05.11.2016

130 Jahre Lüneburger Fußball

Das Buch über die Geschichte des Fußballs ist hier für 22 Euro erhältlich.

Chronik beleuchtet Geschichte in Stadt und Landkreis

Am 13. August 1949 wurde der niedersächsische Fußballkreis Lüneburg gegründet. Das 65-jährige Jubiläum im Jahr 2014 gab den Anstoß zur Niederschrift der Geschichte des Fußballs in der Stadt und im Landkreis Lüneburg. Einerseits war es das Interesse des Vorstandes des NFV-Kreises Lüneburg, die vergangenen 65 Jahredes Fußballsports zu beschreiben. Auf der anderen Seite gab es Material über die Anfänge des Fußballsports innerhalb der Stadt Lüneburg, die der Archivar des Lüneburger Sport-Klub, Erhard Rölcke, gemeinsam mit Erich Husmeier gesammelt hatte.

Als der Lehrer Konrad Koch im Oktober 1874 Schülern eines Braunschweiger Gymnasiums einen Ball zum Spielen zuwarf, begann in Deutschland der Siegeszug des Fußballs. Zehn Jahre später spielten Schüler des Gymnasiums Johanneum in Lüneburg erstmalig Fußball. Gemeinsam wurde beschlossen, den gesamten Zeitraum von 1884 bis 2014 (2016) im Rahmen des Vorhabens aufzuarbeiten. Damit war auch der Titel für die Chronik gefunden: „130 Jahre Fußball in Stadt und Landkreis Lüneburg“.

Im ersten Teil der Chronik werden die Entstehung seit 1884 und die Entwicklung des Fußballsports in der Lüneburger Region bis 1949 dargestellt. Es wird aufgezeigt, dass es neben dem DFB und NFV auch noch andere Sportverbände gab, die einen organisierten Fußballspielbetrieb durchführten. Zum Beispiel die Deutsche Turnerschaft oder der Arbeiter-Turn- und Sportbund. Während in der Stadt Lüneburg der Fußball-Vereinssport 1901 seinen Einzug hielt, entfaltete sich das Fußballspielen im Landkreis erst in den 1920er Jahren. Wie Pilze schossen während der Weimarer Republik in vielen Dörfern Vereine aus der Erde. Ab1933, nach der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten, wurde der Fußballsport im Deutschen Reich im Sinne des neuen Systems ausgerichtet, das mit dem 2. Weltkrieg endete. DerNeuanfang im Herbst 1945 glückte und es entwickelte sich ein erfolgreicher Weg bis in die heutige Zeit.

Der zweite Teil der Chronik berichtet über die Gründung des NFV-Kreises Lüneburg im Jahre 1949 und die Entwicklung des Fußballsports in Stadt und Landkreis Lüneburg bis heute. Als 1. Vorsitzender wurde 1949 Fritz Köhler vom SV Eintracht Lüneburg mit 15 zu 11 Stimmen vor Conrad Wallbaum (Lüneburger Sport-Klub) gewählt. Weiterhin sind u. a. fast alle Kreismeister ab 1950 und Kreispokalsieger ab 1966 im Herren- und Frauenfußfußball (1971 bzw. 1985) abgebildet. Darüber hinaus Meister und Pokalsieger oberhalb der Kreisliga (Bezirksliga oder höher). Auch über den Jugendbereich wird ausführlich berichtet. Erfolge oberhalb der Bezirksklassen werden besonders herausgestellt. Bis zur Saison 1956/57 spielten die Lüneburger Vereine auch in Hamburg. Ab 1971 wurden Junioren-Hallenmeisterschaften durchgeführt, erst Jahre später für Herren und Frauen.

Bericht: Erhard Rölcke/Michael Paul                                        

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30.10.2016

Trotz Beinprothese ein sicherer Rückhalt

Hamed Sager hütet bei der 2. Mannschaft von Dynamo Lüneburg das Tor

Fußball spielen mit Beinprothese. Auch wenn es unglaublich klingt, ist es doch nicht einmalig und trotzdem ein Wunder. Vor vier Jahren machte Manuel Ortega in Hannover auf sich aufmerksam. Er war mit seinen zwei Saisontoren trotz Beinprothese unzufrieden. Im Lüneburger Kreis möchte nun jemand mit Beinprothese Tore verhindern. Beim FC Dynamo Lüneburg II steht seit Anfang der Saison ein afghanischer Torwart zwischen den Pfosten, der nur ein Bein hat.

Hamed Sager war erst zwölf Jahre alt, saß in der Schule, als die Taliban in seine Klasse stürmten und wild um sich schossen. Dabei hatte er Glück, dass „nur“ sein Bein getroffen wurde, denn einige seiner Mitschüler überlebten den Angriff nicht. Aufgrund der Verletzung musste ihm das Bein abgenommen werden und wurde durch eine Prothese abwärts des Kniegelenks ersetzt. Das hat ihn aber nicht davon abgehalten, weiter seiner Liebe zum Fußball treu zu bleiben.

Hamed Sager hat in der Dynamo-Abwehr alle Hände voll zu tun.

Vor ca. fünf Monaten traf der jetzt 23-jährige Afghane in Lüneburg ein. Dort bekam er eine neue Beinprothese, mit der er aktuell in der zweiten Mannschaft des FC Dynamo in der 4. Kreisklasse spielt. Fußball ist sein Leben. Er war schon vor seinem 12. Lebensjahr als Torwart aktiv. „Das merkt man ihm auch an, denn er ist zwar gehandicapt, aber die Basisausbildung hat er“, so beschreibt Dynamo-Präsident Jens Niemann das Spielverhalten des ehrgeizigen Neuzugangs. Zudem sagt er: „So eine Verletzung beendet ja normalerweise sinnvolle sportliche Aktivitäten, aber Hamed hat nicht aufgegeben und macht das Beste draus. Auf der Linie ist er gut, springt immer mit dem einem gesunden Bein hoch und fängt die Bälle gut weg. Beim Rauslaufen hat er verständlicherweise Defizite. Abschläge kann er mit seinem gesunden Bein machen, mit der Prothese klappt das eher weniger.“

Gerne räumt Niemann seine anfängliche Skepsis ein. „Als er den Wunsch äußerte, bei uns als Torhüter mitzuspielen, hatte ich Bedenken. Doch als ich sah, wie er trotz Handicap den Ball schlug und mit seinem Stellungsspiel als Keeper sein Können zeigte, war ich überzeugt, dass es klappt.“ Sein Debüt feierte Hamed Sager beim zweiten Punktspiel dieser Saison, dass er ohne Gegentor überstand. In der Zwischenzeit hat er schon das eine oder andere Mal hinter sich greifen müssen. Zum Training und zu Spielen kommt er mit dem Fahrrad von der Flüchtlingsunterkunft, in der er noch wohnt, sucht aber eine Wohnung in Stadtkern-Nähe. Nicht nur beim Fußball ist er fleißig und immer beim Training dabei, auch beim Deutschlernen macht er Fortschritte. Durch seine Liebe zum Fußball ist der Flüchtling mittendrin in seiner neuen Heimat beim FC Dynamo. Der Verein ist bekannt für seine Integrationsbereitschaft. Bereits im Sommer 2015 war der Verein der erste Klub im Lüneburger Kreisgebiet, der Fördermittel aus der Flüchtlingsinitiative „1:0 für ein Willkommen“ erhielt. Heute besteht die zweite Mannschaft zur Hälfte aus Flüchtlingen. Und ein Ende ist nicht in Sicht.

Bericht und Foto: Michael Paul

28.10.2016

Scharnebeck erhält 500 Euro Flüchtlingsfilfe

Mitte von links nach rechts: Ottfried Bitter (Vorsitzender SV-Scharnebeck), Christian Röhling, Siegfried Ernst (Vorsitzender Fußballabteilung der SVS) Dazu Asylbewerber und eigene Jugendspieler

Von den 600.000 Euro, die für das Projekt "1:0 für ein Willkommen" mit Unterstützung der Nationalmannschaft, der Beauftragten der Bundesregierung für Migration und der DFB-Stiftung Egidius Braun 2015 und 2016 zur Verfügung gestellt hat, sind 2.500 Euro in den Landkreis Lüneburg geflossen. Mit der SV Scharnebeck hat nun nach dem FC Dynamo Lüneburg, LSK Lüneburg Hansa, TSV Bardowick und dem TuS Hohnstorf ein fünfter Verein es geschafft eine 500 Euro Starthilfe für „Flüchtlingsarbeit“ zu erhalten.

Seit Mitte 2015 wird von der SVS eine Flüchtlingsmannschaft betreut. Die Mannschaft trainiert freitags ab 19:00 Uhr. Nach anfänglich etwas zögerlicher Trainingsbeteiligung ist die Gruppe, mit ihrem Trainer Kamal, jetzt recht stabil. Die Gruppenstärke hat sich bei ca. 15 – 20 Personen eingependelt. Kamal hat in Berlin selbst Regionalliga gespielt. Er versteht die Mentalität und die Sprache(n) der Flüchtlinge und spricht sehr gut deutsch. Der ideale Mann für diesen Zweck.

Nun hat der Lüneburger NfV Kreisvorsitzende, Christian Röhling, dem Vorsitzenden der SV-Scharnebeck, Ottfried Bitter und dem Vorsitzende der Fußballabteilung der SVS, Siegfried Ernst, den Check zur Unterstützung in der Flüchtlingsarbeit überreicht.

Der Wunsch mit einer eigenen Herren-Mannschaft an Punktspielen teilzunehmen wird immer größer. Nach Bewältigung einiger bürokratischer Hindernisse ist dies das nächste Ziel der Mannschaft. Drücken wir ihnen die Daumen zu diesem Vorhaben.

