Alle eingereichten Journal-Berichte aus 2013

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24 Berichte standen im Journal 2013. Haben Sie auch was? Jubiläum, Ehrungen, besonders erwähnenswerte Erfolge, oder sonstiges rund um das Thema Fußball, was über die Kreisgrenzen zu berichten wäre? Schreiben Sie uns.

05.11.2013

70 Minuten hätten den Lüneburgern gereicht

50 Ehrenämtler starten Tagestour nach Bremen zum Bundesligaspiel
50 Ehrenämtler starten Tagestour nach Bremen zum Bundesligaspiel

Der Fußballkreis sagt Danke: Ehrenamtler besuchen Bundesligaspiel

Der NFV Kreis Lüneburg hat Danke gesagt und 50 Ehrenämtler zum Bundesligaspiel eingeladen. Neben der üblichen jährlichen Ehrung des DFB-Ehrenamt wollte der NfV-Kreisvorsitzende Christian Röhling sich bei mehr als nur fünf/sechs Personen jährlich bedanken. „Es sind so viele Menschen in den Vereinen tätig, die unentgeltlich ein Ehrenamt ausüben“, meinte er. Da kam ihm die Idee: „ Wir setzen einen Bus voller Leute  und karren sie zu einem Bundesligaspiel im Norden.“

  Gesagt getan. Der NFV-Lüneburg nahm Geld in die Hand und in Zusammenarbeit mit dem ehemaligen Pressesprecher Volker Mai von Luenpost.de, wurde auf den NFV-Kreis-Internetseiten und Facebook die Werbetrommel gerührt und so durfte jeder Verein zwei Menschen, auch junge Leute, nennen, von denen der Verein glaubte, dass sie in den letzten zwei Jahren viel für den Verein geleistet haben. Nach einer Bewerbungsphase wurden 50 Menschen zum Spiel Werder Bremen vs. FC Freiburg eingeladen.

  Am Spieltag trafen sich alle um 10 Uhr vor dem Lüneburger Gasthaus Krone. Dort wurde herzhaft gefrühstückt und gefachsimpelt. Zwei Stunden später ging es mit einem elegantem Reisebus nach Bremen. Nach einem kurzen Boxenstopp an der Autobahnraststätte, zwei Damen wollten statt Bier lieber Procecco, ging es Richtung Weserstadion. Schnell ein Gruppenfoto und ab ins Stadion. Dann der erste Schock: Bargeld war nicht mehr angesagt, man musste eine Karte mit Geld aufladen, um sich eine kühle Limo zu gönnen. Wie viel lädt man nun auf? L. K. aus W. fasste sich ein Herz, zückte 20 Euro und ging mit seiner Plastikkarte zum nächsten Ausschank. 2 Bratwürste, 3 Bier = 20,50 Euro - bitter, ganz bitter, wenn 50 Cent fehlen und 100 Menschen hinter einem stehen. Schnell reagiert, auf eine Bratwurst verzichtet - nun passte es.

  Nun schnell zu den Sitzplätzen. Es waren super Plätze, nur 30 Meter seitlich vom Tor – man konnte den Spielern in die Augen schauen. Das Stadion berste vor Stimmung - die 1.000 Hardcore-Werder-Fans hinter dem anderen Tor brüllten ihr Team nach vorne, 10 Mann ließen Fahnen wehen, der Rest im Stadion schaute gespannt zu. Und dann ging es los, ein Bundesligaspiel der Sonderklasse. Manchmal wäre es schön, wenn ein Spiel nur 70 Minuten dauern würde. Super, das erste 0:0 der Saison, nur der Bremer Torwart war zufrieden. "Super Spiel, ich habe die null gehalten, alles gut!"

Um 18 Uhr sollte Abfahrt sein, aber wie immer musste der eine oder andere vor dem Stadion vom Tresen weggelockt werden. Mit 30 Minuten Verspätung war Abfahrt angesagt, unterwegs noch viele nette Worte, jeder bekam ein Ehrenamtsdulli vom Autor Volker Mai persönlich in die Hand gedrückt, dazu die eine oder andere Limo, eine kurze Pinkelpause - um 20:15 Uhr war Lüneburg erreicht. Zufrieden, aber leicht müde, wurde sich herzlich verabschiedet - geschafft!

Fazit: Tolles Frühstück, schöner Bus, grandiose Plätze, kühle Getränke, angenehme Gespräche, viel gelacht und ruhigere Rückfahrt (Ausnahmen bestätigen die Regel) - schade, dass zwischendurch noch ein Fußballspiel angeschaut werden musste!

Bericht: Volker Mai und Michael Paul, Foto: Volker Mai

09.11.2013

Aufstieg für JSG Barskamp/Dahlenburg U 14-Junioren

Die 1. Mannschaft der U14-Junioren der JSG Barskamp/Dahlenburg belohnte sich bereits in der ersten Saison als C-Junioren auf dem 11er Feld für eine starke Herbstsaison mit dem Aufstieg in die Bezirksliga. In der Kreisliga wurden alle Spiele gewonnen und somit erreicht das Team mit den Trainer Axel Huenges und Lars Caumanns verdient, mit der vollen Punktzahl, den wenigsten Gegentoren und den meisten erzielten Treffern ihr gestecktes Saisonziel. Dies ist umso höher einzuordnen, da das Team jahrgangsgemischt aus 2000ern und 2001ern antritt und somit den Gegnern körperlich in der Regel unterlegen ist. Durch taktische Disziplin, hohe Laufbereitschaft, großen Teamgeist und einen sehr ausgeglichenen Kader konnten die Jungs dies mehr als wettmachen. Die Jungs freuen sich auf das Abenteuer Bezirk, welches sie als erstes Jugendteam aus Barskamp erreicht haben. Auch die 2. Mannschaft der JSG blickt auf eine erfolgreiche Spielzeit zurück und belegt einen hervorragenden 3. Platz in der Kreisklasse, einen möglichen Aufstieg im Sommer im Blick.

Bericht: Axel Huenges

Die Jungs bedanken sich für die Unterstützung durch die Vereine, die Eltern und die Sponsoren Energieversorgung Dahlenburg-Bleckede und die LVM Thomas Hoppe.
Die Jungs bedanken sich für die Unterstützung durch die Vereine, die Eltern und die Sponsoren Energieversorgung Dahlenburg-Bleckede und die LVM Thomas Hoppe.

22.09.2013

Guter zweiter Platz

So kann sich ein Vorletzter nach dem Gewinn im Achtmeterschießen noch freuen: Torschütze Eric Hoffmeister jubelt Finn Abeling (Nr. 7) an. Im Hintergrund Torwart Jonah Dreyer (alle Heidekreis)
So kann sich ein Vorletzter nach dem Gewinn im Achtmeterschießen noch freuen: Torschütze Eric Hoffmeister jubelt Finn Abeling (Nr. 7) an. Im Hintergrund Torwart Jonah Dreyer (alle Heidekreis)

Lüneburger überzeugten beim U 11-Vergleich

Die U 11-Förderauswahl des NFV-Kreis Lüneburg hat beim ersten Leistungsvergleich der Förderauwahlen des Jahrgangs 2003 im September den zweiten Platz belegt.

Seit drei Jahren legt der Lehrausschuss des NFV-Kreis Lüneburg das Hauptaugenmerk der Talentförderung auf die Förderung des älteren E-Juniorenjahrgangs. Der Lüneburger Lehrausschuss möchte die talentierten Spieler fördern und ihnen die Möglichkeit bieten, gut vorbereitet an allen folgenden und übergeordneten Sichtungsmaßnahmen erfolgreich teilzunehmen.

Dirk Lindemann (Kreislehrwart und Ausschussvorsitzender) konnte am Sonntag die Förderauswahlen der NFV-Kreise Harburg, Heidekreis, Lüchow-Dannenberg, Osterholz, Rotenburg, Stade, Uelzen und Lüneburg bereits zum vierten Male auf der Sportanlage des VfL Lüneburg begrüßen. Bei gutem Wetter, während der Endspiele schien sogar die Sonne, sahen zahlreiche Freunde des Jugendfußballs gute, spannende und torreiche Spiele.

Die Lüneburger Talente erreichten nach einem Sieg (3:0 gegen Uelzen), einer Niederlage (0:2 gegen Stade) und einem Unentschieden (1:1 gegen Rotenburg) als Zweiter der Gruppenphase das Halbfinale. Hier wurde die Auswahl aus Lüchow-Dannenberg mit 2:0 geschlagen. Im Endspiele hieß der Gegner erneut Stade. In einem guten und spannenden Spiel siegte die Mannschaft aus Stade mit 2:1. Die ungeschlagenen Talente aus Stade haben ihr erstes und einziges Gegentor erst kurz vor Ende des Finalspiels hinnehmen müssen und sind somit der verdiente Sieger des ersten Leistungsvergleichs der Saison.

Im Spiel um Platz 3 siegte Harburg (im Halbfinale 0:2 gegen Stade) mit 2:0 gegen Lüchow-Dannenberg (im Halbfinale 0:2 gegen Lüneburg). Bei den Platzierungsspielen hatte Uelzen besonders Pech gehabt. Erst unterlagen sie als Gruppenletzter im 2. Platzierungsspiel  Osterholz mit 4:5 nach Achtmeterschießen, dann 3:4 gegen den Heidekreis im Spiel um Platz 7 auch im Achtmeterschießen. Rotenburg gewann mit 1:0 gegen Osterholz und wurde Fünfter. Auch wenn es keine Pokale oder Medaillen gab, freuten sich doch alle Kids, dass sie unter Beobachtung der Scouts von Werder Bremen und Hamburger SV dabei sein durften.

Der Lehrausschuss des NFV-Kreis Lüneburg bedankt sich bei den jungen Talenten für die gezeigten Leistungen, den Trainern, den Schiedsrichtern Carl und Henry März sowie Ralf Koslowski, als auch bei den zahlreichen Zuschauern, die der Veranstaltung einen würdigen Rahmen verliehen haben. Ein Dank geht auch an den VfL Lüneburg für die wiederholte Bereitstellung der sehr gut zu bespielenden Plätze und für die Bewirtung der Gäste.

Im Februar, wenn es in der Halle zum nächsten Leistungsvergleich geht, sind mit Celle und Cuxhaven zwei weitere NFV-Kreise dabei und stocken das Teilnehmerfeld auf zehn Teams auf.

Bericht und Foto: Michael Paul

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21.09.2013

Klare Angelegenheit für die Wölfe des Bundesligisten

Und immer wieder tauchte der U17-Nationalspieler Leandro Putaro (Nr. 4) vor MTV-Keeper Paul Schröder auf.
Und immer wieder tauchte der U17-Nationalspieler Leandro Putaro (Nr. 4) vor MTV-Keeper Paul Schröder auf.

VfL Wolfsburger B-Junioren gewinnen beim MTV Treubund 4:0 im Conti-Cup

Das sich Fußball-Bundesligisten in Lüneburg die Ehre geben, ist keine Besonderheit. Dass aber ein Bundesligist zu einem Pflichtspiel in der Hansestadt antritt schon. Zuletzt wohl im August 2008, als der VfB Stuttgart beim Lüneburger SK im DFB-Pokal zu Gast war. Nun sorgten die B-Junioren des MTV Treubund nach über fünf Jahren für ein neues Highligth. Die U17-Junioren des Bundesligadritten aus Wolfsburg waren mit Nationalspieler Leandro Putaro, der die DFB-Elf jüngst mit seinem Tor zum 2:1-Sieg gegen Belgien schoss, zu Gast in der Salzstadt.

  Natürlich war es eine einseitige Angelegenheit des um zwei Klassen höher spielenden VfL, aber für die MTV-Trainer eine gelungene Sache um Erfahrungen zu sammeln. Die jungen Wölfe gewannen das Viertelfinalspiel des Conti-Cups klar mit 4:0 (2:0). Das Spiel verdient haben sich die Gastgeber von Trainer Sören Hillmer durch den Achtelfinalsieg im Elfmeterschießen gegen den Regionalligisten JFV Ahlerstedt/Ottendorf/Heeslingen.

