20.12.2017

Lüneburg hat 16 neue Co-Trainer

Im zweiten Anlauf hat es nun geklappt. In Lüneburg wurden 16 Flüchtlinge aus aller Welt zu Co-Trainer und Betreuer ausgebildet und haben ein „SRC“-Zertifikat erworben. „NFV socceR(EFUGEE)coach“ ist das Schlagwort und eine fußballspezifische Qualifizierung für Geflüchtete, die es ermöglichen soll, durch die praxisorientierte Ausbildung sie schnell und reibungslos in die Vereine zu integrieren. Einfache Inhalte werden in einem Viertagesseminar wie z.B. Übungen zum Aufwärmen, der Koordination, Kondition, Technik und Taktik, vermittelt. Zudem werden den Teilnehmern unterschiedliche Trainingsphilosophien und ein Eindruck des hierzulande gewählten Ansatzes vermittelt, um einen Einblick in die Vereinsarbeit zu gewähren.

Erfolgreich halten die Spieler vom FC Dynamo Lüneburg (h. l. 2., 3., 4., 7., 8. und v. l. 4. u. 5.), vom TSV Bardowick (u. l.), TuS Barendorf (h. l. 5. u. 6.) und LSK II (r. außen) ihre Zertifikate in den Händen
Alaa Hassun (vorne links) und Mohammad Mohammad (mitte)

Währen im September die Qualifizierung im Freien nicht so eine Begeisterung fand und ausfiel, sah es im Dezember in der Halle ganz anders aus. Der FC Dynamo, der in der Vergangenheit schon mehrfach durch engagierte Flüchtlingshilfe sich auszeichnete, stellte sich als mithelfender Verein zur Verfügung und auch gleich die Hälfte der 16 Teilnehmer. Aber auch Teilnehmer aus den Vereinen TSV Bardowick, Lüneburger SK Hansa und TuS Barendorf waren anwesend. Mit dabei war auch Alaa Hassun vom FC Dynamo Lüneburg. Er meinte: „Ich habe hier so viel gelernt – zum Beispiel darüber, dass man nicht einfach stehenbleibt, wenn man den Ball nicht hat.“ Der 23-jährige Syrier ist ein gutes Beispiel für Integration durch den Fußball. Vor drei Jahren gekommen, spricht er fließend Deutsch und steht in der Lehre zum Elektrotechniker. Oder Mohammad Mohammad (42), als Jugendtrainer beim Tus Barendorf tätig hat in Syrien eine Trainer- und Schiedsrichterlizenz erworben, muss hier aber fast bei Null anfangen: „Hier habe ich gelernt, dass man mit Kindern anders umgeht als mit Erwachsenen“.

Markus Olms (r.) begleitete das Training an den ersten beiden Tagen

Jürgen Huth, Lehrgangsleiter im Auftrag des NFV, möchte vermitteln, dass im modernen Fußballtraining nicht mehr nur gelaufen wird, oder in einer Reihe anstellen und aufs Tor schießen. „Wenn man Pech hat, dann kommt man in einer Stunde dreimal ran.“ Mit einfachen Mitteln versucht er die Spieler in Bewegung zu halten.

Frau Nurká Casanova vom KreisSportBund Lüneburg, der vermitteln tätig ist, organisierte die Räumlichkeiten und der FC Dynamo sorgte für die entsprechende Verpflegung an allen vier Tagen. Dynamo-Vorsitzender Jens Niemann zog ein positives Resümee: „Der Kurs war abwechslungsreich - neben aktiven Elementen kamen auch diverse theoretische Teile vor. Den Beteiligten hat es Spaß gemacht, alle 16 Teilnehmer haben viel gelernt und nehmen dies für sich und ihre Vereine mit und können das in der Zukunft hoffentlich auf und neben dem Platz gut anwenden."

Jürgen Huth, Lehrgangsleiter im Auftrag des NFV (r.)

Die Ausbildung zum „NFV socceR(EFUGEE)coach“ ist wie das das pflanzliches Anti-Infektivum „Umckaloabo®“. Unaussprechlich, aber ausgesprochen gut. Aus Flüchtlinge werden Trainer. Bereits elf Mal wurde die vom LandesSportBund Niedersachsen geförderte Coatch-Ausbildung in den letzten beiden Jahren durchgeführt. Am 18.11.2017 fand beim Niedersächsischen Fußballverband in Barsinghausen zum ersten Mal der „Soccer Refugee Coach Cup“ mit 31 Teilnehmern statt. Das Projekt „Soccer Refugee Coach“ wurde im März 2016 vom NFV und LSB Niedersachsen initiiert. Seitdem haben bereits über 100 Teilnehmer erfolgreich an den Lehrgängen teilgenommen und das "SRC"-Zertifikat erworben. Im nächsten Jahr soll das Projekt fortgesetzt und auf landesweit 12 Lehrgänge erweitert werden. Den Teilnehmern soll es möglich gemacht werden, durch die Ausbildung schnell und reibungslos in den Verein integriert werden zu können. Sie sollen zukünftig mit dem Basiswissen der C-Lizenz die rechte Hand des Trainers in einem Verein werden.

Frau Ñurka Casanova ist eigentlich ganz zuversichtlich, dass sie für 2018 noch einmal zusammen mit dem Verein FC Dynamo Lüneburg eine Qualifizierungsmaßnahme für Geflüchtete anbieten kann.