25.09.2016

Karl-Heinz Buchhorn - viel mehr Herzblut geht nicht!

Der ehemalige Torjäger ist als Vorstandsposten für den TSV Mechtersen/Vögelsen unverzichtbar

Im Rahmen eines Punktspiels seines TSV Mechtersen/Vögelsen wurde dem langjährigen Präsidiumsmitglied Karl-Heinz Buchhorn eine ganz besondere Ehrung zuteil. Der Lüneburger NFV-Kreisehrenamtsbeauftragte Roman Schuller überreichte ihm als Anerkennung für herausragendes ehrenamtliches Engagement ein sogenanntes „Vereinsgeschenk“. Dieses besteht aus zwei Mini-Torenund mehreren adidas-Fußbällen.

Vor dem „Vereinsgeschenk“ hatte Buchhorn bereits zweiwertvolle Auszeichnungen erhalten. So wurde er 2015 zum Lüneburger Kreisehrenamtssieger gewählt, wodurch er im Frühjahr 2016 zusammen mit seiner Ehefrau Bettina am Dankeschön-Wochenende des NFV in Barsinghausen teilnahm. Zudem wurde sein unermüdlicher Einsatz mit der Berufung in den „Club 100“ des DFB belohnt, dessen Mitglied Buchhorn stellvertretend für die über 1,7 Millionen ehrenamtlich Tätigen in den deutschen Amateurfußballvereinen für ein Jahr ist. Die 21 Landesverbände des DFB wählen hier anhand vorgegebener Kriterien aus allen bundesdeutschen Kreissiegern die100 Ehrenamtspreisträger aus und melden diese an den Deutschen Fußball-Bund.

Im Vorfeld des Länderspiels Deutschland gegen Tschechien am 30. September in Hamburg wurde das herausragende Engagement von Buchhorn und Kollegen bei einer zentralen Ehrungsveranstaltung gewürdigt. Ehre wem Ehre gebührt, hieß es dann nochmals für alle Preisträger aus ganz Deutschland.

Die Auszeichnungen hat Karl-Heinz Buchhorn redlich verdient. Für den TSV Mechtersen/Vögelsen, dem er inzwischen 44 Jahre angehört, ist er einfach unverzichtbar. Als Aktiver schoss dermittlerweile 53-Jährige seinenVerein im Jahr 1994 zum Kreispokalsieg,zur Kreismeisterschaftund zum Aufstieg in die Bezirksliga. Später engagierte er sichbeim TSV als Jugendtrainer undseit 2008 gehört er dem Präsidiumdes Klubs an. Als Vorstandsposten organisiert er die Mitgliederverwaltung ebenso wie Arbeitseinsätze und Jahreshauptversammlungen. Darüber hinaus kümmert er sich um die Jugendfußball-Spielgemeinschaft in der Samtgemeinde Bardowick und den „Vögelsen-Cup“, der alle zwei Jahre steigt und das Bindeglied zwischen Jugend- und Herrenbereich ist – viel mehr Herzblut geht nicht!

Bericht: Roman Schuller/NFV-Red.

Karl Heinz Buchhorn (links) wurde vom Lüneburger NFV-Kreisehrenamtsbeauftragten Roman Schuller geehrt.

26.08.2016

Lüneburg hat zwölf neue Unparteiische

Unerwartetes freut besonders: der Sommer-Neulingslehrgang der Lüneburger Fußball-Schiedsrichter war ein voller Erfolg. Bei der jetzt abzulegenden Prüfung konnten zwölf der 14 Prüflinge bestehen. Unter der strengen Aufsicht von Steffen Raida (Winsen/L.) vom Bezirksschiedsrichterausschuss beantworteten die Teilnehmer die Fragebögen souverän. Der Fehlerschnitt von 2,78 kann sich sehen lassen – ein Verdienst der beiden sehr engagierten Lehrwarte Brian Backhaus und Björn Kowalik, die auch von den Lehrgangsteilnehmern viel Lob erhielten. Lehrgangsbeste mit jeweils 0 Fehlern waren Matthias Schramm (TSV Adendorf) und Lukas Schnatz vom Ochtmisser SV.

Bericht und Foto: Oliver Vogt

Folgende neue Kollegen können jetzt in den Reihen der Lüneburger Unparteiischen begrüßt werden: vorne v. l. n. r.: Kreisschiedsrichterlehrwart (KSL) Brian Backhaus, Tim Arend (Eintracht Lüneburg), Lukas Schnatz (Ochtmisser SV), Finn Gröbel und Pascal Basting (beide TSV Gellersen), KSL Björn Kowalik;
hinten v. l. n. r.: Jonas Hoffmann (TuS Barskamp), Martin Kemper (Lüneburger SK Hansa), Lukas Petersen SV Karze), Christoph Schütte u. Niklas Breese (beide TSV Adendorf), Pascal Bockelmann (SV Karze), Steffen Raida (BSA), Matthias Schramm (TSV Adendorf) und Tom Gudat (TuS Erbstorf).

17.08.2016

LSK-Oldis gehen in Rente

Nach 35 Jahren höhren die Ü50-Senioren mit dem aktiven Spielbetrieb auf

Mit einem 2:2 im letzten Punktspiel gegen den Eisenbahner Sportverein Lüneburg von 1934 e.V verabschiedete sich die Ü50-Mannschaft (Altaltliga) des Lüneburger SK Hansa im Juni 2016 vom Punktspielbetrieb für immer. Damit endet die Ära der vom Jahrgang her ältesten Mannschaft mit einem Durchschnittsalter von 67,6 Jahren im NFV Kreis Lüneburg oder vielleicht sogar im NFV Verband Niedersachsen nach 35 Jahren.  

Rückblick: In der Saison 1981/82 wurde nicht nur der LSK Platz in Wilschenbruch umfangreich renoviert, auch die neu formatierte Altherren-Mannschaft des LSK wurde mit nur sieben Gegentoren Kreismeisterschaft in der Altherren-Staffel. Von dieser Mannschaft sind bis heute noch Ernst Blask und Erhard Rölcke dabei.

AH-Kreismeister der Saison 81/82 wurde die 1. Mannschaft des Lüneburger SK. Die Wilschen-brucher errangen den Titel vor Vorjahresmeister Vastorf. In 16 Spielen ließen sie nur sieben Gegentore zu. In den letzten sieben Begegnungen blieb Torwart Flotho sogar ohne Gegentreffer. Er folgreicher Torschütze war Fabel, der zwölfmal traf. Stehend v. l.: Rodewald, Henselmann, Bachmann, Kuhn, Schendel, Buse, Flotho, Rölcke, Gehrke, Kleinlein, Meier; knieend v. l.: Steuernagel, Eilzer, Koch, Suckow, Blask, Schirmacher, Fabel und Gerdau. Foto: jeske

Fünf Jahre später holte die Truppe um Peter Steuernagel den Kreismeister-Titel in der Altliga-Staffel. Zu dieser Mannschaft gehörte neben den bereits genannten Spielern auch Dieter Kapteina und Peter Kruse, der zuletzt nur noch am Training teilnahm.

Zehn Jahre später war es wieder soweit: In der Saison 1996/97 hieß der Kreismeister in der Alt-Altliga-Staffel Lüneburger SK.

Der sportliche Erfolg hielt auch unter dem neuen Vereinsnamen FC Hansa Lüneburg an: Kreismeister bei den Hallenspielen Ü55 in der Saison 2009/10 wurde die Mannschaft vom FC Hansa Lüneburg. Ab 2011/12 spielen sie in der Halle in der neu eingeführten Gruppe der Ü60-Senioren mit. Zuletzt hätten Sie sogar als Ü65 spielen können.

Den Meister-Abschluss gelang der Ü50-Mannschaft als Lüneburger SK Hansa mit dem Gewinn des Kreispokals in der Altersklasse Ü50 in der Saison 2011/12 im Finale mit einem 1:0 Sieg über die Eisenbahner.

Fußballfreundschaften und Kameradschaften auf und neben dem Spielfeld war für die Mannschaft ein hoher Begriff. Jahrelang pflegte man zum FC Hadermarschen einen regen Kontakt, der jeweils mit rauschenden Festen verbunden war. Mannschaftsfeiern sowie Skat- und Knobelabende wurden regelmäßig durchgeführt.

Auch Begriffe wie Völkerfreundschaft und -verständigung, Migration und Integration hatte immer einen hohen Stellenwert. Zu Spielen und Training fanden sich Fußballer und Spieler aus vielen Ländern ein, zum Beispiel aus Chile, Dänemark, Estland, Griechenland, Großbritannien, Italien, Irak, Iran, Jugoslawien, Kroatien, Montenegro, Bosnien-Herzogewina, Spanien und Türkei. In der Zeit des sogenannten „Kalten Krieges“ wurden Spiele mit dem Russischen Generalkonsulat vereinbart. Es gab auch einen traurigen Anlass, der die Mannschaft sehr bedrückte. Während eines Spiels brach ein Mitspieler mit einem Herzinfarkt tödlich zusammen.

Auch wenn nicht mehr um Punkte gespielt wird, das Training findet weiterhin auf dem Sportplatz der Lüneburger SV, jeden Montag ab 19.30 Uhr, statt. Fußballfreunde sind zum Mitmachen herzlich willkommen  

Bericht: Erhard Rölcke u. Michael Paul

LSK Ü50-Oldies gehen in Rente: hinten v. l.: Dieter Kapteina (73 Jahre), Bodo Winowsky (65), Wolfgang Bubolz (64), Rainer Bätje (67), Enar Kilgas (76), Mladen Kranjcina (66), Werner Reiß (60), Josef Eisold (68); mittle v. l.: Ernst Blask (72), Wilfried Wernicke (66), Erhard Rölcke 72), Ianni Carmelo (63); vorn: Manfred Huschebeck. Nicht auf dem Bild: Jovic Jadranko

10.07.2016

Frankreich ist doch Europameister: TuS Barendorf siegt als "Equipe Tricolore"

Die U 11-Junioren des TuS Barendorf holten als Team Frankreich den Sieg bei der Mini-Europameisterschaft in Boizenburg.