  Nach vier Siegen in Folge in der Niedersachsenliga sind die Treubunder-B-Junioren mit viel Selbstvertrauen vor ca. 350 Zuschauern ins Spiel gegangen. Einige von Ihnen waren beim 4:2 Sensations-Sieg in Wolfsburg dabei, als der VfL überraschend in der C-Regionalliga Nord im Dezember geschlagen wurde. Diesmal sollte es keine Überraschung geben. Zu klar trat das Bundesligateam von Trainer Manfred Mattes auf und ließ nichts anbrennen.

  Bereits nach fünf Minuten gingen die Wölfe durch ihren U17-Junioren-Nationalspieler Leandro Putaro durch einen Distanzschuss mit 1:0 in Führung.  Der VfL machte von Anfang an Druck und ließ den Ball immer wieder in ihren Reihen laufen. Kaum Befreiungsangriffe gab es durch den MTV. Als dann Justin Möbius das 2:0 (32.) erzielte, war der Traum von einer Sensation ausgeträumt. Auch in der zweiten Hälfte setzten die VW-Städter die Turner immer wieder unter Druck. Vier Minuten nach Wiederanpfiff wurde dann auch noch Kapitän Jannes-Kilian Horn durch ein langes Bein zu Fall gebracht. Der Gefoulte schoss selber und verwandelte zum 3:0 für die Gäste. Als die „Grünen“ nun den Druck etwas lockerten, kamen die Gastgeber auch mal vor das Wolfsburger Tor. Aber eigentlich gab es keine einzige ernsthafte Torchance für die Gastgeber. Zehn Minuten vor Schluss flankte Amara Conde von der Außenlinie in den Strafraum. Dort konnte der eingewechselte Elvis Rexhbecaj zum 4:0 Endstand für den Bundesligisten verwandeln.

  Letztendlich ein alles in allem verdienter Sieg der Jungwölfen, mit dem der MTV auch leben kann. "Wir waren chancenlos, auch weil wir zu früh in Rückstand geraten sind", konstatierte MTV-Trainer Sören Hillmer. "Trotzdem bin ich mit meiner Mannschaft nicht unzufrieden, wir standen defensiv recht gut, haben keine Chancen am Fließband zugelassen und nur ein Tor direkt aus dem Spiel heraus kassiert." Dass die Niederlage nicht höher ausfiel, verdankte der MTV vor allem seinem gut parierenden Torhüter Paul Schröder, der drei "Hundertprozentige" abwehrte. „Es wäre doch schlimm, wenn Wolfsburg uns nicht technisch, von der Schnelligkeit her und von der Spielanlage überlegen wäre. Die trainieren bis zu zehn Mal in der Woche. Wenn ich acht Stunden Zeit für das Vokabellernen habe, schreibe ich auch eine bessere Arbeit als derjenige, der nur zwei Stunden übt. Wir hätten gerne ein, zwei echte Torchancen gehabt, aber im Großen und Ganzen kann ich mit dem 0:4 leben", so Hillmer weiter.

  Bericht und Foto: Michael Paul

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04.09.2013

"Zu Bayern nur mit Stammplatzgarantie"

Pauli-Profis besuchen Schule in Adendorf

Das war ein Erlebnis für ca. 600 Schüler. Sie lauschten in der Adendorfer Sporthalle den Fragen von ffn-Moderator Christoph Recker und den Antworten von den St. Pauli Profis Sebastian Maier und Marcel Halstenberg zu. Mit dabei war auch noch St. Paulis Team-Manager Christian Bönig und Regionalliga-Schiedsrichter André Schönheit vom MTV Treubund Lüneburg.

Die Oberschule Katzenberg hatte im Rahmen der Veranstaltung „Profis in Schulen“ den Hamburger Kietz-Klub Anfang September zu Gast. Sportlehrerin und Projektleiterin Ines Peucker hatte vor ca. sechs Jahren ihre Bewerbung abgegeben. Immer wieder fragte die Projektleiterin beim NFV nach, doch immer wieder hieß es Adendorf sei für die Kurzveranstaltung zu weit weg für die Profis. Als sich dann St. Pauli unter den Kooperationsvereinen gesellte, gab es eine Zusage. Die Planungen und Organisation, bei denen auch die Grundschule Adendorf beteiligt war, fingen schon vor den Sommerferien an und gingen bis zum Vorabend. Schulleiter Six bedankte sich auch außerordentlich bei ihr.

Zu Beginn wurden die Schüler mit dem Gesang von Karin, die schon mehr als sieben Jahren Musikunterricht hinter sich hat, mit dem Song „Empire State of Minds“ mehr als eingestimmt. Nach dem Becherrap der Viertklässler hat Vize-Weltmeister Tom Peucker (Sohn der Projektleiterin) sein können im Robe Skipping gezeigt. Und als die Schülerband „Number 6“ ihre eigenen Kompositionen präsentierten, war es endlich so weit. Plötzlich hieß es: Gute Nachricht, „St. Pauli ist da.“

Gemäß Stadioneinlauf wurden dann die Profis vom ffn-Moderator angekündigt. Der 25jährige André Schönheit ist schon seit seinem 14. Lebensjahr Schiedsrichter und fiebert auch bei Spielen mit, wo er nicht mit der Pfeife auf dem Platz steht. Bei der ein oder anderen Entscheidung seiner Kollegen fragt es sich schon mal: „Na, ob der da richtig lag?“ Chip im Ball, Kamera am Tor, oder nichts von Beiden war die Frage: „Wenn es dem Schiedsrichter hilft, ist es eine gute Sache, aber dann muss auch Schluss mit der Technik sein“, so die Antwort des Lüneburger, der mittlerweile sein 2. Regionalligaspiel ausgerechnet gegen St. Pauli gepfiffen hat. pfeift. Ok, es waren die U23 von St. Pauli.

Der gebürtige Lüchower Christian Böning (St. Paulis Team-Manager), ist seit 2005 bei Pauli. Der 35jährige, der vor der Saison noch das Amt als Presse-Direktor bekleidete, stellte fest, dass er keine 40 Stundenwochen hat, sondern 60-70 der Satz ist. Überstunden gibt es in dem Geschäft nicht und Urlaub muss auch mal dran glauben.

Die seit Beginn der Saison für Pauli spielenden Sebastian und Marcel, haben ihren Traumberuf, sind begeisterte Spagetti-Liebhaber, zocken FIFA-Playstation und haben beide eine feste Beziehung, was die Mädels unter den Schülern sicherlich nicht gut fanden.

Auf die Frage ob sie zum FC Bayern gehen würden, kam vom 21jährigen Verteidiger Marcel die Antwort „Nur unter Stammplatzgarantie“. Ansonsten ist der Lieblingsverein des gebürtigen Laatzener der BVB Dortmund, von wo er auch zum St. Pauli kam.

Sebastian Meyer würde lieber zu Poldi und Özil gehen. Arsenal ist immer schon sein Lieblingsverein und Backham sein Lieblingsspieler gewesen. Der in Landshut geborene offensive Mittelfeldspieler kam von 1860 München und begann schon mit 16 bei den Profis zu trainieren. Mit 17 hatte der 19jährige seinen Profivertrag und in der 88. Minute nach 20 Sekunden Einsatz für Pauli, sein erstes Zweitligator gegen Dresden geschossen. „Ich habe an nichts gedacht nach dem Tor, aber ich kann das schöne Gefühl immer noch nicht fassen“, so die Antwort auf die oft gestellte Frage, an was er nach seinem Tor gedacht hat.

Anschließend ging es zum Autogrammschreiben und auf dem vom TSV Adendorf bereitgestellten Sportplatz weiter. „Da haben sich die Schulen unter Leitung von Frau Peucker ja richtig ins Zeug gelegt“, fand ffn-Moderator Christoph Recker. Auf drei Sportplätzen wurden Stationen und Parcours aufgebaut. „Ich hatte den Eindruck, dass gestern Abend das ganze Dorf beim Soccer Court Aufbau dabei war“, so Christoph weiter.

Die Kids konnten das DFB-Fußballabzeichen machen, ihre Schussgeschwindigkeit messen lassen, am Schiedsrichter-Regel-Quiz teilnehmen oder sich mit den Profis zusammen als Fotomontage ablichten lassen. Zusätzlich gab es noch Tanz mit Claudia Daniels, Tennis mit Jan-Philip Maaß-Emden, Zumba, Faustball, Football mit den Wendland Bulls und vieles mehr. Projektleiterin Frau Ines Peucker war nicht umsonst nach dieser Mammut-Organisation geschafft.

Bericht und Foto: Michael Paul  

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Organisatorin Ines Peuker umstellt von den St. Pauli Profis Marcel Meyer (v.l.) und Sebastian Halsterberg, sowie Team-Manager Christian Bönig und Schiedsrichter André Schönheit
Organisatorin Ines Peuker umstellt von den St. Pauli Profis Marcel Meyer (v.l.) und Sebastian Halsterberg, sowie Team-Manager Christian Bönig und Schiedsrichter André Schönheit

24.07.2013

Roman Schuller folgt Daniela Schöning

48. Lüneburger Fußball-Kreistag

Der Lüneburger Kreisvorstand wurde beim 48. Kreistag bestätigt und mit einer Ausnahme neu wiedergewählt. Gleiches gilt auch für die Ausschüsse. Nur Daniela Schöning (Schriftführerin und Kreisehrenamtsbeauftrage) kandidierte nach zweimaliger Amtszeit nicht mehr neu. Für sie wurde der erst 26jährige Roman Schuller gewählt und mit den Aufgaben vertraut gemacht.

Daniela Schöning wird natürlich den Newcomer mit Rat und Tat erst einmal zur Seite stehen, denn außer die Mannschaftskasse der 3. Herren zu führen, hat er noch keine Erfahrung als Funktionär. Vorsitzender Christian Röhling freute sich jedenfalls so schnell einen Ersatz gefunden zu haben und alle anderen Vorsitzenden der Nachbarkreise beneideten ihn, ein so junges Vorstandsmitglied in den Reihen zu haben.  

Neben diversen Vorträgen und Ehrungen sowie den Standartabläufen gab es doch noch zwei Neuigkeiten die durch Anträge verabschiedet wurden.   Zukünftig sollen 20% der Schiedsrichterstrafgebühren, die für fehlende Schiedsrichter anfallen und Gelder in die NFV-Kreiskasse spülen, den Vereinen wieder zurück gegeben werden. Ziel ist es, Vereine, die mehr Schiedsrichter stellen, bzw. deren Einsätze höher sind, als der geforderte Soll, sollen in Zukunft eine Belohnung erhalten. Belohnt werden sollen Vereine deren Schiedsrichter mehr als 25 Einsätze pro Jahr leisten. Dieses soll probeweise erfolgen und somit dem Antrag des ESV Lüneburg aus 2010 gerecht werden.

 Zweite Neuigkeit: Es wurde unter anderem der Antrag verabschiedet, dass in Zukunft nicht mehr eine Person mehrere Stimmen hat. „Jeder Delegierte soll nur noch eine Stimme haben“, erläuterte der Vorsitzende Christian Röhling, denn: „Die bisherige Regelung hat meiner Meinung nach nicht mehr viel mit Demokratie zu tun.“ Derzeit können alle einem Verein zustehenden Stimmen einem einzigen Delegierten des Vereins übertragen werden. Zukünftig kann ein Delegierter nicht mehr 20 Stimmen für sein Verein abgeben, sondern es müssen dann schon 20 Delegierte kommen.  

Wie es sich im Fußball gehört, war nach 90 plus 5 Minuten Nachspielzeit der 48. Kreistag beendet und der NFV-Kreis Lüneburg erwartet 2016 dann nicht nur 50 sondern hoffentlich über 300 stimmberechtigte Vereinsmitglieder. Ob sie dann auch alle kommen und ausreichen Platz im Saal ist, werden wir in drei Jahren berichten.

