grün-Weißen stand mit Pekka Mittermaier ein weiteres Lüneburger Talent (MTV Treubund Lüneburg).

Bericht: Dirk Bublitz

Für die Förderauswahl Lüneburg spielten:
Jannis und Malte Neugebauer, Julian Rauer (alle SV Scharnebeck), Per Lasse Schmidt, Mika Schönke (beide TSV Gellersen), Mika Herrmann, Jannes Stahl (beide JSG Ilmenautal), Lorent Smajli (VfL Lüneburg), Tom Schamott (JSG Roddau), Jalal Saeed, Melvin Eckhardt (beide MTV Treubund Lüneburg) Trainer: Philipp Meyer (TSV Bienenbüttel). Foto: Bublitz

'Abbau von Barrieren durch unkompliziertes Kennenlernen'

4PLAYERS FUSSBALLTURNIER in Adendorf mit 14 Mannschaften

14 regionale und internationale Mannschaften haben zum Jahresende in Adendorf (NFV-Kreis Lüneburg) am 4PLAYERS FUSSBALLTURNIER zur Förderung der Integration teilgenommen. Veranstaltet wurde es vom örtlichen TSV und der Agentur Event Netzwerk.

Teams mit je vier Spielerntraten auf Miniaturfeldern für eine Spieldauer von 15 Minuten gegeneinander an. „Unser Integrationsgedanke liegt im Abbau von Barrieren durch gemeinsames und unkompliziertes Kennenlernen“, erklärte Marco Thymian, Initiator der Veranstaltung und Geschäftsführer vom Event Netzwerk. Gäste, Spieler und Helfer tauschten sich beim gemeinsamen Essen aus oder feuerten am Spielfeldrand ihre Favoriten an. „Trotz der sprachlichen Hürden wurden so neue Kontakte geknüpft“, stellte Thymian fest.

Motivierte Spieler mit und ohne Migrationshintergrund lieferten sich einen fairen Wettkampf. „Es war schön zusehen, wie ambitioniert die Teams Fußball gespielt haben und wie wir so mit unserem Sportangebot einen wertvollen Beitrag zur Integration unserer neuen Mitbewohner leisten konnten“, freute sich Joachim Pritzlaff, 1. Vorsitzender des TSV Adendorf.

Bericht: Marco Thymian

Zur Förderung der Integration trafen sich 14 Mannschaften zum Fußballturnier in Adendorf. Foto: Talal Aldahouk

Ehrenamtspreis für Roman Carsten Kalex

NFV-Kreis Lüneburg: „Fußballheld“ Jan-Philipp Moldenhauer – Tolles Fair Play von Leander Roßmann

Und wieder standen Leute im Rampenlicht, die beim Fußball nicht auf dem Platzstehen. Besonders die Auszeichnung des „Fußballhelden“ist begehrt. Neben dem klassischen „DFB-Ehrenamtspreis“wurde mit dieser Aktioneine zusätzliche Anerkennung speziell für junge, talentierte Ehrenamtliche geschaffen.

Der zum zweiten Mal vergebene Preis ging in Lüneburg an den 21-jährigen Jan-Philipp Moldenhauer. Er ist seit seinem fünften Lebensjahr aktives Mitglied im TSV Mechtersen/Vögelsen. Der NFV-Kreisvorsitzende Christian Röhling sagte in seiner Laudatio: „Jan-Philipp hat mit 16 Jahren schon die Trainer-Lizenz erworben und eine F-Jugend trainiert. Er übernimmt Verantwortung und hat selbstständig die Bildung einer Jugendspielgemeinschaft mit Wittorf und Rottorf koordiniert. Dort trainiert er inzwischen die U14-Junioren in der Kreisklasse und erreichte mit zehn Siegen in zehn Spielen bei 61:2 Toren den direkten Aufstieg in die Liga. Wenn es die Zeit während des dualen Studiums im sozialen Bereich erlaubt, trainiert und spielt er seit der letzten Saisonbei den 1. Herren.“ Jan-Philipp Moldenhauer und die anderen 279 Kreissieger, darunter 43 aus Niedersachsen, werden im Mai 2017 zu einer fünftägigen Fußball-Bildungsreise nach Spanien eingeladen.

Der klassische DFB-Ehrenamtspreis, der seit 1997 verliehen wird, ging an Roman Carsten Kalex. Er engagiert sich seit fünf Jahren für den TSV Adendorf. Als dem Verein die Insolvenz drohte, übernahm er zwei Mannschaften und machte seine Trainer-CLizenz. 2015 stellte Kalex das erste Mädchenteam zusammen und betreut zurzeit drei Mädchenmannschaften. Er ist fast jeden Tag, teilweise bis 20 Uhr, auf dem Sportplatz zufinden. Nur donnerstags nicht, da ist Reiten mit seinen drei Kindern angesagt. Ansonsten geht es mit den U17-Junioren in die Ostheide, mit den C-Mädchen an den Hamburger Stadtrand oder mit den U9-Junioren in und um Lüneburg auf Reisen. Als Lüneburger Ehrenamtspreisträger nimmt Kalex mit seiner Frau vom 31. März bis 2. April 2017 am Dankeschön-Wochenende des NFV im Sporthotel Fuchsbachtal in Barsinghausen teil.

Leander Roßmann vom Ochtmisser SV wurde für besonders faires Verhalten geehrt. Er erzielte beim Stande von 0:1 den vermeintlichen Ausgleichstreffer für seinen OSV. Die Gegner reklamierten Handspiel, das Schiedsrichtergespann selbst hatte dies im Gewühl nicht erkennen können. Auf Befragen des Unparteiischen gab Leander Roßmann zu, den Ball zuletzt mit der Hand gespielt zu haben. Auch die Unmutsäußerungen einiger Mitspieler hielten ihn hiervon nicht ab. Der Treffer wurde nicht gegeben, die Partie ging mit 0:1 verloren.

Bericht: Michael Paul

Weitere Ehrenamtspreisträger sind:

Jörg Schlieker (seit fast zwei Jahrzehnten eine feste Größe beim TSVGellersen), David Keese (seit elf Jahren Fußballobmann beim TuS Barendorf), Ingo Hoffmann (trainiert seit zehn Jahren Jugendmannschaften beim Thomasburger SV), Andreas Moldauer (seit 2001 mit ehrenamtlichen Tätigkeiten für den TSV Mechtersen/Vögelsen betraut) und der Kreisvorsitzende Christian Röhling. Präsente erhielten auch die weiteren Fußballheld-Kandidaten Ole Müller (als Schiedsrichter und Spieler für den TuS Barendorf unterwegs), „Fairist mehr“-Sieger Leander Roßmann, Ivar Gienke (hängte als junger Herrenspieler 2011 seine Fußballschuhe an den Nagel, um Jugendteams beim TSV Gellersen zu trainieren), Clemens Brilz (hat als 15-Jähriger schon Jugendmannschaften beim TSV Adendorf trainiert), der Kreisehrenamtsbeauftragte Roman Schuller sowie der nicht anwesende Jonas Kalauch, der als 24-Jähriger schon im Vorstand beim Thomasburger SV als Schriftführer tätig ist.
Seite zuletzt aktualisiert am: 12.11.2018

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