Turnier im mecklenburgischen Boizenburg mit Teams aus sechs Bundesländern

Was die Franzosen in Paris nicht geschafft haben, ist den U11-Juniorenkickern des TuS Barendorf gelungen. In den Farben der Équipe Tricolore wurde das Team aus dem NFV-Kreis Lüneburg in Boizenburg (Kreis Mecklenburg-Vorpommern) Europameister. Im Finale der Mini-EM schlugen die Niedersachen den Güstrower SC 09 (Schweden – die Länderzuteilung wurde ausgelost) mit 1:0. Gastgeber SG Aufbau Boizenburg (Tschechien) gewann das Spiel um Platz drei mit 3:2 gegen Schwarz-Rot Neustadt (Irland).

Das Turnier, das am Tag des Achtelfinalspiels zwischen Deutschland und der Slowakei (3:0) stattfand, findet seit 2004 immer zeitgleich zu einer Welt- oder Europameisterschaft statt. Nun also schon zum siebten Mal. 23 Mannschaften aus sechs Bundesländern waren in die Fliesenstadt angereist, sogar aus der 250km entfernten Hauptstadt Berlinwar ein Team (DJK Schwarz-WeissNeukölln) dabei. Nur auf die Mannschaft aus dem 40 Kilometer entfernten Hagenow wartete der Veranstalter vergebens. Doch "Not" macht erfinderisch und Kinder aus den 23 Teams bildeten schnell eine 24. Mannschaft, die am Ende den zwölften Platz erreichte. Deutschland, vertreten durch den Wandsbeker TSV Concordia, wurde übrigens 15.

Die Organisatoren mussten den Zeitplan eng stecken, schließlich galt es 81 Spiele auf sechs Plätzen zu absolvieren. Denn sowohl die Vorrunde der Fußball-Europameisterschaft sollte nachgespielt werden wie auch die Achtel-, Viertel- und Halbfinalspiele sowie das große Finale. Dementsprechend war für die Barendorfer schon um 7.45 Uhr Abfahrt. Nach dem Einmarsch in die Arena und die Eröffnung durch den Bürgermeister Harald Jäschke ging es auch schon los mit der Gruppenphase.

Das erste Spiel gegen den Breitenfelder SV (Rumänien) gewannen die TuS-Kicker nach dem ersten Abtasten sicher mit 2:0. In der zweiten Partie trafen sie auf den SV Eiche 05 Weisen (Albanien). Gegen die langen Kerle war aber nichts zu holen – verdienter Endstand 0:2. Im dritten Gruppenspiel gegen den Schweriner SC (Schweiz) ging es dann schon um alles. Nach einem 0:1-Rückstand konnten die Barendorfer die Partie noch mit einer super Mannschaftsleistung mit 2:1 für sich entscheiden.

Es folgten die K.o-Spiele. Im Achtelfinale wurde der FC Schönberg 95 (Nordirland) mit 2:0 besiegt. Anschließend kam es zum Duell mit einem alten Bekannten. Der MTV Treubund Lüneburg (Wales), dem die Barendorfer in der Meisterschaft den Vortritt lassen mussten, wartete im Viertelfinale. Mit einer konzentrierten Leistung gelang die Revanche mit 2:1 und der Sprung unter die letzten Vier. Im Halbfinale gegen Schwarz-Rot Neustadt (Irland) zeigten die Kicker aus dem kleinen Dorfverein ihre beste Turnierleistung und gewannen mit 3:0.

Das Finale gegen SC Güstrow (Schweden) war erreicht. Vor geschätzten 400 Zuschauern hatte Schweden die ersten Minuten mehr vom Spiel. Nach einer Balleroberung im Mittelfeld und dem schnellen Abschluss in „Pogba-Manier“ konnte aber Barendorf mit 1:0 in Führung gehen. Den Rest der Zeit ließen die "Blauen" den Ball in den  eigenen Reihen laufen. Dann der lang ersehnte Schlusspfiff und der neue Europameister hieß Frankreich/TuS Barendorf. Nach dem Gewinn des Sparkassencup bei Eintracht Elbmarsch war es für die U11-Nachwuchskicker des TuS der zweite Erfolg binnen 14 Tagen. Ein schöner Abschluss, zumal der Club in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen feiert.

Bericht: Michael Paul

02.07.2016

Niedersachsenmeister A-Junioren

Niedersachsenmeister der A-Junioren 2015/16: MTV Treubund Lüneburg (Foto: Paul)

Das Trainerteam Sören Hillmer, Christian Ratzeburg und Karim Dkhili ist stolz auf das A-Juniorenteam des MTV Treubund Lüneburg. Mit zwölf Punkten Vorsprung, den meisten geschossenen und am wenigsten kassierten Toren (Tordifferenz +56) gewann die Mannschaft letztlich mit 21 Siegen in Niedersachsens höchster A-Junioren-Spielklasse souverän die Meisterschaft. Hervorzuheben ist, dass das Teamin der Fairnesstabelle ebenfalls den ersten Platz belegte. Ausschlaggebend für den Erfolg war der Ehrgeiz des gesamten Teams, der sich in der hohen Trainingsbeteiligung widerspiegelte. Diese betrug während der gesamten Saison 16 bis 20 Spieler je Trainingseinheit; die Spieler stellten andere Interessen in den Hintergrund. Der ausgeprägte Zusammenhalt der Mannschaft auf und neben dem Platz ist seit Jahren gewachsen – ein Großteil derMannschaft spielt bereits seit der C-Jugend zusammen, so dass der Teamgedanke außerordentlich zum Erfolg beigetragen hat. Darüber hinaus konnte der große und ausgeglichene Kader die zwischenzeitlichen Ausfälle von Leistungsträgern kompensieren.

Text: Christian Ratzeburg, Foto: Michael Paul

16.06.2016

Kreisfusion: "Es wird weiter verhandelt"

Christian Röhling (rechts) begrüßt Klaus Böttcher als neues Vorstandsmitglied. Foto: Paul

Außerordentlicher Kreistag in Adendorf diskutiert über mögliche Kreisreform

Ob es einen 50. Kreistag 2019 in dieser Konstellation in Lüneburg noch geben wird, ist fraglich. Auf dem 49. ordentlichen Kreistag in Adendorf (Kreis Lüneburg) sind jetzt nicht nur der Vorstand und die Ausschüsse gewählt worden, es wurde auch darüber abgestimmt, ob die Fusionsgespräche mit den Nachbarkreisen Lüchow-Dannenberg und Uelzen weiter vorangetrieben werden sollen. Die Resonanz war trotz kritischer Beiträge eindeutig für eine Fortsetzung der Fusionsgespräche. Eine endgültige Abstimmung über eine Fusion soll aber erst 2017 erfolgen. Nach 90 Minuten plus Verlängerung stand fest: Weiter verhandeln!

Neben dem Vorsitzenden Christian Röhling wurden mit einer Ausnahme auch alle anderen Vorstandsmitglieder einstimmig wiedergewählt. In den Ausschüssen gab es jedoch die eine oder andere Veränderung: Für den scheidenden Vorsitzenden des Kreisausschusses für Qualifizierung, Dirk Lindemann, wurde Klaus Böttcher neu in den Vorstand gewählt.

Aber viel spannender auf dem Kreistag war das Thema Fusion. In sogenannten Infoveranstaltungen wurden die Vereine in allen drei Kreisen über das Vorhaben der Kreisfußballverbände Lüchow-Dannenberg, Lüneburg und Uelzen schon vorher informiert. Bei den Veranstaltungen wurden kritische Fragen beantwortet. Eine gewisse Skepsis war da schon zu spüren, aber kein Widerstand. Nun ließen sich noch mal 50 Vereinsvertreter von 22 Vorstandsmitgliedern trotz laufender EM im Fernsehen über die Fusionspläne informieren.

Die größten Bedenken der Vereine sind dabei fast immer die langen Auswärtsfahrten, besonders für die kleinen Vereine und die damit verbundenen steigenden Kosten. Das war auch beim Kreistag ein Thema. Aber weite Fahrten sollen ja auch nur auf die Vereine zukommen, die in den Bezirk aufsteigen wollen und dort geht es jetzt schon durch die drei Kreise. Aus Sicht vieler Vereinsvertreter wird die Wiedereinführung der "alten Bezirksklasse" gewünscht. Die Liga könnte nach Ansicht der Anwesenden "Fusionsliga" heißen.

Lüneburgs Kreisspielausschussvorsitzender Thore Lohmann moderierte einen Vorschlag. So soll es 2018/19 in den jetzigen Kreisligen eine Qualifikation für die neue Leistungsklasse A geben. Geplant ist ein Start mit 18 Mannschaften (7 LG, 7 UE, 4 DAN), die sich dann durch fünf Absteiger für den Start in die Saison 2020/21 auf 16 reduziert. In den unteren Klassen wird auch weiterhin in regional eingeteilten Staffeln gespielt. Wenn die Kreisgrenzen verschwinden, entstehen neue Staffeln, die durchaus auch kürzere Auswärtsfahrten haben können.