 Bericht: Michael Paul

Mehr Bilder vom Kreistag

Der Vorstand: (v.o.l) Pressewart Michael Paul, Jugendobmann Klaus Arndt, Vorsitzender Sportgericht Ulrich Brockhöft, Lehrwart Dirk Lindemann, Schiedsrichterobmann Falko Meyer, Vorsitzender Spielausschuss Thore Lohmann, (u.v.l.) Kassenwart Klaus Ostermann, Kreisvorsitender Christian Röhling, Frauenausschuss-Vorsitzende Anne Wozney und Schriftführer Roman Schuller. Foto: Remus
Der neu besetzte Lüneburger Fußball-Vorstand

12.06.2013

MTV Treubund schafft das "Fußball-Wunder"

Vom schlechtesten Hinrundenteam zur besten Mannschaft der Rückrunde

Die A-Junioren des MTV Treubund wurden im letzten Saisonspiel durch den Stadtrivalen Lüneburger SK Hansa mit 0:3 in ihrer Serie „Unbesiegbar“ gestoppt. Da war der Klassenerhalt für beide in der Niedersachsenliga aber bereits schon in trockenen Tüchern. Was der jüngere Jahrgang der A-Junioren des MTV geleistet hat, grenzte schon an ein Wunder. Vom schlechtesten Hinrunden-Team (6 Punkte und 24:49 Toren aus 15 Spielen) steigerten sie sich zum besten Rückrunden-Team (26 Punkte und 39:13 Toren aus 10 Spielen). Aus einem 1,6 zu 3,2 Ergebnisschnitt wurde ein 3,9 zu 1,3 Spielstand gemacht.

 Mit dem 5:0 Erfolg im letzten Heimspiel haben sie sich gerettet und eine Erfolgsserie hingelegt, die sonst nur in heroisierenden Sportfilmen vorkommt: Verstummt sind alle Kritiker, die sechs Wochen zuvor keinen Pfifferling auf das junge MTV-Team setzen wollten, als es nach zwei Spielen der Rückrunde 16 Punkte hinter einem Nicht-Abstiegsplatz rangierte. Angefangen hat es in Göttingen, die sich zum absoluten Lieblingsgegner der Lüneburger entwickeln. Nachdem die MTVer die Südniedersachsen bereits im Vorjahr (noch in der B-Jugend Niedersachsenliga) zweimal besiegen konnten, schlugen sie die Universitätsstadt-Rivalen nach dem 5:2 Hinrundenerfolg nun auch im Rückspiel in Göttingen mit 3:4 – eine Liebe, die wohl auf Seiten des Gegners nicht vollends geteilt wird.

  Dann kam der „Goldene Mai“: Sechs Spiele, fünf Siege und ein Remis. Gefolgt von zwei Siegen und einem Remis im Juni, machte die Serie von zehn Spielen ohne Niederlage komplett und eine Platzierung über den Strich. Der 4:3 Erfolg in Göttingen hat das Team umgekrempelt, ihm wieder mehr Vertrauen und Selbstbewusstsein gegeben, das dann mit jedem Spiel gewachsen ist und eine Serie hingelegt, mit der die MTV 1995er ihre Abstiegsrivalen überrundeten und hinter sich gelassen haben - eine Leistung, die umso bemerkenswerter ist, als das Team bis auf einen Mitstreiter des älteren A-Jugend-Jahrgangs (1994er) nur aus Spielern des jüngeren Jahrgangs (1995er) besteht, zuletzt sogar regelmäßig ergänzt durch drei bis vier B-Jugendliche (1996er).

  Die Misere fing wohl schon im ersten Saisonspiel gegen Arminia Hannover an, als man zu Hause bereits 4:1 führte und am Ende 4:6 verlor. Die Auftaktniederlage war ein Desaster und hat das Team gelähmt, verunsichert und verkrampfen lassen, so dass dem viele - oft unglückliche und unverdiente - Niederlagen folgten.

  Es gab noch ein Lichtblick im dritten Spiel (1:0 in Gifhorn), doch dann folgte Niederlage auf Niederlage und Herren Landesliga-Trainer Olaf Lakämper sprang, wie die beiden Jahre zuvor, wieder ein. Doch so früh griff der Vorstand des MTV noch nie zur Notbremse. Bereits nach dem siebten Spieltag, die MTV-A-Junioren lagen bereits seit dem vierten Spieltag am Tabellenende, ging die Verantwortung an den Herren-Trainer über. Er hat die Spieler stärker in die Pflicht genommen, eine höhere Verbindlichkeit erzeugt, hat sie zu einer stärkeren körperlichen Einsatzbereitschaft geführt und das Team durch ausgewählte B-Jugendliche des 1996er Jahrgangs ergänzt.

  Bemerkenswert ist wohl auch, dass das Team diesen intensiven Abstiegskampf so sauber geführt hat, dass es bei aller Einsatzbereitschaft mit einem Quotienten von 0,96 Punkten zusammen mit dem MTV aus Gifhorn den 1. Platz in der Fairnesstabelle eingenommen hat. Alles ohne Rote Karten und nur einer Zeitstrafe. Als Vergleich: Rasensport Osnabrück liegt bei sieben Roten und zwölf Zeitstrafen mit 4,57 Punkten am Tabellenende.

  Ulf Baxmann, der das 1995er Team seit der F-Jugend 2002 trainiert und in die Niedersachsenliga führte, meint: „Fußball ist halt zu 60 Prozent Kopfsache. Zum einen gab es zum Auftakt ein Knacks in die eine Richtung, zum anderen löste es alle Bremsen nach dem Erfolg in Göttingen. Gut gespielt haben die Jungs auch vorher. Aber plötzlich war das nötige Selbstbewusstsein da“. Er gibt die Jungs an Mirko Holst ab, der die U17-Junioren trainiert hat. Zwei bis drei Spieler aus dem 1995er Jahrgang nimmt Olaf Lakämper mit in das Landesliga-Herrenteam, einer geht für ein Jahr in die USA, ansonsten sollte der MTV Treubund ein schlagkräftiges A-Juniorenteam für die neue Saison in der Niedersachsenliga stellen und mit dem Abstieg, so wie die letzten drei Jahre, nichts mehr zu tun haben. Im Gegenteil, sie wollen oben mitmischen.

 Bericht und Foto: Michael Paul  

Bericht vom sensationalen Klassenerhalt

Grenzenloser Jubel bei (steh. v.l.) Ulf G. Baxmann (Trainer), Mika Kraßmann, Mirko Meyer, Julius Werner, Bünjamin Narli, Harald Soyka, Mirko Holst (Trainer), Julien Heissig, Olaf Lakämper (Trainer), Niklas Azzalini, Tim Franke, Jannis Sändker, Lucas Meyer, Jan-Torben Heini, Rico Grimm, Marsel Zaika sowie (hockend v. l.): Robin Baxmann, Lukas Broihan, Eyke-Hendrik Kleine, als das Team nach dem 5:0 gegen Gifhorn gerettet war.
Grenzenloser Jubel als das Team nach dem 5:0 gegen Gifhorn gerettet war.

29.06.2013

Gäste schenken reichlich ein

Lüneburger SV feiert 100-jähriges Jubiläum mit Spiel gegen VfL Osnabrück

Kreisligist Lüneburger SV empfängt Zweitligist VfL Osnabrück. So hatten die Lüneburger sich das gedacht. Beide wollten in ihren Relegationsspielen aufsteigen, beiden ist es nicht gelungen nun spielen beide noch ein Jahr in Ihren Klassen, beide mit neuen Trainern. Das war es dann auch schon an Gemeinsamkeiten.

100 Jahre Freie Sportvereinigung Lüneburg (FSL) ging 1913 aus der Arbeiter-Turnerschaft Lüneburg (gegründet am 26. Mai 1894) hervor, deren Tradition der Verein fortsetzt. 87 Jahre sind es heute her, als der Hagener SV (HSV) gegründet wurde, und seit 42 Jahren gibt es die Lüneburger Spielvereinigung, die aus der Fusion von FSL und HSV 1971 entstand.  

36 525 Tage oder 100 Jahre. Die LSV feierte am 27. Juli 100-jähriges Vereinsjubiläum und hatte als Highlight den VfL Osnabrück zu Besuch. Den Durchmarsch in die Kreisliga hatte die LSV vor gehabt. Nachdem die „Ehe“ mit dem FC Hansa Lüneburg (heute LSK Hansa) nicht klappte, gab es die „Scheidung“ und beide Vereine gingen wieder getrennte Wege. Die einstigen Landesligisten der LSV mussten ganz unten in der 2. Kreisklasse beginnen. Nach 730 Tagen Pause wurde bei der LSV wieder Fußball gespielt. Die ehemalige dritte Mannschaft des FC Hansa hatte sich aufgelöst und spielte ab der Saison 2010 / 2011 als erstes Team der LSV in der 2. Kreisklasse. Wurden gleich Hallenkreismeister der Reserven, in der 2. Kreisklasse Meister und stiegen in die 1. Kreisklasse auf. Erreichten dort den vierten Platz und somit die Relegation. Doch gegen den 14. der Kreisliga, TSV Adendorf, hatte die LSV das Nachsehen. Anfang des Jahres wurde der Hallenkreismeistertitel noch eingefahren. Ähnlich ging es dem VfL Osnabrück. Dritter der 3. Liga unterlagen sie in der Relegation Dynamo Dresden. Lizenzentzug drohte. Durch das Abtreten von Transferrechten erhielt der VfL im Gegenzug eine Bürgschaft eines Unternehmens um den Verbleib in der 3. Liga sicher zu stellen. Zur Rettung hat der VfL Osnabrück von 1899 Dauerkarten für 1899 Euro (Stehplatz) bzw. 3899 Euro (Sitzplatz) verkaut; jeweils 200 Stück. Der Clou: Sie haben lebenslange Gültigkeit.

 Auch wenn beiden Klubs ähnliches passierte, liegen doch Welten zwischen beiden. Nicht nur bei den Mitgliedern. Der VfL hat über 3.000, die LSV nur 420, auch sportlich. Der VfL spielt 3. Liga, die LSV 9. Liga. Damit die Distanz in der sportlichen Welt etwas kleiner wird, wurden einige Spieler aus der Region eingesetzt, die schon Bezirk oder höher spielten. So kamen neben Daniel Stäcker (Lüneburger SK), Benjamin Silbermann (SV Emmendorf), Marvin Yaku (Vastorfer SK) noch die drei Bienenbütteler Christoph Bartelt, Jarik Detko und Darwin Zander zum Einsatz. Doch die Welten waren zu groß. Ob der erfahrene Paderborner Zweitligaspieler Massimo Ornatelli, oder der gerade 19 gewordene A-Junior Sandro Heskamp, die Lila-Weißen spielten das Geburtstagskind schwindelig. 14 Stück, zur Halbzeit sechs, schenkte der VfL, der am gleichen Tag noch vorher zwei Testeinheiten absolvierte, der LSV ein und kannte keine Gnade. Dabei hatte der VfL noch viele Hochkaräter liegen gelassen. Warum auch. Sieben Spieler kämpfen beim VfL Osnabrück noch um Verträge. So kamen auch 21 Spieler zum Einsatz. Stanislav Iljutcenko, Marcel Kunstmann und Adriano Grimaldi trafen je drei Mal. Ornatelli, Nagy, Latkowski, Vecchione und Helskamp besorgten die anderen fünf Treffer. Die LSV hatte in der 88. Minute durch Jan-Michael Kriszio ihre erste hochkarätige Chance und in der 89. Minute den ersten Eckball. VfL-Keeper Nils Zumbeel hielt bis zum Schluss sein Kasten sauber. Leider haben nur ca. 250 Zuschauer die vielen Tore gesehen. Trotzdem hatte die Lüneburger SV am Geburtstag gute Laune, auch wenn sie so vorgeführt wurden.

 Bericht und Foto: Michael Paul  

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In Erinnerung bleiben wird das Spiel wohl auch beim jungen Schiedsrichter-Gespann. An der Mittellinie Schiedsrichter Tarek Mgherbi (TuS Erbstorf 17 Jahre), der in der neuen Saison auf Bezirksebene pfeift, rechts neben ihm Jakob Berling (Eintracht Lüneburg 16) und ganz links außen Fabian Rost (Ochtmisser SV, 16).
Die mannschaften vom Gastgeber Lüneburger SV und VfL Lüneburg

08.06.2013

Start-Ziel-Sieg

 

B2 vom MTV Treubund ist Bezirksmeister

Die jüngeren B-Junioren des Jahrganges 1997 vom MTV Treubund Lüneburg sind nach 2012 erneut Lüneburger Bezirksmeister und damit Aufsteiger in die Niedersachsenliga geworden. Bereits in den vergangenen zwei Jahren sorgte das Team für Furore als es von der Kreisliga bis in die Regionalliga aufstieg.

Anders als im Lüneburger Bezirk, wo jeder Jahrgang sein Aufstiegsrecht behält, wird auf Verbandsebene dieses vererbt. So konnten die  Spieler des Jahrganges 1997 als Niedersachsenmeister von 2012 diesen Startplatz in der C-Jugend-Regionalliga Nord nicht selbst wahrnehmen, da sie altersbedingt in die B-Jugend aufrückten und den errungenen Regionalligaplatz an den Jahrgang 1998 abgeben mussten.

 Das U16-Team um die neuen Trainer Andre Dkhili und Hauke Pahl startete daher erneut in der Landesliga Lüneburg. Hier gelang der Mannschaft, die nochmals durch fünf Landesliga- Spieler des TuS Neetze verstärkt wurde, einen Start-Ziel-Sieg. Vom ersten Spieltag an führte sie die Tabelle an und gaben diesen Platz nicht wieder her. Nach einer makellosen Hinrunde mit neun Siegen aus neun Spielen und einem Torverhältnis von 31:2 Toren konnte nach einer durchwachsenen, nicht immer konzentriert angegangenen Rückrunde jedoch durch zuletzt starken Auftritten gegen den Tabellenzweiten JFC Allertal (3:0) und -dritten TSV Uesen (2:0) die verdiente und souveräne Bezirksmeisterschaft mit sieben Punkten und 36 Toren Vorsprung eingefahren werden. Der Saisonabschluss wurde im Lüneburger Hasenburger Grund nach einem 8:0 gegen VfL Westercelle gebührend gefeiert. Staffelleiter Reiner Tienken nahm die Ehrung vor und hatte Angst, dass seine Medaillen nicht ausreichten.

 Auch die zweite Mannschaft des Jahrganges kann sich sehen lassen. Sie konnten am letzten Spieltag die Kreismeisterschaft gewinnen. In der nächsten Saison wird die Talentschmiede des MTV Treubund Lüneburg im Jahrgang 1997 mit drei Mannschaften in die Saison starten. Neben einer Mannschaft in der Niedersachsenliga werden weitere Teams in der Landesliga und Kreisliga um Punkte kämpfen.  

Bericht und Foto: Michael Paul

Zu den Bezirksmeistern Lüneburg 2013 gehören: Luis Unruh, John Saffran, Tristan Unkrig, Jannik Olesch, Henrik Winkelmann, Tetje Kerstens, Jannik Braun, Max Ratzeburg, Erik Meller, Nico Goldberg, Lennart Ahrens, Nico Pohl, Rene Brose, Sebastian Martin, Valentin John, Viktor Brinkmann, Dennis Meyer, Markus Debey, Marcel Jacobs, Niklas Oldenbostel, Noah Barth, Malte Meyer, Fabian Karstens
Bezirksmeister 2013 und Aufsteiger in die Niedersachsenliga: B-Junioren des MTV Treubund Lüneburg

06.06.2013

Promis des BVB spielen in Wittorf

Die Schwarz-Gelben kommen am 3. August

Der Deutscher Pokalsieger spielt in Wittorf. Nicht der Pokalsieger von 2012, sondern der Pokalsieger von 1989, die Traditionsmannschaft von Borussia Dortmund. Sie vereint die Spieler der letzten Jahrzehnte Bundesligageschichte in einer Mannschaft.

Der Spielerkader des BVB, angeführt von Teamchef Günter Kutowski (1989 DFB Pokal Sieger, 1993 UEFA-Pokal Finale, 1995/96 Deutscher Meister), besteht aus dem Kern der Pokalsiegermannschaft von 1989 mit ehemaligen Nationalspielern wie Frank Mill und Michael Rummenigge. Deutsche Meister wie Billy Reina und Christian Wörns sowie Champions-League-Sieger wie Knut Reinhardt und Martin Kree tragen ebenfalls immer noch das schwarz-gelbe Trikot des ca. 35 Spieler umfassenden Kaders. Mit Spielen und Turnieren in ganz Europa macht das Team die traditionsreiche Geschichte des BVB lebendig!

Wo bitte schön liegt Wittorf? Das Dorf Wittorf zählt ca. 1.500 Einwohner, gehört seit 1974 zur Samtgemeinde Bardowick im Landkreis Lüneburg. Der MTV Wittorf besteht seit 1926 und positioniert sich mit seinen 141 Fußballmitgliedern ins letzte Viertel der Lüneburger Fußballvereine. Neben einem Herrenteam, das die Saison mit dem zehnten Platz in der 2. Kreisklassenliga abgeschlossen hat, kicken auch noch drei Junioren-Teams auf dem kleinen Platz.

 Roger Wandt ist gebürtiger Dortmunder und neu als Fußballobmann beim Dorfverein tätig. Sein Gedanke die Jugend zu motivieren und Gelder für eine Flutlichtanlage für bessere Trainingsmöglichkeiten zu sammeln brachte ihn auf den Gedanken einen großen Fisch mal an Land zu ziehen. Er kontaktierte seinen alten Weggefährten Jens Kurrat. Jens ist der Sohn der BVB Legende Dieter „Hobby“ Kurrat, der in der Zeit von 1960 – 74 das Stadion "Rote Erde" seine Heimat nannte, 312 Spiele für die Schwarz-Gelben absolvierte und 1963 Deutscher Meister wurde.

Jens stellte auch den Kontakt zu Günter Kutowski (neben Teamchef auch Manager der Traditionsmannschaft) her. Kutowski, der sonst Spiele gegen andere Traditionsmannschaften wie Schalke 04 usw. plant, fand das Vorhaben von Roger Wandt interessant. Nach kurzem Mailwechsel und Telefonaten stand der Termin.

Am Samstag den 3. August um 15:30 Uhr soll nun das Großereignis stattfinden. Die Jugendteams U10- und U13-Junioren spielen vorab und abends gibt es eine große Open Air Disco mit DJ Christian Flindt. Wandt hat alle Hände voll zu tun um die Organisation zu stemmen. Sein Ehrgeiz ist es zu verdanken, dass nach Karze – dort gastierte im September 2012 das Lotto/NFV-Promi-Team - wieder Traditionsspieler in den Kreis Lüneburg kommen. Er wünscht sich natürlich viele Zuschauer und keine Klatsche.  

10.06.2013

"Barenvize" bleibt i-Tüpfelchen verwehrt

  Der TuS stellt gleich drei Vizemeister

2002 holte Bayer Leverkusen drei  Mal den Vize-Titel und wurde als Vizekusen tituliert. Elf Jahre später machte es der TuS Barendorf den Leverkusenern nach. Heißen Sie jetzt Barenvize oder Vizedorf?

Anders als Leverkusen erreichte der TuS Barendorf den Triple-Vize-Titel mit drei Herren-Teams und wurden 2013 jeweils drei Mal Vizemeister. Die 3. Herren standen schon vor dem letzten Spieltag als Vize-Meister der 1. Kreisklasse Reserven fest. Die 2. Herren hätten am letzten Spieltag sogar noch Meister der 2. Kreisklasse werden können, doch der SV Barnstedt schloss mit einem 10:1 über Eintracht Lüneburg III punktgleich mit Barendorf, aber um 23 Toren besseres Torverhältnis als Meister die Saison ab. Aufsteigen werden sie aber beide. Einziger Wermutstropfen, die Ü40-Senioren sind Tabellenletzter in der 7er Kreisliga geworden.

Die 1. Herren legten zu Saisonende einen sehenswerten Endspurt hin. Sechs Siege in Folge brachten am Ende den 2. Platz und die Relegation zur Bezirksliga. Als am letzten Spieltag im sogenannten Relegationsfinale vor 400 Zuschauern der TuS zu Hause den Zweiten Erbstorf besiegte, war der Jubel besonders groß. Dabei hatten die Barendorfer zu Pfingsten den 2. Platz bereits abgehakt. Trainer Maic Alpers sagte: “Wir wollen jetzt den dritten Platz halten und mehr Punkte holen als letzte Saison.” Damals schaffte der TuS 56 Punkte, Pfingsten stand er bei 52.“ Am Ende sind es 64 geworden. “Wir werden alles versuchen, um Wendisch zu schlagen”, versprach Alpers den Erbstorfern. “Und hinterher werden wir dann Wendisch versprechen, dass wir am letzten Spieltag Erbstorf schlagen. . .” Zu dem Zeitpunkt stand Wendisch auf Platz eins und Erbstorf auf zwei. Alpers hat sein Versprechen gehalten und beide geschlagen.

Mit mehr als 50 Fußballer (1., 2., 3. und Alt-Liga Herren) traten die Barendorf zur Abschlussfeier die Fahrt zur Ostsee (Weisenhäuser Strand) an. Oder sollte man sagen in das Trainingslager zur Vorbereitung auf das Relegationsspiel zur Bezirksliga. Vorzeitig musste die 1. Herren das Strandbad verlassen. Die Barendorfer Festspielwochen gingen also weiter. Gegen den Viertletzten aus der Bezirksliga TSV Bardowick ging  es dann um das i-Tüpfelchen. Nach 120 Minuten stand es 1:1 Barendorf führte 4:2 im Elfmeterschießen und hatte beim 5. Schuss Matchball. Doch die Nerven versagten. Als der Bardowicker Keeper den 13. Elfer hielt und Bardowick den 14. versenkte, war der Jubel bei den Bardowickern, die noch ein Jahr Bezirksliga spielen, riesig.

Barendorfs Obmann David Keese meinte nach dem Abpfiff: „Vielen Dank an alle für diese sensationelle Saison und die wahrscheinlich beste Abschlussfahrt, die je stattgefunden hat. Auch wenn sich die 1. Herren heute nicht für ihre gute Leistung belohnt hat, das letzte Jahr war ein einziger Traum. Ihr seid die Geilsten. In der Kathedrale meines Herzens brennt auf ewig eine Kerze für euch."

Zu erwähnen sei noch, dass Marcel Otte mit 25 Treffer erneut bester Torschütze der Kreisliga geworden ist. Nach dem Kreispokalsieg in der letzten Saison war mit dem Triple-Vize dieses wohl die beste Saison und trotz verpasstem Aufstieg der größte Erfolg der Barendorfer Vereinsgeschichte.

Bericht: Michael Paul

Im Trainingslager in bester Stimmung: Die Vizemeister vom TuS Barendorf.
Im Trainingslager in bester Stimmung: Die Vizemeister vom TuS Barendorf.

20.05.2013

Der „Ehrenamtsdulli“

Volker Mai erzählt 50 Geschichten aus dem alltäglichen Vereinsleben

Wer kennt sie nicht, die oft zitierten und geehrten Ehrenämter. Besonders im Fußball läuft nicht viel ohne sie. Aber kaum einer möchte den Job übernehmen.Trotzdem gibt es über eine Million ehrenamtliche Mitarbeiter beim Deutschen Fußball-Bund.

An dieser Stelle soll einmal auf den „Ehrenamtsdulli“ hingewiesen werden. So betitelte der ehemalige Pressewart des NFV-Kreises Lüneburg, Volker Mai, sein Buch, das im Mai veröffentlicht wurde. Auf 160 Seiten wirdin 50 Geschichten mit viel Ironie und Sarkasmus eigentlich bitterer Ernst im alltäglichen Vereinsleben aufgezeigt. Mai beschäftigt sich im Buch hauptsächlich mit dem Jugendfußball und dem Traineramt. In 35 Jahren Vereinstätigkeit hat der Autor so viele Geschichten gesammelt, dass sich wohl viele interessierte Fußballfreunde in ihnen wiederfinden können. DasBuch, auch als Hör-CD erhältlich,soll zum Nachdenken und Mitmachenanregen.