Kreisjugendobmann Klaus-Dieter Arndt bestätigte, dass im Jugendbereich die U7- bis U11-Junioren auf jeden Fall unter sich bleiben und weiterhin regional spielen. Ab U12 könnten zwei regionale Ligen die je fünf Besten für die überregionale U13-Kreisliga ausspielen, die dann den Aufstieg in den Bezirk ermittelten. Ähnlich bei den U14- bis U18-Junioren. Für die U19 gebe es möglicherweise eine überregionale Kreisliga. In den drei Kreisen würde es dann rund 350, mit den höherklassigspielenden über 400 Jugendmannschaften geben.

Darüber hinaus könnte es einen eigenen DFB-Stützpunkt geben. Dann müssten die Dannenberger nicht nach Lüneburg und die Uelzener nicht nach Munster fahren. Es bestehe die Möglichkeit, einen zentralen Stützpunkt in Bienenbüttel oder Bad Bevensen einzurichten.

„Aber das sind nur Ideen, nichts ist in Stein gemeißelt. Wir sind für alle Vorschläge offen“, betonten Lohmann und Arndt mehrmals.

Für über 100 Vereine könnte der Spielbetrieb in einer "Leistungsklasse" qualitativ wertvoller werden, Talentförderung sowohl bei den Spielern als auch bei den Schiedsrichtern verbessere sich, neue Spielklassen im Seniorenbereich könnten entstehen und vieles mehr gebe es als positive Aspekte zubeleuchten.

Im Blickpunkt stand auch der demografische Wandel. Fest steht, dass die jetzt über 35.000 Jugendlichen unter 20 Jahren im Jahre 2013 auf unter 30.000 im Kreis sinken.

Die NFV-Kreisvorstände wollen die Vereinsvertreter regelmäßig den aktuellen Stand der Gespräche mitteilen. Mit 243 Mannschaften aus Uelzen, 349 aus Lüneburg und 145 aus Lüchow-Dannenberg (Stand Januar 2016), würde die im Masterplan angegebene magische Grenze von 600 Mannschaften, die ein Großkreis erfüllen soll, deutlich überschritten.

Im Jahre 2017 findet im Niedersächsischen Fußballverband der nächste Verbandstag statt. Möglich, dass dann die derzeit freiwillige Fusion in eine satzungsgemäße, vorgeschriebene Fusion geändert wird. Darauf müssen sich die hiesigen Kreise vorbereiten und in den kommenden Monaten gemeinsam Lösungsvorschläge erarbeiten, um ab 2017/2018 neu organisiert zu sein.

Text: Michael Paul

Fusionsliga: Wäre die abgelaufene Saison die Qualifikation für die neue "Kreisoberliga", dann sähe der Spielbetrieb 2016/17 wie folgt aus: (Bildmontage: M. Paul)

13.06.2016

Die Ära Hillmer/Ratzeburg ist zu Ende

Die Treubunder blicken auf eine erfolgreiche Zeit zurück. Drei Mal Meister, drei Mal Aufsteiger, aber nie Regionalliga für (von links) Janniz Braun, Trainer Sören Hillmer, Noah Barth, Malte Meyer, Max Ratzeburg, Tetje Kerstens, Henrik Winkelmann, Lennart Ahrens, Sebastian Martin, Luis Unruh, Trainer Christian Ratzeburg. Foto: Paul

Trainerduo führte Junioren des MTV Treubund Lüneburg in sechs Jahren zu drei Niedersachsenmeisterschaften

Das war’s. Eine erfolgreiche Ära geht zu Ende. Das Trainer-Duo Sören Hillmer und Christian  Ratzeburg nimmt Abschied. 2010/11 übernahmen beide eine U 14-Juniorenmannschaft (3. C-Jugend), mit dessen Stamm sie in den folgenden sechs Jahren drei Niedersachsentitel nach Lüneburg holten. Von der Stadt wurden sie im Rathaus zum dritten Mal vom Bürgermeister geehrt. „Das wird es in Lüneburg wohl so schnell nicht wieder geben“, sagt ein sichtlich stolzer Trainer Sören Hillmer.

Rückblick:

2011/12 wurde der MTV Treubund als erster Lüneburger Verein völlig überraschend mit dem Jahrgang 1997/98 Niedersachsenmeister der C-Junioren. Im Barsinghäuser Endspiel bezwangen die Hansestädter Eintracht Braunschweig mit 2:0 und stiegen in die Regionalliga Nord auf.

2013/14 wurde das Team um Hillmer/Ratzeburg Niedersachsenmeister der B-Junioren mit fünf Punkten Vorsprung vor Hannover 96 II – wieder Aufstieg in die Regionalliga Nord. Aber nicht für den Jahrgang 1997. Der spielte weiter  Niedersachsenliga. Als A-Junioren mit überwiegend jüngerem Jahrgang wurden die Lüneburger 2014/15 Vizemeister hinter dem JFV Calenberger Land. Zwar stellten sie mit Tim Franke (38 Tore) den mit Abstand besten Torschützen, aber zum Titel reichte es nicht.

2015/16 war es genau umgekehrt. Der MTV hatte zwar nicht den besten Torschützen der Liga in seinen Reihen, doch am Ende satte zwölf Punkte Vorsprung vor der U 18 von Eintracht Braunschweig. Wieder Aufstieg in die Regionalliga Nord und wieder ohne die 97er. Mit Max Ratzeburg, Perera, Goldberg, Martin, Kerstens, Winkelmann, Cicek, Braun und Olesch wechseln neun Spieler nächste Saison in den Landesligakader der Herren des MTV Treubund.

„Das war dieses Jahr wohl die schönste Meisterschaft mit den Junioren“, bilanziert Hillmer. „Es war nicht die spannendste, aber die am höchsten zu bewertende.“ Nach der 1:2-Auftaktniederlage zur Rückrunde in Lohne folgten elf Siege und im vorletzten Spiel ein 1:1 in Braunschweig auf Kunstrasen. Nach dem 3:1-Sieg im letzten Punktspiel gegen die 05er aus  Göttingen, die gewinnen mussten, um dem Abstieg zu entgehen, folgte die Meisterehrung durch Staffelleiter Heinz Walter Lampe.

Die Treubunder stellten nahezu in jeder Hinsicht das beste Team: Sie erzielten die meisten Tore (74), kassierten die wenigsten Gegentreffer (18), wurden bestes Hinrundenteam, bestes Rückrundenteam, beste Heimmannschaft und beste  Auswärtsmannschaft. Zudem belegten sie auch in der Fairnesstabelle den ersten Platz. Nur eben nicht in der Rangliste der Torjäger. Da fehlte Malte Meyer (22 Treffer), der im letzten Spiel noch einmal zwei Elfmeter versenkte und extra dafür eingewechselt wurde, ein Tor zu Maik Dragon (BSC Acosta), der 23 Mal traf.

„Wir sind ein hochmotiviertes, kollektives Team“, sagt Hillmer über seine Truppe, die auch im Pokalwettbewerb überzeugen konnte und sich erst im Halbfinale dem Bundesligisten und späteren Pokalsieger Eintracht Braunschweig beugen musste (0:2). Der Weg des Teams ist nun zu Ende. Drei Spieler wurden verabschiedet und wechseln in die Herren zu ihren Heimatvereinen. Fraenkel geht zurück zum SC Brehloh, Unruh zu Wendisch Evern, Ahrens zu Eintracht Elbmarsch und Unkrig studiert in Köln. Neun Spieler nimmt Sören Hillmer in den Herren-Landesligakader mit und elf dürfen in der nächsten Saison unter dem neuen U 19-Coach Qendrim Xhafolli Regionalligaluft schnuppern.

Sören Hillmer gibt schweren Herzen die Jugendarbeit ab und konzentriert sich jetzt auf seine Aufgabe als Treubunder  Herrencoach. Zudem möchte er sein Familienleben stärker genießen. Im Herbst wird er Vater.

Bericht und Foto: Michael Paul

10.05.2016

Das "Team Bund"

sorgte beim größten Nachwuchsturnier Europas, dem Sparkassen Fußball-Cup, auf Ebene des Lüneburger Kreisverbandes für eine faustdicke Überraschung. Unerwartet stürmte die Mannschaft auf Platz zwei und qualifizierte sich damit für das Regionsturnier. Das„Team Bunt“ bestand aus Spielern des Jahrganges 2005, deren Vereine keine eigene Mannschaft melden konnten. Im letzten Spiel fehlte nur ein „Törchen“ zu Platz eins, den sich letzten Endes mit der JSG Ilmenautal der Turnierfavorit sicherte. Bei bestem Fußballwetter präsentierten sich Nachwuchsspieler aus insgesamt 20 Lüneburger Teams dem DFB-Sichter Patrick Wende. Der Sparkassen Fußball-Cup für die Altersklasse U 11 findet in allen 43 niedersächsischen Fußballkreisen statt. Für das Regionsturnier der NFV-Kreise Lüchow-Dannenberg, Lüneburg und Uelzen qualifizierten sich neben der JSG Ilmenautal 1 und „Team Bund" auch noch die JSG Gellersen/Reppenstedt, der MTV Treubund Lüneburg 1, der TuS Barskamp, der TSV Adendorf, der VfL Lüneburg, die JSG Roddau 1 und der TuS Barendorf. Für das„Team Bunt“ liefen auf: Edgar Baaß, David Niemeyer, Tim Colin Morawetz, Ruben Lindemann (alle SV Scharnebeck), Louis Schoß, Vigo Langer (beide TuS Brietlingen), AlexanderZühlke (SV Ilmenau).

Bericht und Foto: Paul

09.05.2016

Heidetal/Ilmenau fehlte der "letzte Tick"

Die SG Heidetal/Ilmenau musste sich im Viertelfinale dem späteren Turniersieger SG Essinghausen/PSG 04 Peine beugen.