In einer Kostprobe sei schonmal verraten, was beim F-Juniorenspiel aus dem Ruder laufen kann und warum der ehrenamtliche Jugendtrainer (55 Jahre) denSohn eines Vorbildvaters nicht leidenmag. Der „Vater aller Väter“ steht von seiner Zuschauerbank auf, fuchtelt mit den Armen und kurvt um das Tor. Ein paar Wortfetzen sind zu hören: „Dem werde ich mal die Meinung sagen...!“, „... so geht das nichtweiter ...“, „... das lasse ich mir nicht gefallen ...“ Er baut sich vor dem Trainer auf und lässt seinen Emotionen lauthals freien Lauf.

  Vater: „Was hast du eigentlich gegen meinen Sohn Christopher-Cedric (ein sehr beliebter Name bei Trainern und Lehrern)?“

  Trainer: „Warum sollte ich etwas gegen ihn haben?

  Vater: „Sein Kumpel Kevin (auch ein sehr beliebter Name bei Trainern und Lehrern) hat bisher 30 Minuten gespielt, mein Sohn nur 20 Minuten!“

  Trainer: „Hast du die Zeit bei den anderen Spielern auch gestoppt?“

  Vater (Blutdruck 240 zu 160, roter Kopf): „Was interessieren mich die anderen Kinder?“

  Trainer: „Genau die Antwort habe ich erwartet.“

  Vater (Blutdruck immer noch 240 zu 160, roter Kopf): „Was soll das heißen?“

  Trainer: „Hör zu: Wir spielen zwei mal 20 Minuten, ich habe zwölf Kinder, die alle spielen wollen, da muss jeder mal runter. Und dein Sohn hat sicherlich viel mehr gespielt als andere Kinder.“

  Vater: „Das ist ja wohl auch klar, er ist ja auch der beste Spielerin dieser Trümmertruppe!“

  Trainer: Keine Antwort.

  Vater: „Ich werde mich beim Verein (wer in Gottes Namen ist eigentlich der Verein?) über dich beschweren, da muss sich etwas ändern!“

  Trainer: „Das können wir sofort ändern, gern kannst du die Mannschaft als Trainer übernehmen, dich gleich hier hinstellen, ich gehe dann auf die andere Seite.“

  Vater: „Für so etwas habe ich keine Zeit, das sollen andere machen. Und außerdem zahle ich ja wohl Vereinsbeitrag.“

  Wir finden, ein ganz normalerZwischenfall, der sich X-mal überall ereignet. 49 weitere Geschichten dieser Art sind als Titel nachzulesen unter www.ehrenamtsdulli.de. Es lebe das Ehrenamt!

Bericht: Michael Paul

09.05.2013

Pokaldrama in Lüneburg

Der TuS Barskamp schreibt Geschichte

Nicht nur in Barsinghausen wurde Himmelfahrt um den Pokal gespielt, auch in Lüneburg bei der Spielvereinigung zum 100jährigen Bestehen gab es gleich vier Pokalspiele. Und was für welche. An zwei Tagen sahen die bis zu 450 Zuschauer 37 Tore und 40 Elfmeter bei strahlemden Sonnenschein oder strömenden Regen und ein Sieger der Geschichte geschrieben hat.  

Im Altherrenpokalendspiel zwischen der SV Ilmenau und dem Vastorfer SK ging es ja noch normal zu. Ilmenau gewann mit 3:1 (1:1). Den Vastorfern Altherren steckte wohl noch die Niedersachsenmeisterschaft der Vorwoche in den Knochen, als sie in Barsinghausen Dritter wurden. Um 20:30 Uhr begann dann das erstmals ausgetragene Krombacher Pokal-Finale zwischen dem Thomasburger SV und dem TuS Barskamp. Einmalig dabei, dass beide aus der 1. Kreisklasse kommen und sie die klassenhöheren ausschalteten. Der eine ist Fünfter und der andere Zwölfter und muss aufpassen, dass er nicht absteigt. Das ist, als ob im DFB-Finale in Berlin FSV Frankfurt (5.) und ESV Ingolstadt (12.) aus der 2. Liga aufeinander treffen und um den Einzug in die Europa League spielen würden. Nach 90 Minuten stand es 0:0, trotz der fehlenden Tore war es bis zum Ende hin eine packende, faire und spannende Partie. Thomasburg hatte bislang drei und Barskamp zwei Elfmeterschießen in der laufenden Serie schon hinter sich. Am Ende hatte aber Barskamp Geschichte geschrieben. Ganze drei 11er verschoss Thomasburg, Barskamp nur einen. Und um 22:40 Uhr war der Jubel beim TuS Barskamp riesig, denn es war der erste Pokalsieg des Vereins. „Da ist das Ding“, so halte es aus den Kehlen der Kreisklassen-Kicker.

 Am nächsten Tag, Himmelfahrt, ging es mit den Ü40-Senioern des VfL Lüneburg und den Eisenbahner des ESV Lüneburg weiter. Binnen weniger Sekunden treffen beide nach 20 Minuten und so blieb es bis zum Ende. Wieder Elfmeterschießen. Ausgerechnet Ü40-Staffelleiter Malte Jonas vergab kläglich seinen 11er für den ESV. Doch ESV-Keeper Arno Barth hielt den letzten des VfL Lüneburg. Nun ging es zu um Zug. Und da waren Dinger vom VfL dabei, Pfosten rein, gehalten rein, das Glück war schon ein wenig beim VfL. Doch den 18. Strafstoß lenkte Arno Barth (ESV) um den Pfosten und der Jubel beim ESV war riesig. Nun konnte auch Malte Jonas wieder lachen.  

Weiter ging es. Die Reserven mussten ran. Der SV Scharnebeck II führte lange 1:0. Als der SVS fünf Minuten vor dem Abpfiff auf 2:0 erhöhte, dachte jeder der Drops ist gelutscht. Weit gefehlt. 70 Sekunden nach der 2:0 Führung verkürzte TuS Neetze II auf 2:1 und hatte es ganz eilig. Weitere 50 Sekunden später lag der Ball zum zweiten Mal in den Maschen der Scharnebecker und drei Minuten später pfiff der Schiedsrichter das Spiel ab. Nun sah die Neetzer-Welt wieder rosig aus, zumal dessen Keeper den ersten Elfer von Scharnebeck auch noch parieren konnte. Doch gezählt wird am Schluss. Als der Scharnebecker Keeper die beiden letzten Schüsse von Neetze parieren konnte, war die Freude wieder bei Scharnebeck und Neetze II hatte wie im letzten Jahr mal wieder ein Pokalfinale verloren. Spielausschussvorsitzender Thore Lohmann witzelte: "Wenn ihr nächstes Jahr wieder im Finale verliert, bringe ich euch euren eigenen Pokal mit".

Altherren: SV Ilmenau – Vastorfer SK 3:1 (1:1)
Krombacher Pokal: TuS Barskamp - Thomasburger SV 3:2 n. E. (0:0)    Mehr Bilder>>
Ü40-Senioren: ESV Lüneburg – VfL Lüneburg 9:8 n. E. (1:1, 1:1)          Mehr Bilder>>
Reserven: SV Scharnebeck II – TuS Neetze II 6:5 n. E. (2:2, 1:0)         Mehr Bilder>>

Bericht und Foto: Michael Paul

Das Team des TuS Barskamp gewann das Krombacher-Pokalfinale in Lüneburg und feierte ausgelassen den ersten Pokalsieg des Vereins.
Das Team des TuS Barskamp gewann das Krombacher-Pokalfinale in Lüneburg und feierte ausgelassen den ersten Pokalsieg des Vereins.

15.05.2013

Fußballer mit Handicap kicken beim MTV Treubund

Die Fußballgruppe der Lebenshilfe und des MTV Treubund Lüneburg mit Vereinspräsident Hartmut Deja (oben links) und Wilfried Harms (unten rechts).
Die Fußballgruppe der Lebenshilfe und des MTV Treubund Lüneburg mit Vereinspräsident Hartmut Deja (oben links) und Wilfried Harms (unten rechts).

Inklusions-Projekt wird von der Lüneburger Sparkasse unterstützt

Inklusion von Menschen mit Behinderung im Sport. Das ist das große Ziel der Reha-Abteilung des MTV Treubund Lüneburg. Inklusion (lateinisch, „Einschluss“) ist, wenn jeder Mensch in seiner Individualität von der Gesellschaft akzeptiert wird und die Möglichkeit hat, in vollem Umfang an ihr teilzuhaben oder teilzunehmen.

Ende 2012 trat die Lebenshilfe Lüneburg-Harburg an den MTV heran und suchte ein Sportverein für ihre Menschen mit Handicap. Was lag näher als den größten Lüneburger Sportverein mit seinen über 100 sportlichen Betätigungsfeldern zu kontaktieren. Was können die meisten? Fußball spielen! So treffen sich nun einmal die Woche zehn bis zwölf interessierte Fußballer/innen des Vereins und der Lebenshilfe, um gemeinsam nach einer Aufwärmphase Fußball zu spielen und Spaß zu haben. Es geht hier weniger um Leistung als um Freude, sich sportlich zu betätigen. In den Wintermonaten fanden die Aktivitäten in der Halle statt, jetzt geht es nach draußen. In der Halle wurde auch oft Basketball gespielt, weil diese Sportart für einige Teilnehmer motorisch einfacher ist als Fußball. Von Jung bis Alt lassen sich die begeisterten Teilnehmer nicht nur durch den Präsidenten des Vereins Hartmut Deja anlernen, auch fachkundige Vorführungen von zwei bis drei C-Juniorenspieler der Fußball-Regionalligamannschaft sind im Programm.

Die meisten der 25 Teilnehmer hätten keine Chance in einem Fußballverein oder andere Sportarten mitzumachen. Doch das will Wilfried Harms ändern. Er ist Mitglied beim MTV in der Reha-Abteilung und möchte die willigen Sportler in anderen Sportarten von der Integration zur Inklusion bringen. So wurde sein Projekt auch als einziges Sportprojekt der Sparkasse angenommen. Unter dem Namen „DAS TUT GUT“ stellte die Lüneburger Sparkasse 150.000 Euro Fördermittel 2012 zur Verfügung. 149 Projektträger haben sich beworben um von 1.000,- bis 10.000,- Euro Fördermittel zu erhalten. Über 2.700 GiroPRIVILEG-Kunden haben über die Förderung der Projekte abgestimmt. 24 Projekte haben den Zuschlag erhalten. Die durchschnittliche Fördersumme der Projekte beträgt 6.250,- Euro. Die meisten Gewinnerprojekte kommen aus dem Bereich Soziales (10), gefolgt von Bildung (6), Feuerwehr (4), Kunst und Kultur (2), dazu zwei Projekte, die keinem der genannten Schwerpunkte zugeordnet werden können. Unter anderen auch dieses Sportprojekt.

Nun soll aus der „Kooperations-Testphase“, in der ein ständiges Kommen und Gehen jederzeit möglich ist und das kostenlose Angebot angenommen werden kann, ein professionelles Projekt mit einer regulären Mitgliedschaft werden.

Männer, Frauen und Jugendliche, die Lust haben Fußball zu spielen, sind herzlich willkommen. Falls Interesse besteht, setzt Euch bitte telefonisch mit der Geschäftsstelle des MTV Treubund Lüneburg (04131 / 7797- 0) in Verbindung.

Bericht und Foto: Michael Paul

10.04.2013

Trauer um "Ferdi" Strutzberg

Ferdinand Strutzberg
Ferdinand Strutzberg

Lüneburg’s Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter trauern um Ihr Vorstandsmitglied und SR-Kameraden Ferdinand „Ferdi“ Strutzberg. Ferdi hat am frühen Mittwoch, 10. April, im Alter von nur 66 Jahren den Kampf gegen seine heimtückische Krankheit verloren.

Im Jahre 1989 legte Ferdi die SR-Prüfung ab und war seit dem mit Leib und Seele Unparteiischer. Mit großer Einsatzbereitschaft leitete er Spiele bis zur Bezirksklasse und wurde dafür 1996 von seinen Kollegen zum „Schiedsrichter des Jahres“ gekürt. Seit 2009 war er Mitglied des Kreis-Schiedsrichterausschusses und war dort im Ansetzungsbereich tätig.