Krombacher Ü50-Meisterschaft: Vizemeister des Vorjahres scheitert diesmal bereits im Achtelfinale

Die diesjährige Niedersachsenmeisterschaft der Ü 50-Senioren, die als Krombacher Ü50-Meisterschaft ausgetragen wird, ist nun auch für die SG Heidetal/Ilmenau schon wieder Geschichte. 2015 noch Vizemeister, sollte es in diesem Jahr nicht sein. Letzten Endes schied das Team aus dem NFV-Kreis Lüneburg verdient im Viertelfinale aus. Es fehlte einfach der „letzte Tick“.

Zum Turnierverlauf: Die Vorrunde wurde mit drei Siegen ohne Gegentreffer absolviert (TV Dinklage 2:0, VfL Löningen 1:0, FC Mulsum-Kutenholz 2:0). Im Achtelfinale verletzte sich Merko Butenhoff. Dennoch gewann die SG gegen den TuS Esens verdient mit 2:0.

Im Viertelfinale wartete die SG Essinghausen/PSG 04 Peine mit der Empfehlung, ihre Gruppe vor Abonnementmeister Hannover 96 gewonnen zu haben. Obwohl Essinghausen/Peine spielerisch und kräftemäßig überlegen war, war es ein Spiel ohne Chancen, so dass es folgerichtig torlos ausging. Die Entscheidung musste im Neunmeterschießen fallen. Dort stellte Essinghausen/Peine die deutlich besseren Schützen. Während der spätere Turniersieger drei Mal erfolgreich war, konnte die SG Heidetal/Ilmenau keinen einzigen Versuch verwandeln.

Der zweite Lüneburger Vertreter, der MTV Treubund, scheiterte im Achtelfinale an Gastgeber TV Bunde (0:3). In der Gruppenphase hatte es zwei 1:0-Erfolge gegen DJK Elsten und TV Meckelfeld sowie eine Niederlage gegen TuS Frista Goldenstedt (1:3) gegeben. Bunde wurde mit einem 3:1 nach Neunmeterschießen über Hannover 96 Dritter. Essinghausen/Peine setzte sich mit
einem 1:0-Finalsieg über Goldenstedt erstmals die Krone im niedersächsischen Ü 50-Fußball auf.

Bericht: Michael Paul

09.05.2016

TuS setzt sich für Flüchtlinge ein

Roman Gerth (links) empfängt vom Kreisvorsitzenden Christian Röhling einen Scheck in Höhe von 500 Euro. Foto: Wozney

Hohnstorf erhält als vierter Lüneburger Verein 500 Euro

Mit dem TuS Hohnstorf erhielt nun schon der vierte Verein aus dem Lüneburger Landkreis eine finanzielle Unterstützung aus der DFB-Initiative "1:0 für einWillkommen". Auf dem Kreisjugendtag in Adendorf nahm Jugendobmann Roman Gerth den Scheck über 500 Euro aus den Händen des NFV-Kreisvorsitzenden Christian Röhling entgegen. Zuvor waren bereits der FC Dynamo Lüneburg, der Lüneburger SK Hansa und der TSV Bardowick bedacht worden.

Der TuS Hohnstorf/Elbe von 1925 e.V. setzt sich im Fußball sowohl in der Jugend- als auch in der Herrenabteilung für die in dem Elbedorf untergekommenen Flüchtlinge ein. Vier Erwachsene haben eine Spielerlaubnis für die Herrenmannschaft erhalten, zwei Kinder für die U10- und ein Jugendlicherfür die U14-Junioren.

Alle besitzen eine kostenlose Mitgliedschaft. Zudem hat der TuS Hohnstorf Anfang des Jahres Kleidung und Schuhe für den Trainingsbetrieb gesammelt und bereitgestellt. Der Fußballobmann Andreas Köhlbrandt wohnt in direkter Nachbarschaft zu den Flüchtlingen und begleitet sie bei bürokratischen Fragen. Roman Gerth ist Ansprechpartner für die Jugendlichen.

23.03.2016

Überraschung: SG Heidetal/Ilmenau gewinnt Lüneburger Sportlerwahl

Die Mannschaft der SG Heidetal/Ilmenau stellte sich zum Siegerfoto mit der Sportlerin des Jahres (Laura Müller) und dem Sportler des Jahres (Falko Steinke). Zu den Gratulanten zählte der Sparkassen-Vorstandsvorsitzende Karl-Reinhold Mai, LZ-Chefredakteur Christoph Steiner, Landrat Manfred Nahrstedt und Lüneburgs Oberbürgermeister Ulrich Mädge. Foto: Behns

Ü50-Fußballer triumphieren vor zwei Bundesligisten - "Wenn es mal nicht so läuft, dann feiern wir"

Die Ü50-Fußballer der Spielgemeinschaft Heidetal/Ilmenau die Sportlerwahl in Lüneburg. Einen Tag vor der Ehrung führten die favorisierten Bundesliga-Volleyballer der SVG Lüneburg wohl noch, doch am Ende hatten die Deutschen Fußball Vize-Meister der Ü50-Senioren mit 806 zu 604 Stimmen die Volleyballer klar hinter sich gelassen. Die Faustballerinnen der 1. Bundesliga-Nord des TSV Bardowick kamen mit 501 Stimmen auf Platz drei.  

Die Alt-Altliga Mannschaft sammelt die Titel, wie andere die Ostereier. Kreismeister in der Halle 2014/2015/2016 und auf dem Feld 2014/2015, Niedersachsen Vizemeister 2015, Norddeutscher Meister 2015, Deutscher Vizemeister 2015 und nun auch noch bei der Mannschafts-Sportlerwahl die Nummer eins in und um Lüneburg 2015.

Die besten Sportler und Sportlerinnen sowie die Mannschaft des Jahres werden von den Leserinnen und Lesern der lokalen Landeszeitung (LZ) gewählt und zu Jahresbeginn vor großem Publikum bei der traditionellen Sportler-Gala geehrt. Auch dieses Jahr traten die Landeszeitung und die Sparkasse in Lüneburg als Sponsoren auf. Die Hansestadt und der Landkreis sowie der Kreissportbund hatten im März zum großen Finale in die Kulturhalle Vamos eingeladen. Rund 200 Aktive, die in 2015 von der Landesebene aufwärts bis hin zu Weltmeisterschaften erfolgreich waren, standen nochmals im Scheinwerferlicht.

NDR-Moderator Dirk Böge moderierte wieder locker und humorvoll die Veranstaltung. Als er den Umschlag zur Mannschaft des Jahres öffnete und die SG Heidetal/Ilmenau verkündete, brach ein Jubel bei den Kickern aus, als wären sie gerade Deutscher Meister geworden. Immerhin hatten sie mit zwei Bundesliga-Mannschaften eine starke Konkurrenz hinter sich gelassen. SG-Team-Manager Rainer Beister verriet dann auch augenzwinkernd: „Wenn es mal nicht so läuft, wie wir uns das vorstellen, dann feiern wir.“ 

Bericht: Michael Paul

03.03.2016

Erfolgreicher Zusammenschluss

Die noch junge JSG Gellersen/Reppenstedt feiert schon vier Aufstiege

Die JSG Gellersen/Reppenstedt kann auf 18 Monate erfolgreiche Arbeit mit vier Aufstiegen zurück blicken. Noch vor einem Jahrzehnt, hätte aufgrund der großen Nachbarschaftsrivalität keiner auch nur einen Gedanken an solch eine Zusammenarbeit verloren. Doch die Verantwortlichen haben die negativen Auswirkungen des fortschreitenden demographischen Wandels, sowie das breiter werdende Angebot an Freizeitaktivitäten auf den Jugendfußball erkannt.

Anfang 2012 führten die damaligen Jugendobmänner der Sportvereine TuS Reppenstedt (Hans-Jürgen Rogge) und  TSV Gellersen (Matthias Bielau) lose Gespräche über die Bildung einer „Jugendspielgemeinschaft“ (JSG) zwischen beiden Vereinen. Aus den losen Gesprächen wurden intensive Besprechungen mit konkreten Vorstellungen. Am 03. März 2014 kamen beide Vereinsvorstände zu einem Brainstorming zusammen. Man konnte sich grundsätzlich einvernehmlich über eine Zusammenarbeit einigen. Mit großer Mehrheit wurde auch hier der Zusammenschluss diskutiert und befürwortet.

Matthias Bielau, Hans-Jürgen Rogge und Jörg Schlieker wurden mit der Initiative „JSG“ beauftragt. Jetzt begann die eigentliche Arbeit im Gremium. Ein gemeinsames Jugendkonzept wurde aus der Taufe gehoben. Der Kooperationsvertrag, mit den gemeinsam erarbeiteten Inhalten beider Vereine, wurde den Vereinsvorständen zur Genehmigung vorgelegt.

Es ging in die Endphase! Der 15. Juli 2014 sollte der Tag der „Jugendspielgemeinschaft Gellersen/Reppenstedt“ werden. Die Vereinsvorstände, die Jugendtrainer und die Betreuer stimmten dem Jugendkonzept zu. Abgerundet wurde die Sitzung mit anschließenden Wahlen der Sportlichen Leiter.

Seitdem konnten fast alle Jahrgänge besetzt werden, teilweise sogar mit zwei Mannschaften. Einen ganz erheblichen Anteil an dieser hervorragenden Arbeit trägt der immer noch amtierende Jugendvorstand, um Hans-Jürgen (Hansi) Rogge, Matthias Bielau und Jörg Schlieker.