Nicht nur der Kreis Lüneburg verliert einen engagierten Mitstreiter, sondern auch sein Heimatverein TuS Hohnstorf. Ferdi hat hier stets den Einsatz für das Ehrenamt vorgelebt, egal ob als Spieler,  SR-Obmann oder Organisator von Turnieren oder Vereinsfeiern.

Wir verlieren einen Freund, dessen fröhliches und ausgeglichenes Wesen wir nicht vergessen werden. Unsere Gedanken sind in diesen Tagen bei Ferdi und seinen Angehörigen, denen wir auf diesem Wege unser tiefes Mitgefühl und Beleid aussprechen.

Bericht: Falko Meyer

02.04.2013

Was wird aus Wilschenbruch

Sieht so die Zukunft von Wilschenbruch aus? Ein Schwan vor Pfahlbauten beim Sportgelände des Lüneburger SK Hansa. Fotomontage: Michael Paul
Sieht so die Zukunft von Wilschenbruch aus? Ein Schwan vor Pfahlbauten beim Sportgelände des Lüneburger SK Hansa. Fotomontage: Michael Paul

Das Ilmenautal gilt als Überschwemmungsgebiet – Eine Chance für den Lüneburger SK Hansa?

„Nur kein Neid aufkommen lassen. Wohnen in Wilschenbruch galt schon immer als exklusive Wohnlage. Nun ist dort auch das besondere Wohnen auf dem Wasser geplant. Vielleicht eine Bebauung auf Pfahlbauten wie auf Rügen mit zugesichertem Grundwasserdruck und regelmäßigem Hochwasser. Die sodann zu beneidenden „Neuzugezogenen“ können bei Ilmenau-Hochwasser sogar die an der Haustür vorbei schwimmenden Schwäne bequem vom Sofa aus füttern. Wilschenbruch bot schon immer schönste Natur.“ So stand es im Leserbrief der Lokalpresse. Was ist los in Wilschenbruch?

Seit elf Jahren befindet sich der Lüneburger SK nun in der Insolvenz. Insolvenzverwalter Dirk Decker plant seitdem eine Veräußerung des Platzes, um die Gläubiger auszahlen zu können. Geschätzte Schulden ca. 1,8 Millionen Euro. Größter Gläubiger ist die Lüneburger Sparkasse mit 1,4 Millionen. Seit elf Jahren droht dem Fußballplatz in Wilschenbruch der Bagger. Regelmäßig wird die Bebauung des Vereinsgeländes des Lüneburger SK Hansa „angedroht“. So hieß es Ende 2009 schon mal – 23 Häuser statt 22 Fußballer -, weil das Oberverwaltungsgericht Lüneburg ein Normenkontrollantrag eines dort wohnenden Ehepaars ablehnte die wegen des Verkehrslärms eine Bebauung verhindern wollten. Damals hatte sich LSK-Präsident Manfred Harder abgefunden und den Traum von mehr Fußball in Wilschenbruch abgehakt.

Jetzt kann sich Harder jedoch höherklassigen Fußball vorerst an keinem anderen Ort vorstellen. Grund der aufkommenden Diskussion war eine kleine Anzeige im Immobilienteil der Lüneburger Landeszeitung. Hier wurde ein ca. 49.000 m2 Baugrundstück in exklusiver Wohnlage für Villenbebauung angeboten. 30.000 m2 gehören dem LSK und 19.000 m2 der Stadt Lüneburg. Geschätzte 4,4 Millionen soll das gesamte Grundstück in die Kasse spülen. Ein Bebauungsplan für das Teilgebiet Auekamp existiert seit fast einem Jahrzehnt.

Doch jetzt taucht ein anderes Dokument auf. Im Niedersächsischen Ministerialblatt Nr. 28/2012 ist eine Bekanntmachung im Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft und Küstenschutz Bestimmungen veröffentlicht worden. Aus dieser Bekanntmachung ergibt sich, dass für das Ilmenautal nunmehr ein Überschwemmungsgebiet dargestellt wird. Somit ist also auch ein Teil des LSK-Geländes davon betroffen. Beim LSK ist man der Meinung, dass Kaufinteressenten getäuscht werden und dieser Teil nicht als Bauland angeboten werden darf, hofft auf weiteren Spielbetrieb. Bei der Stadtverwaltung heißt es jedoch, dass der Hochwasserschutz wohl bedacht wurde und mit Auflagen gebaut werden darf. Auf eine Erhöhung bauen, ohne Keller, oder mit einem Schutzwall. Zwar verbietet das Gesetz, in Überschwemmungsgebieten neue Baugebiete auszuweisen, doch Oberbürgermeister Ulrich Mädge stellt klar: „Hier gibt es seit Jahren einen Bebauungsplan, der hat Bestandsschutz.“

Alle Bemühungen in der Vergangenheit dem LSK ein neues zu Hause durch Zusammenlegung zu bieten sind fehlgeschlagen oder gescheitert. Im Frühjahr 2008 sind die Fußballabteilungen des Lüneburger SK und der Lüneburger SV in FC Hansa Lüneburg zusammen gekommen. Das Projekt scheiterte und am 1. Juni 2011 wurde der Klub in Lüneburger Sport-Klub Hansa von 2008 e.V. umbenannt. Im Februar 2012, hat Oberbürgermeister Ulrich Mädge einen Betrag von 100.000 Euro Fördermittel für den Fall in Aussicht gestellt, dass sich beide Vereine - der Oberligist LSK und der VfL Lüneburg– zusammenschließen. Die VfL-Sportstätte an den Sülzwiesen sollte zu einer Fußballarena für den LSK umgebaut werden. Der VfL lehnte ab.

Der LSK hat für die Bewerbung der Regionalliga Saison 2013/14 trotz allem Wilschenbruch als Spielort angegeben. Präsident Harder befürchtet nicht heimatlos zu werden, aber ohne höhere Spielklasse.

Zusammenstellung und Fotomontage: Michael Paul

Quelle: Landeszeitung, Lünepost, Hompage des LSK, LGheute.de

27.03.2013

Trauer um Otto Tiede

Fünf Jahre nach seiner aktiven Funktionärsarbeit besuchte die Landeszeitung Otto Tiede im Jahre 2000 in seinem gemütlichen Haus in Lauenburg.
Fünf Jahre nach seiner aktiven Funktionärsarbeit besuchte die Landeszeitung Otto Tiede im Jahre 2000 in seinem gemütlichen Haus in Lauenburg.

Lüneburger Ehrenmitglied verstirbt 90-jährig

Nicht nur der NFV Kreisverband Lüneburg trauert um eine bedeutende Persönlichkeit. Ehrenmitglied Otto Tiede ist am 26. März verstorben. Das langjährige Vorstandsmitglied wäre am 22. April 91 Jahre alt geworden.

 Seit seiner Jugend war der gebürtige Artlenburger als Fußballer bei seinem STV aktiv, wo er später sogar 1. Vorsitzender wurde. Zeitweise schnürte er auch für den Lüneburger SK und TuS Honstorf die Schuhe. Nach dem Zweiten Weltkrieg bekleidete er mehrer verschiedene Positionen auf Vereinsebene. 34 Jahre lang bestimmte Fußball das Leben von Otto Tiede beim Kreisverband Lüneburg. Als Spielausschuss-Obmann (1971-91) wurde er von Jürgen Stebani abgelöst. Unter dem bereits auch verstorbenen Vorsitzenden Walter Meyer und Fritz Juschkus übernahm er die Rolle des stellvertretenden Vorsitzes (1977-95). Auch als stellvertretender Kreisjugendobmann war er tätig, zog sich 1995 mit 73 Jahren ins Privatleben zurück und wurde Ehrenmitglied beim Kreisverband Lüneburg.

 1966 siedelte er mit seiner Frau Ilse, die alles mitgemacht und mitgetragen hat, ans andere Elbufer in das Elbestädtchen Lauenburg um. „Sein Hobby ist und war immer Fußball“, sagte seine Frau mal bei einer Tasse Kaffee dem Lüneburger Landeszeitungs-Sportreporter Holger Remus im Jahre 2000, als er die beiden an der Elbe besuchte und auch das Foto entstand. Fünf Jahre nachdem Otto Tiede alle Funktionsämter abgelegt hatte, blickte er zurück und sage: "Man merkt erst später, was man sich alles aufgeladen hatte. Das war fast zu viel - allein, wie viel, wie lange und wie oft man unterwegs gewesen ist". Die Frage, ob er alles noch einmal machen würde, verneinte er. Doch einen Augenblick später korrigierte er sich und gab lachend zu: „Vielleicht doch“.

 Als die Grenze sich 1990 öffnete war das Ehepaar Tiede viel mit dem Auto unterwegs und hat sich den Osten angeschaut. In Mecklenburg kannten sie fast jedes Dorf. 18 Jahre lang konnte er noch seine Freizeit nach den Ehrenämtern genießen und ist oft zur Oper und Operette oder ins Theater nach Hamburg gefahren. Er freute sich über die Zeit, die er danach für das Familienleben (zwei Töchter und einen Sohn), Haus und Garten hatte.

 Die Sportberichte besonders den Fußball in der lokalen Presse hat er bis zuletzt verfolgt. Sogar die letzten Jahre ohne Brille, da er am Grauen Star operiert wurde. Seine alte Leidenschaft ließ ihn eben nicht los.

 Bericht: Michael Paul, Foto: Remus

09.03.2013

Der MTV Treubund setzt die Maßstäbe

Teams gewinnen gleich acht Hallentitel

Die Fußball-Hallenspiele sind vorbei, die Rasensaison wurde eröffnet. Grund mal ein Resümee zu ziehen. Die drei Lüneburger Vereine Treubund, VfL und Eintracht sind vorne, aber dicht gefolgt von der JSG Roddau, TuS Reppenstedt und SV Ilmenau. Der MTV Treubund hat in der Hallensaison mehr Punkte eingespielt als der Zweite (VfL Lüneburg) und Dritte (SV Eintracht) zusammen. So die Auswertung aller Hallenendrundenspiele.

27 Kreis-Vereine haben in 26 verschiedene Endrunden Titel geholt. Bei den Junioren von den U8- bis U17-Junioren Leistungsklasse, Bezirksmeisterschaft und Niedersachsenmeisterschaft. Die Herren mit den Reserven, Altherren, Ü40 – Ü60 und beim weiblichen Geschlecht von den E- bis B-Juniorinnen und Frauen. Der ehemalige, verstorbene Kreisvorsitzende Walter Meyer hatte mal einen Pokal für den Verein gestiftet, der die besten Juniorenteams in der Halle stellte. Die Ehrung wurde vor Jahren eingestellt, da diese immer nur an Treubund ging. Wie damals beim Walter-Meyer-Cup wurden auch jetzt 7 Punkte für den Meister, 5 für den Vize und noch einen Punkt für den 6. Platz vergeben.

Bei den Herren und Reserven waren sie nicht am Start, eine weibliche Mannschaft haben sie nicht. Ansonsten war der MTV Treubund Lüneburg bis auf zwei Ausnahmen in 16 Endrunden dabei. U13 Kreis- und U17 Leistungsklasse sogar mit zwei Teams. Fuhren neben dem Niedersachsenmeister (U15-Junioren), Bezirksmeister (U15- u. U17-Junioren) noch fünf Kreismeistertitel (U17 - Leistungsklasse, U13, U10 u. U9), sowie Ü50-Senioren ein. Die Ausnahmen waren Ü40, da fehlte ein Punkt und U14, da fehlten gar nur zwei Tore für den Einzug in die Endrunde.

Mit 90 Punkten gewann der MTV Treubund klar vor VfL Lüneburg (42) und Eintracht (40) den inoffiziellen Fußball-Hallenvereins-Cup 2013 in Lüneburg. Bei den Herren liegen die Vereine MTV Treubund und SV Ilmenau (beide 13 Punkte) vor JSG Heidetal (12) und LSK Hansa (11) vorne. Beim weiblichen Geschlecht hat die Eintracht mit 27 Punkten vor JSG Roddau (21) und TuS Reppenstedt (20) die Nase vorn. Bei den Junioren ist der MTV Treubund das Maß aller Dinge. Mit 77 Punkten erreichten sie mehr als die nächsten drei Vereine (VfL Lüneburg 31 Punkte, TSV Adendorf (21) und JSG Roddau (20)) zusammen.

Aber auch ein STV Artlenburg und SV Karze, Vize-Meister bzw. 3. Platz bei den Reserven-Herren, konnte sich in die Hallen-Gesamt-Tabelle mit fünf bzw. vier Punkten eintragen. TuS Erbstorf mit einem 4. Platz bei der B-Mädchen Endrunde stellt das Schlusslicht der Tabelle. Aber, die Tabelle umfasst 27 Vereine, der Kreis hat aber 43 Vereine, Was war mit den anderen 16 Vereinen?

Bericht: Michael Pau, Foto: Mergemeier

Unterschrift: Das B-Junioren-Team des MTV Treubund Lüneburg der Trainer Ulf Henning und Trainer Guido Hattendorf wurde Dritter bei der Niedersachsenmeisterschaft mit: Lukas Broihan, Lennart Behnke, Daniel Horn, Mika Krassmann, Jonas Zuther, Tim-Nils Dörmann, Erik Mergemeier, Abenit Musa, Niclas von Schnakenburg, Leon Perera.
MTV Treubund Lüneburgs B-Junioren wurden Dritter bei den Niedersachsenmeisterschaften

24.02.2013

2.756 Euro für die Kinderkrebshilfe

 "E-Jugend-Cup" im Fußballkreis Lüneburg

Seit dem Turnierstart für die U10- und U11-Junioren im November 2012 dem sogenannten „E-Jugend-Cup“ – ein in mehreren Bundesländern laufendes Wettschießen, an dem der niedersächsische Verband mit elf Kreisen zum achten Mal teilnimmt - , wurden im Lüneburger Kreis 265 Hallenspiele bei den U11- und 175 zuzüglich 35 Testrundenspiele bei den U10-Junioren absolviert. In den 475 Spielen fielen 1005 Tore. Das sind zwar 252 Tore weniger als im letzten Jahr, doch fanden auch durch die neu definierte Test- oder Trostrunde auch weniger Spiele insgesamt statt.

 Die hiesige Lokalpresse Landeszeitung spendet für jedes Tor ein Euro an die Deutsche KinderKrebshilfe. So konnte Staffelleiter Michael Heuer einen symbolischen Check von Cora von Schnakenburg vom LZ-Marketing, in Höhe von aufgerundet 1.111,- Euro in Empfang nehmen. Die U11-Kicker erzielten in der Endrunde der neuen Sporthalle von Brietlingen in der Endrunde noch einmal 22 Tore in 15 Spielen. Am Ende freute sich nicht nur der U11-Kreismeister TuS Reppenstedt über ihren sportlichen Erfolg, sondern auch Klaus-Dieter Arendt, Vorsitzender des Kreis-Jugendausschusses über die gespendete Summe, die er durch seine Sammelbüchsen noch um 1.645,- Euro erhöht wurde. In den vergangenen acht Jahren hat der Lüneburger Kreis insgesamt 22.379 Euro an die KinderKrebshilfe gespendet. Im letzten Jahr haben die Kreise die Rekordsumme von 29.800 Euro an die Deutsche KinderKrebshilfe übergeben.

  Auch sportlich gesehen war es ein Erfolg. Nicht nur für den verdienten Kreismeister der U11-Junioren TuS Reppenstedt, die kein einziges ihrer 31 Hallenspiele verloren. Nur zwei Remis gab es in der Endrunde. Mit 79 Toren bei nur 10 Gegentreffern trugen sie erheblich dazu bei, die Landeszeitung zu „schröpfen“. Auch die U10-Kicker des MTV Treubund Lüneburg halfen die Spende zu erhöhen, erzielten 61 Tore bei fünf Gegentreffer in 21 Spielen und erreichten ein Spitzendurchschnittswert von 2,9 Toren pro Spiel. Trotzdem wurde es für die Treubund-Kicker in der Endrunde noch einmal spannend, weil sie sich ein Ausrutscher – 0:1- gegen Ilmenau leisteten und es so zu einem richtigen Endspiel gegen Eintracht Lüneburg kam, das der MTV mit 1:0 gewann.

  Aber auch für die schwächeren der U10-Junioren gab es noch Freude. Von den zehn Mannschaften, die bereits in der Vorrunde ausgeschieden sind, war die Hallensaison im November nicht zu Ende. In zwei fünfer Staffeln wurden im Januar sechs Teilnehmer für die sogenannte B-Endrunde ermittelt. Diese gewannen die U10-Kicker des TuS Barendorf knapp vor dem TuS Neetze. Für alle gab es am Ende keine Medaillen, sondern jedes Team bekam eine Tasche voller Süßigkeiten, die noch in der Halle leer gemacht wurden. Auch hier war KJO Arendt über den Verlauf begeistert und meinte: „Ich bin sehr zufrieden. Es gab keine großen Probleme. Wir werden wohl in der kommenden Winterpause die Trostrunden auch für andere Altersklassen einführen.“  

Bericht und Foto: Michael Paul

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Klaus Arndt und Staffelleiter Michael Heuer (hinten von links) freuen sich über den Scheck in Höhe von 1111 Euro, den Cora von Schnakenburg vom LZ-Marketing übergab.
Klaus Arndt und Staffelleiter Michael Heuer (hinten von links) freuen sich über den Scheck in Höhe von 1111 Euro, den Cora von Schnakenburg vom LZ-Marketing übergab.

13.03.2013

Doppelerfolg für VfL Lüneburg

U12-Junioren werden Kreis- und Vize-Kreismeister

Als einziger Verein hat es der VfL Lüneburg geschafft einen Doppelsieg in einer der 22 Hallen-Endrunden bei den Kreismeisterschaften einzufahren. Also Kreismeister und Vize-Kreismeister zu werden. Anja Ibendorf und Alexander Okorn, das Trainerteam der 2001er vom VfL Lüneburg, haben sich mittlerweile an das Wandern von einer Bank zur anderen gewöhnt und sind froh ihre Jungs alle bis zur Endrunde beschäftigen zu können.

Für die U12-Junioren der VfL'er ist es die 3. Endrunde infolge, an der sie mit 2 Teams teilnehmen. 2011 holten sie sich den Doppelsieg. 2012 folgte dann die Vizemeisterschaft und Platz 3. Und 2013 wieder der Doppelsieg.

Nach minimalem Einsatz - nach vier Spielen und zehn Punkten, hatten die Grünen nur drei Tore geschossen - folgte im letzten Spiel ein glattes 5:0 gegen Gellersen und die Meisterschaft war perfekt. Das in weiß spielende VfL-Team 1 musste bis zum Schluss um den Vize-Titel noch zittern. Da Bleckede über ein 0:0 gegen Treubund im letzten Endrundenspiel nicht hinaus kam, konnte der Doppelsieg aus 2011 wiederholt werden.  

Bericht und Foto: Michael Paul

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Hinten von links: Michel Oelkers, Michele Böttcher, Nicolas Jost, Simon Jäkel, Lasse Kellner, Niklas Olmützer, Georgio Rosenberg, Nico Rickert, Jan-Marvin Behr, Corvin Michelsen, Robin Mahnke
Vorne von links: David Böhm, Tim Eirik Meyer, Finn Stüven, Damian Schon, Tom-Niklas Gollers, Max-Philipp Rieck, Jaimal-Sharif-Ochieng Burmester, Jandro-Marcelin Ernst und Jonah Faber.
Es fehlt Marco Kowalski
2013 Kreis- und Vize-Kreismeister der U 12-Junioren: VfL Lüneburg

02.02.2013

99er des VfL peilen die Landesliga an

Die C2-Junioren vom VfL Lüneburg peilen den Quereinstieg in die Landesliga an.
Das Foto zeigt (hinten von links) Raphael Thinius, Arne Höppner, Marken Gertz, Michael Ambrosius, Jorrit Naffin und Phil Sieben sowie (vorne von links) Phil Schlüschen, Lukas van den Engel, Felix Okorn, Lasse Plöhn, Julian Frey, Alexander Gerlach, Tom Gaese und Moritz Koch.
Nicht auf dem Foto sind Trainer Oliver Sieben und Co-Trainer Andreas Naffin.
Die C2-Junioren vom VfL Lüneburg peilen den Quereinstieg in die Landesliga an.

Herbstmeister wandelt auf den Spuren der C1

In die Fußstapfen des älterenJahrgangs wollen die C2-Juniorenvom VfL Lüneburg treten.Genau wie die C-Junioren (Jahrgang1998) in der vergangenenSaison sind die 99er in dieserSpielzeit ebenfalls Herbstmeistergeworden und peilen denQuereinstieg in die Landesligaan. Die 98er sind dort bereitsangekommen und belegen zurzeitden zweiten Tabellenplatzhinter der U 15 von derJFV Ahlerstedt/Ottendorf/Heeslingen.

Eigentlich wären die Spielerdes Lüneburger Herbstmeisters jaals U 13-Kreismeister zu Beginnder Saison in den Bezirk aufgestiegen.Aber nicht für den VfLLüneburg, sondern für den TuSNeetze. Denn TuS Neetze besaßdas Aufstiegsrecht, hatte aberzum Saisonende keine Mannschaftmehr. Bis auf zwei Spielerwar das komplette Team samtTrainer Oliver Sieben und AndreasNaffin sowie Betreuer Kai-UweKoch zum VfL Lüneburg gewechselt.Aufgrund unterschiedlicherVorstellungen zur weiteren sportlichenEntwicklung, wie es offiziellhieß.

So wurde aus einer U 13 TuS Neetze eine U 14 des VfL Lüneburgund der souveräne U 13Kreismeister TuS Neetze (52Punkte und 107:6 Tore aus 18Spielen) nahm mit dem ZweitenTSV Adendorf eine Spielgemeinschaftauf und als U 14 den Aufstiegsplatzin Anspruch. Es reichtejedoch nur zum vierten Platz. Damitgeht es in der Frühjahrsseriedarum, den Platz auf Bezirksebenezu erhalten.

Das erste Ziel Bezirksliga habendie Grün-Weißen bereits erreicht.Jetzt wollen Sie noch in dieLandesliga. Warum sollten die99er des VfL Lüneburg es nichtschaffen? Immerhin wurden siebender acht Spiele bei 57:2 Torengewonnen. Und das letzte Punktspielging nur torlos aus, weil derVfL schon als Meister feststand.Die 98er haben es ja auch geschafft.

Bericht: Michael Paul

11.01.2013

"Der Schiri ist mehr als nur eine Pfeife"

NFV-Präsident Karl Rothmund , Lüneburgs Bezirksvorsitzender Hans-Günther Kuers und Verbands-Schiedsrichter-Lehrwart Bernd Domurat (v.l.)
NFV-Präsident Karl Rothmund , Lüneburgs Bezirksvorsitzender Hans-Günther Kuers und Verbands-Schiedsrichter-Lehrwart Bernd Domurat (v.l.)

Empfang für junge Unparteiische in Lüneburg

Zur Auftaktveranstaltung des 31. Jung-Schiedsrichter-Turniers hat der Lüneburger Kreis-Schiedsrich­ter-Ausschuss Mitte Januar über 500 Gäste ins Kulturforum auf Gut Wienebüttel in Lüneburg gela­den. Neben den zahlreichen Schiedsrichtern, die Tags darauf ihr Fußball-Turnier in sieben Hallen rund um Lüneburg ausspielten, erschienen auch Ehrengäste aus Politik und Sport. Durch die seit 1983 jährlich stattfindende Veranstaltung moderierte souverän Stephan Wetzel. Der in Harsefeld woh­nende Produktmanager für Baufinanzierung ist in Uelzen groß geworden und gehört dem Stader Schiedsrichterausschuss an. So stellte er denn den Kreis Lüneburg mit seinen Sehenswürdigkeiten vor und erwähnte auch den Fahrstuhl für Schiffe in Scharnebeck. Nur bei den Heidschnucken war ihm nicht alles klar und wusste nicht was man damit macht.