Am 28. Februar 2016 wurden in der Begegnungsstätte in Kirchgellersen gleich vier Mannschaften von der Jugendabteilung der JSG geehrt. In einer Feierstunde wurden die Spieler und Trainer mit einer persönlichen Erinnerungsgabe bedacht. Denn wie man sieht trägt ihre Arbeit auch Früchte, zumal gleich vier Mannschaften in der Wintersaison 2015/2016 den Aufstieg in die nächsthöhere Spielklasse  perfekt machen.

Die U14, um das Trainerteams Thorsten (Pini) Heinatz und Bjoern Schmidt, konnten nach dem Aufstieg in die Bezirksliga 2015 den direkten Aufstieg in die Landesliga erreichen. Die U15, um das Trainerteams Reiner Schmidt, Frank Krause, Sebastian Klebes und Simon Meyer, qualifizierten sich in diesem Halbjahr für die Bezirksliga. Die U16, mit den Trainern Matthias Hardt, Dieter Kontowski und Timo Völker, schafften den Aufstieg in die Kreisliga. Und die U18, mit Mario Bergmann und Ivar Gienke, setzten sich souverän in der Kreisliga durch und starten nächstes Jahr in der Bezirksliga.  

Bericht: Michael Paul/Hans-Jürgen Rogge

Sie leisten im Team erfolgreiche Arbeit für die JSG Gellersen/Reppenstedt: (stehend v.l.) die Trainer Bjoern Schmidt (U 14), Frank Krause (U 15), Mario Bergmann (U 18), Matthias Bielau (Abteilungsleiter Jugendfußball TSV Gellersen), Trainer Dieter Kontowski (U 16), Jörg Schlieker (stellv. Abteilungsleiter Jugendfußball TSV Gellersen), Trainer Reiner Schmidt (U 15) sowie (hockend v.l.) die Trainer Ivar Gienke (U 18), Simon Meyer (U 15), Thorsten (Pini) Heinatz (U 14) und Hans-Jürgen Rogge (Abteilungsleiter Jugendfußball TuS Reppenstedt). Es fehlen die Trainer Matthias Hardt (U 16) und Timo Völker (U 16).

28.01.2016

Titel für „Katsche“ und den „Turner“

Jona-Levi Stammwitz (MTV Treubund Lüneburg, links) und Hartwig Heinatz (ESV Lüneburg) sind die Schiedsrichter des Jahres im NFV-Kreis Lüneburg. Foto: Falko Meyer

Schiris des Jahres im NFV-Kreis Lüneburg

Bereits zum 28. Mal wählten Lüneburgs Unparteiische ihre „Schiedsrichter des Jahres“. Vorgeschlagen aufgrund besonderer Verdienste in den letzten Spielzeiten wurden vom Kreisschiedsrichterausschuss bei den Senioren Friedhelm Natusch (VfLBleckede), Friedhelm Liesener (Vastorfer SK) und Hartwig Heinatz (ESV Lüneburg). Bei den Jung-Schiedsrichtern wurden Karim Mgherbi (TuS Brietlingen), Stefan Frehse sowie Jona-Levi Stammwitz (beide vom MTV Treubund Lüneburg) zur Wahl gestellt.

Nach der Auszählung der Stimmzettel verkündete Obmann Falko Meyer (TuS Barendorf) die Sieger: Die Seniorenkonkurrenz gewann mit Hartwig Heinatz, der auf den Lüneburger Sportplätzen besser unter dem Spitznamen „Katsche“ bekannt ist, ein verdienter Unparteiischer. Heinatz ist bereits seit dem Jahre 1980 aktiv und war als Schiedsrichter bis zur Verbandsliga (damals 4. Liga) unterwegs. Neben seinen Spielleitungen kümmert er sich in den letzten Jahren mit großem Engagement auch als Coach um Nachwuchstalente und gibt so seine wertvolle Erfahrung weiter.

Der Jubel war auch groß beim Gewinner der Juniorenkonkurrenz: es behauptete sich der 18-jährige „Turner“ Jona-Levi Stammwitz. Er ist Schiedsrichter seit Februar 2012, gehört dem Talentkaderdes Bezirks Lüneburg an, leitet Juniorenspiele auf Bezirksebene und hat auch schon erste Einsätze in der Herren-Kreisliga souverän über die Bühne gebracht. Als Assistent wird Jona bis zur A-Junioren-Regionalliga bzw. bei den Herren bis zur Landesliga eingesetzt.

Der Kreisschiedsrichterausschuss bedankte sich bei allen Nominierten für ihren Einsatz mit einem kleinen Präsent und hofft, dass die Ehrung eine Motivation für die weitere Zeit an der Pfeife ist.

Bericht: Jürgen Leipe

26.01.2016

HSV-Profi Lasogga zu Gast beim SC Lüneburg

Die Geburtstagspartyeinladung eines Knirpses musste der HSV-Profi allerdings schon jetzt absagen.

Der 2014 neu gegründete SC Lüneburg setzt auf die Jugend. So will es der 1. Vorsitzende Hans-Otto Jurischka. Dazu hatte der Verein die sechs bis neun jährigen Nachwuchskicker zu einem Sichtungslehrgang eingeladen. Highlight war aber eine Autogrammstunde mit HSV-Profi Pierre-Michel Lasogga. Durch SCL-Vorstandsmitglied und Ex-HSVer Maximilian Beister kam der Kontakt zustande. Die 50 Kleinen waren dann auch ganz groß und stolz, als sie ihr Autogramm auf T-Shirt oder Schuh erhalten haben. Neben einer Geburtstagseinladung, die Pierre-Michel leider absagen musste kam auch die Frage auf: „Hast du das Tor gegen Bayern geschossen?“. Der HSV-Stürmer zuckte nur mit den Achseln und wünscht sich nicht wieder so eine Horrorsaison wie die letzten beiden. Der 2. Vorsitzende Reiner Beister, Vater von Maxi, bedankte sich bei den zahlreichen Helfern und verkündete: „Wenn die Jugendarbeit in Zukunft nur halb so gut wird, wie die heutige Veranstaltung, dann ist das schon ein riesen Erfolg“.

Bericht und Fotos: Michael Paul

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25.01.2016

Erinnerungstag im deutschen Fußball

Mio Al-Hashing (Marienau-Schule)

„!NieWieder“ ist ein Erinnerungstag im deutschen Fußball und soll jedes Jahr Ende Januar in vielen Stadien an die Konzentrationslager erinnern. So auch bei der U16-Junioren Hallen LeistungsEndrundenturnier in Dahlenburg. Die Internatsgemeinschaft der Schule Marienau bei Dahlenburg im Kreis Lüneburg hat durch Herrn Markus Panning (Schulpsychologe) eine Projektwoche unter dem Motto „Schau hin – misch Dich ein“ initiiert. In diesem Zusammenhang wurde vor der Hallenendrunde ein von der DFL abgestimmter Text, der auch als Stadiondurchsage bekannt gegeben wird, vom Schüler Mio Al-Hashing vorgetragen.

Am 27. Januar 1945 befreiten Soldaten der Roten Armee die geschundenen Häftlinge des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau.  

Aus diesem Anlass gedenken wir heute in Anteilnahme und Respekt der Menschen, die aufgrund ihres Glaubens, ihrer Herkunft, ihrer politischen Überzeugung und ihrer sexuellen Orientierung vom nationalsozialistischen Terrorregime und von deutschen Mitbürgerinnen und Mitbürgern ausgegrenzt, entwürdigt und verfolgt wurden. Viele von ihnen wurden in die Konzentrationslager verschleppt und dort ermordet.  

Der Fußball entfernte ebenfalls zum Beispiel jüdische sowie auch politisch andersdenkende Mitglieder aus seinen Vereinen. Wenige schützten sie. Kaum einer nahm für sie Partei.  

Damit das „Nie wieder“ geschieht, wenden wir uns entschieden gegen jene, die den Fußball mit antisemitischen und rassistischen Parolen und Aktionen vergiften und missbrauchen. Die empörenden und verstörenden Übergriffe der vergangenen Monate zeigen, wie notwendig dieses Engagement ist.   Mit den Aktionen der Fans und der Vereine zum „Erinnerungstag im deutschen Fußball“ wird hier und heute ein starkes Zeichen gesetzt: Für eine Kultur des Verstehens und für ein demokratisches Gemeinwesen, in denen die Würde jedes Menschen geachtet und verteidigt wird. Machen Sie sich jetzt dieses Zeichen zu eigen und unterstützen Sie es durch Ihren Beifall.

  „!NieWieder“: Die Anregung kam aus Italien. Ein Bündnis aus Einzelpersonen, Fangruppen und Fanprojekten, Vereinen, Verbänden und Institutionen aus dem Fußball gedenkt seitdem der preisgegebenen Familienmitglieder und engagiert sich für eine würdige Gedenkkultur und für ein Stadion ohne Diskriminierung.  

Mehr auf den Seiten www.niewieder.info

und auf den DFB-Seiten  "!Nie wieder": 11. Erinnerungstag im deutschen Fußball

16.01.2016

ESV Fortuna Celle gewinnt 1. SVE Damen-Cup 2016

Die glücklichen Siegerdamen vom ESV Fortuna Celle

Eintracht Damen nutzen Hallenturnier als Vorbereitung

Zu Jahresbeginn veranstaltete die Damenabteilung der SV Eintracht Lüneburg erstmalig ein Damen-Hallenturnier und lud namhafte Vereine zum 1. SVE-Damen-Cup 2016 in Handorf ein. Durch den Einfluss von Andreas Stellmann, der schon Erfahrungen mit Hallenturnieren sammeln konnte, ist es der Eintracht gelungen, unter den zwölf Mannschaften die Regionalliga Nord-Vertreter des Hamburg SV und des ESV Fortuna Celle gewinnen zu können.  

So war es auch nicht anders zu erwarten, dass die beiden Teams am Ende ganz vorne standen. Der HSV nicht ganz, sie unterlagen den späteren Siegerinnen aus Celle im Halbfinale mit 0:3, konnten aber das Spiel um Platz sicher durch ein 4:0 gegen den Bezirksligisten Groß Flottbecker SV für sich entscheiden. Im Finale siegten die Celler Damen deutlich gegen den zweiten Hamburger Vertreter Barmbeck-Uhlenhorst mit 5:1. HSV Barmbeck-Uhlenhorst erreichte das Finale erst im 9-Meterschießen mit 5:4 gegen den Groß-Fottbecker SV.  

Die SV Eintracht Lüneburg 1 dagegen hatte nach einem Sieg und zwei knappen Niederlagen (0:1 gegen HSV Barmbek-Uhlenhorst und 2:3 gegen Groß-Flottbek) das Nachsehen und musste bereits nach der Vorrunde die Segel streichen. Die SVE 2 (Kreisliga Lüneburg) erreichte dagegen hinter dem großen HSV den zweiten Platz in ihrer Gruppe und musste sich erst im Viertelfinale mit einem 1:3 gegen den Groß Flottbeker SV geschlagen geben. Im letzten Viertelfinale setze sich HSV Barmbek-Uhlenhorst mit 3:1 gegen den Eimsbüttler TV durch.  

Spannung gab es im Endspiel auch noch um die bester Torschützin. Beim 5:1 gelang Jana Völker aus Celle gleich zwei Treffer und zog mit Sophie Windisch aus Barmbeck-Uhlenhort gleich. Da beide nun zehn Treffer hatten gab es ein Lattenschießen, das auf Anhieb Sophie Windisch (BU) (rechts) mit ihrem ersten Schuss gewann. Beste Torhüterin war Annika Möller (mitte), auch vom HSV Barmbek-Uhlenhorst. Als beste Spielerin wurde Stefanie Pätzmann (links) vom Groß Flottbeker SV geehrt.  

Mitorganisatorin Rebecca Boysen sagte abschließend: „Alles in allem sind wir sehr froh, diesen ersten Schritt gemacht zu haben und freuen uns, neben dem gemeinsamen Start in die Rückserie mit beiden Teams, jetzt schon auf die zweite Auflage des SVE-Damen Cups. Dann wird es sicherlich eine Halle mit Tribünen geben.“  

Das Organisationsteam (von links) Katharina Kamp, Andreas Stellmann, Rebecca Boysen, Torsten Nedel, Johanna von Vacano und Linda Kunzelmann

Bilder von den Finalspielen und der Ehrung gibt es hier zu sehen:
http://nfvlueneburg.magix.net/alle-alben/!/oa/7320104/

Bericht: Michael Paul

22.01.2016

Lüneburger Förderauswahl bezwingt Werder Bremen 2 Mal

Für die Förderauswahl Lüneburg errangen folgende Spieler diesen Erfolg:
Christoph Schwabel (JSG Roddau), Maximilian Engel, Janic Harms, Domenik Schubert, Alexander Lich und Jeremy Mahn (JSG Ilmenautal), Colin Morawetz (SV Scharnebeck), Marc Voronkov (Lüneburger SK), Simon Volpe (MTV Treubund Lüneburg) Finn Schmedt (TuS Barskamp), Tom Lahme (TSV Adendorf).

Der NFV Kreis Harburg veranstaltete nun schon zum 3. Mal, diesmal für den Jahrgang 2005 (U11-Junioren), ein Hallenturnier für Förderauswahlteams und Nachwuchsmannschaften von Jugend-Leistungszentren. In der Nordheidehalle in Buchholz konnte der NFV Kreis Lüneburg mit einem 1:0 Finalsieg über den Vorjahressieger SV Werder Bremen überzeugen und sicherte sich somit den nicht erwarteten Titelgewinn. Im kleinen Finale bezwang der Hamburger SV die Gastgeber aus Harburg I mit 2:0. Im Viertelfinale scheiterten die Förderauswahlen von Rotenburg mit 2:3 n. E. gegen den späteren Sieger aus Lüneburg, Hansa Rostock mit 0:1 gegen den Zweiten Werder Bremen, TSV Havelse mit 0:1 gegen HSV und Harburg II mit 1:3 gegen Harburg I. Die Förderauswahl Lüchow-Dannenberg bezwang im Spiel um Platz 9 den VfB Oldenburg mit 2:0.  

Die Erwartungen des Lüneburger Teams waren eher pessimistisch, da der Jahrgang 2005 im Herbst auf dem Feld gegen andere Förderauswahlteams noch im Mittelfeld gelandet war. Schon im Gruppenauftaktspiel wurde Werder Bremen durch ein Tor von Marc Voronkov (Lüneburger SK) mit 1:0 besiegt. Das zweite Spiel wurde jedoch mit 0:1 gegen Gastgeber Harburg I verloren. Offensichtlich hatten die Trainer Dirk Bublitz und Philipp Meyer die richtigen Worte für die Jungs danach gefunden, denn mit zwei Toren von Colin Morawetz (SV Scharnebeck) wurde erst der TSV Havelse und anschließend der VfB Oldneburg jeweils mit 1:0 besiegt.  

Im Viertelfinale fielen gegen die Förderauswahl Rotenburg regulär keine Tore. Christoph Schwabel (JSG Roddau), Janic Harms (JSG Ilmenautal) und Colin Morawetz (SV Scharnebeck) verwandelten beim anschließenden Sechsmeter-Schießen sicher, bei einem Fehlschuss des Gegners.  

Im Halbfinale gab es ein Wiedersehen gegen Harburrg I, noch 0:1 in der Gruppenphase unterlegen, diesmal erfolgreich. Trotz eines Rückstandes zeigten die Lüneburger eine tolle Moral und erzielten durch einen blitzsauberen Angriff den Ausgleich durch Janic Harms (JSG Ilmenautal). Es folgte ein erneutes Sechsmeter-Schießen. Allerdings begleitet durch Zwischenrufe von elterlichen Zuschauern, die den Fair-Play Gedanken nicht wirklich verinnerlicht hatten. Die Jungs aus Lüneburg blieben jedoch nervenstark und verwandelten wiederum alle Strafstöße bei einem Fehlschuss des Gegners. Es trafen Christoph Schwabel (JSG Roddau), Janic Harms und Jeremy Mahn (beide JSG Ilmenautal).  

Im parallelen Halbfinale kam es zum Bundesligaduell zwischen dem Hamburger SV und SV Werder Bremen. In einer hochhektischen und emotional geführten Partie mussten die Bremer in Unterzahl ihren 1:0 Sieg über die Ziellinie retten.Somit gab es im Finale dann ein Wiedersehen mit Werder Bremen. Diesen physischen Vorteil nutzten die Lüneburger im Finale eiskalt aus. Aus einer stabilen Abwehr mit einem überragenden Simon Volpe (MTV Treubund Lüneburg) setzten die „Blauen“ immer wieder gefährliche Konter gegen die „Grünen“. Folgerichtig viel das entscheidende 1:0 nach einem sehenswerten Spielzug durch Direktabnahme von Janic Harms (JSG Ilmenautal).  

Die Halle stand Kopf, dass es einer Förderauswahl gelungen war, die ansonsten übermächtigen Bremer verdient zu besiegen und das gleich zwei Mal.  

Bericht: Karsten Brammer / Michael Paul
Foto: K. Brammer

26.12.2015

Über den Sport hinaus für Flüchtlinge aktiv

Scheckübergabe beim TSV Bardowick. Zufrieden schauen drein (v. l.) Fußballobmann Markus Vick, Kreisvorsitzender Christian Röhling, Vereinsvorsitzender Jürgen Preuß und Jugendfußballobmann Michael Lührs.

500-Euro-Spende für den TSV Bardowick

Nachdem der FC Dynamo Lüneburg  und der Lüneburger  SK Hansa sich über eine finanzielle  Unterstützung freuen durften,  kommt nun auch der TSV  Bardowick als dritter Verein im  Kreis Lüneburg in den Genuss  einer 500-Euro-Zuwendung von  der Egidius-Braun-Stiftung des  DFB. Er erhält das Geld wegen  seiner offenen Art beim Umgang  mit Flüchtlingen und deren  Integration ins Vereinsleben. Die  Scheckübergabe durch den Lüneburger  Kreisvorsitzenden Christian  Röhling an den Vereinsvorsitzenden  Jürgen Preuß erfolgte  jetzt. 

Nach dem Vorstandsbeschluss,  dass Flüchtlinge zunächst  beitragsfrei beim TSV Sport treiben  können, erhielten alle Abteilungen  Orientierung beim Umgang  mit Flüchtlingen. Sowohl  beim Herrenfußball als auch im  Jugendfußball, aber auch beim  Faustball, Handball, Turnen und  bei den Gymnastikdamen hat der  Verein Teilnehmer aus dem Kreise  der in Bardowick und Umgebung  angekommenen Flüchtlinge. Im  Herrenfußball erzielte ein Flüchtling  in seinem ersten Pflichtspiel  sogar gleich ein spielentscheidendes  Tor. 

Der Verein ist über den Sport  hinaus für die Flüchtlinge aktiv.  Zum Beispiel werden diese zu  ihren ersten Trainingseinheiten  abgeholt. Das Essenangebot im  Vereinsheim wurde um Angebote  für Muslime erweitert. In Kooperation  mit der Kirchengemeinde  Bardowick kümmern sich Vereinsmitglieder  durch den Aufbau einer  virtuellen Scheune um die  Ausstattung von Flüchtlingsunterkünften  mit Betten, Bettzeug  und -wäsche sowie anderen  benötigten Dingen für den täglichen  Bedarf. 