Nach der Eröffnungsrede vom Lüneburger-Kreisvorsitzenden Christian Röhling wurde das Geheimnis aufgeklärt. „Die essen wir“, erklärte erst einmal die stellvertretende Landrätin Nicol Ziemer zu Beginn ihre Rede. Dass das Fleisch der graugehörnten Heidschnucke besonders gut schmeckt, betonte auch im Anschluss Bürgermeister Eduard Kolle. Weiterhin lud er alle Anwesenden ein, Lüneburg doch wieder einmal zu besuchen und endete seine Rede mit der Aussage: „Der Schiedsrichter ist mehr als nur eine Pfeife“. Abschließend bestieg der große Chef die Bühne. NFV-Präsident und DFB-Vizepräsi­dent Karl Rothmund appellierte an die große Fußballfamilie, die nicht nur aus Spieler und Zuschauer beseht, auch die Schiedsrichter gehören dazu. Auch wenn deren Zahl immer mehr rückläufiger wird, geht doch nichts ohne sie und wünschte allen zum Turnier viel Erfolg, wenn die Unparteiischen auch mal gegen den Ball treten dürfen.

Danach gab es ein Video über Schiedsrichter Aktivitäten während des Spiels auf Großbildleinwand zu sehen. Hierfür wurde den Schiedsrichtern ein Mikrofon installiert und so konnten nicht nur die Bild- sondern auch Tonaufzeichnungen und Emotionen zu den Entscheidungen wieder gegeben werden. Einer der begleiteten Schiedsrichter war Siegmund Suchanek vom MTV Handorf, der zum Abschluss der Veranstaltung beim Interview dem Moderator Wenzel gestand, dass er erst nach seiner aktiven Laufbahn als Fußballer alle Fußballregeln verstanden hatte, die er als Schiri lernen musste. Auch die weibliche Fraktion wurde gezeigt. So mussten dann auch Celina-Sophie Böhm (SV Eintracht Lüne­burg) und Anne-Kathrin Heuer (TuS Brietlingen) Rede und Antwort stehen. Die 16-Jährige Böhm ist erst seit 2011 an der Pfeife und setzte sich letztes Jahr bei der Wahl des „Schiedsrichter des Jahres“ als Jung-Schiedsrichter (U18) durch. Anne-Kathrin Heuer wurde vor zwei Jahren zur besten Schieds­richterin vom NFV-Kreis Lüneburg geehrt. Ihr großes Ziel ist es einmal das Frauen WM-Finale zu leiten, so ihre Worte auf der Bühne. Beide leiteten u. a. die Frauen-Turnierspiele am Folgetag. Wer jetzt glaubt, dass der Sieg der Gastgeber bei den Frauen nur aus diesem Grunde zustande kam, denkt Böses.

Ein besonderer Dank geht an den Cheforganisator und Vorsitzenden des Kreis-Schiedsrichteraus­schuss Lüneburg Falko Meyer (TuS Barendorf) und Schiedsrichterobmann der Eintracht Lüneburg Oliver Vogt.

Bericht und Foto: Michael Paul

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03.01.2013

Kilometer nehmen zu

Die erfolgreiche Mannschaften der JSG Ochtmissen/Mechtersen mit (vordere Reihe von links) Bjarne Eberhardt, Bene Chandra, Henri Tischner, Thorben Höppner, Maxi Bohlmann, Leander Roßmann, Lukas Merten, Tobias Wille und Shaurihan Savuntharajan sowie (hintere Reihe von links) Trainer Stefan Drews, Steffen Buchhorn, Luca Schröder, Marcel Drews, Maurice Chudoba, Milan Bukowski, Justus Etfleisch, Lukas Adolphi und Trainer Karl-Heinz Buchhorn.
Die erfolgreiche Mannschaften der JSG Ochtmissen/Mechtersen

B-Junioren der JSG Ochtmissen/Mechtersen peilen den Aufstieg in die Landesliga an

Auf eine erfolgreiche Jugendarbeit kann in Lüneburg auch der 1983 gegründete Ochtmisser SV zurückblicken. Die Ortschaft Ochtmissen mit ihren 3.000 Einwohnern war bis 1974 eine selbstständige Gemeinde und gehört seitdem zur Stadt Lüneburg. Der OSV hat mit knapp 300 Mitgliedern noch über 40 größere Vereine im Kreis vor sich. Im Verein gibt es zwei Herrenteams und einer Frauenspielgemeinschaft sowie je eine Juniorenmannschaft bis U17 außer U13. Als  sehr erfolgreich stellt sich die U16, eine B-Juniorenmannschaft im Verein auf. Seit der Jugend Spielgemeinschaft (JSG) Bildung in der Saison 2009/10 mit dem TSV Mechtersen/Vögelsen geht es hier nur bergauf.

Da wurde der 1997er Jahrgang (D-Junioren) Vize-Kreismeister in der Halle und auf dem Rasen, immer hinter dem starken Jahrgang vom TuS Neetze. Mittlerweile bot der MTV Treubund einen enorm starken 1997er Jahrgang, der bekanntlich aktueller C-Junioren Niedersachsenmeister geworden ist.

 Nachdem der TuS Neetze und der MTV Treubund Lüneburg 2011 aus der Kreisliga waren, wurde diese als U14 beherrscht. Zehn Siege in zwölf Spielen bei 105:11 Toren. Das Pokalendspiel gewann jedoch der MTV Treubund.

 In der Saison 2011/12 wurden die U15-Junioren der JSG Ochtmissen/Mechtersen souveräner Herbstmeister mit 33 Punkten und 125:5 Toren aus elf Spielen. Als Aufsteiger gingen sie auch als Tabellenführer aus der Bezirksliga 1 mit fünf Punkten Vorsprung vor der JFV Wendland bei 62:8 Toren hervor. Sie holten sich in der Halle Platz drei hinter Treubund I und II und besiegten den VfL Lüneburg mit 4:2 im Pokal.

 Die aktuelle Saison begann schon wieder erfolgreich. Als jüngeres B-Junioren-Team (U16) wurde die JSG Tabellenführer in der Qalirunde und hat Gegner wie JFV Borstel-Luhdorf (WL), JFV Wendland (DAN), SVN Düshorn (HK), MTV Soltau (SOL) und JSG Wümme (ROW) hinter sich gelassen. Mit Borstel-Luhdorf und den besten Drei aus Staffel 2 (VSK Osterholz-Scharmbeck, Güldenstern Stade und JFV Ahlerstedt/Ottendorf/Heeslingen) spielen die sechs Teams drei Landesliga Aufsteiger im Frühjahr aus. Nun heißt es nicht 100 km nach Sottrum, sondern 150 km nach Osterholz-Scharmbeck für den „Dorfverein“ auf sich nehmen.

 Fazit des Trainers Karl-Heinz Buchhorn: Das Ziel, auch in der Saison 2013/2014 mindestens in der Bezirksliga zu spielen, ist auf jeden Fall erreicht, alles andere wird sich zeigen.

 Bericht: Michael Paul

13.12.2012

„Wassermann“ erhält den Ehrenamtspreis

Kathrin Bergmann, Florian Köller, Ehrenamtspreisträger Klaus Knupper, Heinz Schumacher, Kreisehrenamtbeauftragte Daniela Schöning und Kreisvorsitzende Christian Röhling (v.l).
Kathrin Bergmann, Florian Köller, Ehrenamtspreisträger Klaus Knupper, Heinz Schumacher, Kreisehrenamtbeauftragte Daniela Schöning und Kreisvorsitzende Christian Röhling (v.l).

Seine Grillfeste besitzen Kultstatus

Es wiederholt sich jedes Jahr, doch man kann es gar nicht oft genug sagen: Danke an die Ehrenamtlichen. Neben Ehrenamtspreisträger Klaus Knupper, wurde am Donnerstag im LIMS (Erbstorf) Kathrin Bergmann, Florian Köller und Heinz Schumacher für ihre Ehrenamtstätigkeiten ausgezeichnet.

 Es gibt in Deutschland mehr als 26.000 Fußballvereine mit etwa eine Million ehrenamtlichen Mitarbeitern. Das sind umgerechnet knapp 20 Ehrenamtliche pro Verein. Sollten also über 800 Ehrenamtliche bei den Fußballvereinen im Kreis tätig sein, doch nur vier Kandidaten wurden vorgeschlagen. Nach der Begrüßung durch Kreisvorsitzenden Christian Röhling vergab die Kreisehrenamtsbeauftragte Daniela Schöning, die selber erst vor kurzem vom Landkreis geehrt wurde, Uhren und Blumen an die Preisträger.  

 Ausgezeichnet wurden dieses Jahr Menschen die in ihren Vereinen ehrenamtliche Leistungen in den Jahren 2009 bis 2012 erbracht haben. Und es sind meist immer die gleichen Vereine die ihre Vorschläge einreichen.

 So auch wieder der TSV Gellersen. Mit Kathrin Bergmann hat eine Mutter den Preis entgegengenommen für ihr großes Engagement bei den ganz Kleinen. Ob Trikots waschen, Fahrdienste übernehmen oder für Speis und Trank zu sorgen. Kathrin tat es nicht nur für ihre Söhne. Aber auch bei den Großen half sie. Bei den 3. Herren hielt sie sich wieder im Hintergrund und kassierte Eintritt, grillte Würstchen. Beim Jugendcup zum 100. Geburtstag war sie die Erste beim Auf- und die Letzte beim Abbauen. Sie ist halt als gute Seele bei allen beliebt.

  Mit Florian Köller wurde ein Gründungsmitglied des FC Dynamo Lüneburg geehrt, der seine Freizeit fast uneingeschränkt dem FC Dynamo zur Verfügung stellt. Als Obmann, Herrentrainer, Jugendwart und Busfahrer war er immer zur Stelle. Er war maßgeblich bei der Gründung der Jugendabteilung beteiligt und leistete große Aktivitäten bei der Integration von Jugendlichen mit Migrationshintergrund.

  Rentner Heinz Schumacher müsste eigentlich auch beim TuS Neetze in Rente geschickt werden. Seit fast 67 Jahren ist er dort Mitglied und seit 1951 Jahren ununterbrochen Betreuer der 1. Herrenmannschaft. Nebenbei war er im Vorstand als 2. Vorsitzender und Pressewart tätig, fördert die Jugend und stellt Kleinbusse bereit. Für sein faires und aufrichtiges Verhalten ist der 78-jährige in ganz Niedersachsen bekannt und fordert Fair-Play.

  Der Titel Ehrenamtspreisträger des Kreises Lüneburg ging an Klaus Knupper von der Eintracht aus Lüneburg. Mit 71 Jahren ist er der dienstälteste Fußballobmann im Kreis und im Vorstand der SVE tätig. Man nennt ihn auch den Wassermann, denn er ist für die Bewässerung der Fußball- und Tennisplätze zuständig, repariert Pumpen, Schläuche und Sprenger. War beim Bau einer neuen Beregnungsanlage von der Planung als Berater bis zur Ausführung als Helfer dabei. Kultstatus haben in Eintracht-Spielerkreisen besonders die Grillfeste zu Saisonbeginn in seinem Garten mit Swimming-Pool erreicht. „Da können Neuzugänge gut integriert werden.“ Er erhält seine Ehrung in Barsinghausen.

  Der DFB-Ehrenamtspreis wird in diesem Jahr deutschlandweit bereits zum 16. Mal vergeben. Auch in den 44 Kreisen des Niedersächsischen Fußballverbandes. Je ein Mann oder eine Frau, die sich wie Klaus Knupper in besonderem Maße ehrenamtlich engagieren, werden geehrt und dürfen mit ihrem Lebenspartner im kommenden Jahr vom 22. bis 24. März am Dankeschönwochende des NFV im Sporthotel Fuchsbachtal in Barsinghausen teilnehmen.  

Bericht und Foto: Michael Paul

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Seite zuletzt aktualisiert am: 12.11.2018

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