Alles in allem betrachtet  lebt der TSV Bardowick die  Ideen der DFB-Initiative „1:0 FÜR  EIN WILLKOMMEN“ in allen Bereichen  des Vereins. Der Vereinsvorsitzende  Jürgen Preuß freut  sich daher riesig über die Zuwendung,  die der NFV-Kreisvorsitzende  Christian Röhling im  Bardowicker Vereinsheim übergeben  hat.

Bericht: Jürgen Preuß 

25.11.2015

Abstinent auf Torejagd

Fußball erfreut sich auch in Westafrika großer Beliebtheit, so auch bei den Spielern der IOGT Guinea-Bissau. Foto: Dietmar Klahn

MTV Treubund unterstützt Teams in Guinea-Bissau mit Trikotspenden

Setzt der MTV Treubund Lüneburg jetzt afrikanische Spieler ein um erfolgreicher zu sein? Nein, die Spieler, die das MTV Treubund-Trikot tragen, kommen vom Fußballclub der International Organization of Good Templars (IOGT) Guinea Bissau. Guinea-Bissau mit ca. 1,5 Millionen Einwohnern ist einer der ärmsten Staaten der Welt, liegt an der afrikanischen Westküste zum Atlantik und grenzt an Senegal und Guinea. Die Fußballnationalmannschaft von Guinea-Bissau belegt zurzeit den 141. Platz in der FIFAWeltrangliste.

FORUT ist die Entwicklungshilfsorganisation Deutscher Guttempler. Der Name FORUT ist norwegisch und bedeutet „Voraus“ im Sinne von Zukunft. Der Vorsitzende von FORUT Deutschland ist Dietmar Klahn aus Lüneburg. Und die IOGT ist eine in über 60 Ländern aktive, internationale Organisation, die sich für Abstinenz von Alkohol und bewusstseinsverändernden Drogen sowie für Solidarität und Frieden einsetzt.

Durch Dietmar Klahns Kollegen Sven Meyer, der Handballabteilungsleiter beim MTV Treubund Lüneburg ist, kamen der Kontakt und die Übergabe von drei Trikotsätzen zustande, die die Fußballabteilung des MTV spendete.

Vor vier Jahren organisierte Dietmar Klahn eine Studienreise nach Guinea-Bissau. Seitdem arbeitet FORUT sehr eng mit IOGT Guinea-Bissau zusammen. Mindestens jährlich findet seit dem ein Besuch dort statt. Mit den Trikotsätzen reiste Klahn im November nach Westafrika und überreichte zwei dem Trainer Mario Albino Joao Sahna (27 Jahre alt). IOGT Guinea-Bissau hat seit 2014 einen eigenen Fußballclub mit derzeit zwei Mannschaften mit 21 Spielern im Alter von 10 bis 17 Jahren sowie 24 Aktiven von 18 bis 24 Jahren. Ein Liga-System im Jugendbereich wie in Deutschland gibt es nicht. Der Trainer zeigte sich im persönlichen Gespräch sehr erfreut und dankbar über diese Unterstützung. Er hat das Trainerhandwerk quasi „Learning by doing“ als Gehilfe seines Onkels erlernt. Die ebenfalls übergebenen Trainingsleibchen vom MTV Treubund sind beim Trainer auch sehr gut angekommen. Der dritte Trikotsatz wurde der Dorfmannschaft in Kinak (Guinea-Bissau) übergeben.

Anuar Djedjo als IOGT Schulmanager vor Ort und Interimsvereinschef, der seit vielen Jahren mit IOGT Schweiz zusammen arbeitet, unterstrich in einer Ansprache an die Jugendlichen die besondere Bedeutung des Sportes für die Disziplin, aber auch im Hinblick auf einen spürbaren Alkoholmissbrauch gerade auch der älteren männlichen Bevölkerung. Der Arbeit von IOGT in der Prävention kommt daher eine ganz besondere Bedeutung zu. Im IOGT Office werden die Trikots und die derzeit vorhandenen Bälle auch aufbewahrt und ggf. per Hand vom Trainer und den Jungs gewaschen.

Die beiden Altersgruppen trainieren im Wechsel dreimal in der Woche. Es finden regelmäßig Freundschaftsspiele im Stadtteil Bairro statt. Höhepunkt war die Teilnahme an einem landesweiten Turnier in Bissau am 14. Juli 2015. Die Teilnahmegebühr wurde von FORUT finanziert, da der Sportverein über fast keine Geldmittel verfügt. Mitgliedsbeiträge können nicht erhoben werden, da dann die meisten Spieler mangels Geldmitteln ausscheiden müssten.

Da der Trainer selbst (wie so viele im Land) derzeit arbeitslos ist, wäre eine kleine Spende als Übungsleitergehalt sehr hilfreich. Durch die Tatsache, dass Guinea- Bissau eines der ärmsten Länder der Welt ist, kann man mit vergleichsweise wenig Geld viel bewirken. Mehr Infos unter www.forut.de.

Bericht: Michael Paul, Foto: Dietmar Klahn

24.01.2016

DFB-Ehrenamtspreis für „Kalle“ Buchhorn

Der Kreisehrenamtbeauftragte Roman Schuller (l.) und der Kreisvorsitzende Christian Röhling (r.) zeichneten Maic Alpers, Ulrich Neumann, Jens Niemann, Karl-Heinz Buchhorn, Matthias Hardt, Andre Basien, Metay Demir und Alexsandr Polynskij (v.l.) aus.

Matthias Hardt ist Lüneburger Fußballheld und freut sich auf eine Reise nach Spanien

Der Lüneburger Kreisehrenamtssieger 2015 kommt vom TSV Mechtersen/Vögelsen. Einem kleinen Verein mit ca. 240 Fußballmitgliedern. Seit nunmehr 43 Jahren ist Karl-Heinz Buchhorn seinem Verein treu geblieben. Der 52-Jährige war jahrelang selbst aktiv im Verein und hat den TSV zum Kreispokalsieg, zur Kreismeisterschaft und zum Aufstieg in die Bezirksliga 1994 geschossen. Die aktive Zeit hörte ein Jahr später mit dem Abstieg auf und Buchhorn begann seine Trainerlaufbahn.

Wie sollte es auch anders sein, als begeisterter Fußball-Vater eines Sohnes wird man Trainer. Sohn Steffen hat er als Trainer von der G- bis zur A-Jugend begleitet und die JSG Ochtmissen/ Mechtersen/Vögelsen bis in die Landesliga gebracht. Seit dieser Saison profitieren der TSV Mechtersen/Vögelsen und der Ochtmisser SV im Herrenbereich von der hervorragenden Ausbildung, die die Jungs bei ihm und Steffen Drews genossen haben. Als Dank dafür konnte Karl-Heinz Buchhorn im Mai des Jahres miterleben, wie sein TSV, diesmal mit seinem Sohn als Stürmer, über 20 Jahre später fast wieder Kreispokalsieger wurde. Ja, da schwillt die Vaterbrust an, wenn der Sohnemann im Kreispokal-Endspiel einen Elfmeter versenkt. Und die Trauer ist groß, wenn es nicht reicht und das Endspiel 9:10 verloren geht.

Seit März 2008 gehört Buchhorn dem Präsidium des TSV Mechtersen/Vögelsen an. Er erhielt 2007 die Bronzene und 2013 die Silberne Jugendleiter- Ehrennadel des NFV. „Kalle“, wie sie ihn alle nennen, hat auch viel seiner Frau Bettina zu verdanken, mit der er im März 2016 ein Dankeschön- Wochenende im Sporthotel Fuchsbachtal in Barsinghausen verbringen darf.

Der 23-jährige Mattias Hardt vom TSV Gellersen ist der „Fußballheld“ in Lüneburg. Er wird an einer Bildungsreise an die spanische Küste teilnehmen. Diese Aktion ersetzt die U 23- Ehrenamtspreisvergabe und wurde 2015 erstmalig vom DFB ausgeschrieben. Als 19-Jähriger übernahm Hardt ein U 12-Juniorenteam, das auseinander zu fallen drohte. Matthias hat es aber geschafft, alle bei Laune zu halten und auch immer wieder neue Spieler zu gewinnen und Abgänge zu kompensieren. Das jetzige U 16-Team führt zurzeit die Kreisklasse an.

Die Arbeit von Ehrenamtlichen wie Matthias Hardt ist für den TSV Gellersen mit Gold nicht aufzuwiegen. Häufig wird freiwillig und hoch motiviert Arbeit in einem Umfang geleistet, der über das Zumutbare hinausgeht. Dies ist auch bei Matthias Hardt der Fall, und dafür bedankte sich der TSV Gellersen und nominierte ihn.

Weiter wurden vom Lüneburger Kreisehrenamtsbeauftragten Roman Schuller Maic Alpers, Andre Basien (beide TuS Barendorf), Alexsandr Polynski (MTV Treubund Lüneburg), Ulrich Neumann (Vastorfer SK), Jens Niemann (Dynamo Lüneburg) und Metay Demir (TSV Gellersen) geehrt.

Der Vorsitzende des Fußballkreises, Christian Röhling, lobte im neu renovierten Sporthotel des TSV Adendorf die doch zufrieden stellende Anzahl der Bewerbungen. „Mit acht Nominierungen ist das schon ein gutes Ergebnis für Lüneburg“, so seine Worte. „Es gab auch schon Jahre mit nur drei oder vier Vorschlägen. Es gibt aber auch Kreise mit 20 bis 30 Vorschlägen“, sieht er aber dennoch noch Luft nach oben.

Bericht und Foto: Michael Paul

Siehe auch: Ehrenamt 2015

Seite zuletzt aktualisiert am: 12.11.2018

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