Bericht: Michael Paul,  Fotos: Nurka Casanova u. Jens Niemann

Die Teilnehmer waren begeistert und hoffen auf eine Wiederholung im nächsten Jahr.

15.11.2017

Die Krombacher Brauerei dankt dem NFV Kreis Lüneburg für fünf Jahre Treue beim Krombacher Pokal

Krombacher Gebietsverkaufsleiter Gastronomie Jan Klare überreicht die Urkunde an den Kreisehrenamtsbeauftragten Roman Schuller (l.) und Kreisvorsitzenden Christian Röhling (r.) Foto: MiP

Seit jeher sind wir von der Krombacher Brauerei dem Sport und insbesondere dem Fußball besonders verbunden. Gerade im Fußball wird Teamgeist und Zusammenhalt groß geschrieben. Auch die Krombacher Brauerei teilt diese Begeisterung und unterstützt seit den 80er Jahren erfolgreich den Fußball als den beliebtesten Breitensport in Deutschland. Das Krombacher Pokal Sponsoring ist eine unserer ältesten Sponsoringmaßnahmen überhaupt. Das Engagement richtet sich an die teilnehmenden Vereine der Wettbewerbe von der Kreisebene bis zur Landesebene und gewinnt damit konstant an Bedeutung. Was einst als kleine, regionale Aktion startete, hat sich in den vergangenen Jahren zu einer bedeutsamen, überregionalen Amateursportförderung entwickelt. Der Krombacher Pokal wird in mehr als 65 Kreisen und Bezirken und in den Fußball-Landesverbänden Westfalen, Niedersachsen und Hessen erfolgreich umgesetzt.

Wir freuen uns sehr, dass wir mit dem Fußballkreis Lüneburg in diesem Jahr unser 5-jähriges Jubiläum feiern können: Der Fußballkreis Lüneburg ist seit 2012 treuer Partner im Krombacher Pokal. In unzähligen, spannenden Spielbegegnungen werden seitdem, Jahr für Jahr, die Sieger des Wettbewerbs ermittelt. Mit Begeisterung und viel Freude nehmen die Vereine an den Spielen teil und sorgen für attraktiven Fußball. Die Krombacher Brauerei stellt dabei den Pokal, die Urkunden, Ankündigungsplakate und natürlich das „Siegergetränk“ zur Verfügung. Eine besondere Leistung des Sponsoring-Pakets ist vor allem die Einladung der Siegermannschaften und Endspielschiedsrichter sowie des ehrenamtlich wirkenden Kreisvorstandes zum Saisonabschluss. Hier können die Mannschaften noch einmal kräftig ihren Erfolg feiern und mit einem frisch gezapftem Krombacher Pils auf die gelungene Saison anstoßen.

Die Krombacher Brauerei dankt dem Fußballkreis Lüneburg für 5 Jahre vertrauensvolle Partnerschaft und freut sich auf eine weiterhin starke und erfolgreiche Zusammenarbeit.

45. Verbandstag des Niedersächsischen Fußballverbandes

Der 5. Präsident des NFV: Günter Distelrath.

Günter Distelrath mit einstimmigem Votum zum neuen NFV-Präsidenten gewählt – Vorgänger Karl Rothmund ist jetzt Ehrenpräsident - Festredner würdigen sein Wirken – Wolfgang Mierswa ist neues Ehrenmitglied

Führungswechsel beim Niedersächsischen Fußballverband (NFV). Günter Distelrath, bisheriger Vizepräsident Finanzen, hat am heutigen Samstag beim 45. Ordentlichen Verbandstag des NFV mit einstimmigem Votum der 269 stimmberechtigten Delegierten einen überwältigenden Vertrauensvorschuss als neuer Präsident erhalten. Der 68-jährige Salzgitteraner ist nach dem Hannoveraner Karl Laue (Präsident von 1946 bis 1968), dem Einbecker August „Gustl“ Wenzel (1969 bis 1988), dem Hildesheimer Engelbert Nelle (1988 bis 2005) und dem Barsinghäuser Karl Rothmund (2005 bis 2017) erst der fünfte Präsident auf der Kommandobrücke des 1946 gegründeten Verbandes. Sein Vorgänger Rothmund wurde nach zwölfjähriger Amtszeit - einstimmig und ohne Enthaltung - zum Ehrenpräsidenten ernannt.

Zur Abstimmung waren aus Lüneburg angereist: (o. l.) Christian Röhling (Kreisvorsitzender), Peter Hofmann (Vors. Qualifizierungsausschuss); (u. l.) Klaus Ostermann (Schatzmeister), Gerhard Pieper (Ehrenmitglied) und Fritz Juschkus (Ehrenvorsitzender).

Mit lang anhaltendem Applaus und stehenden Ovationen wurde Rothmund in der Karl-Laue-Halle des NFV in Barsinghausen als Präsident verabschiedet. In seiner Abschiedsrede erinnerte er an die vielen Herausforderungen, die es in den insgesamt 27 Jahren seines Wirkens für den NFV zu meistern galt. Von 1990 bis 2005 war er zunächst Verwaltungsdirektor des Verbandes, ehe er 2005 das Präsidentenamt antrat.

Rothmund schlug zum Abschied einen Bogen vom Bericht des Landesrechnungshofes, der den NFV Ende der 80er Jahre und darüber hinaus erheblich forderte, über die Abschaffung des Verbandsbeirates und die Einführung des Vorstandes, die Vergrößerung des Präsidiums, das gute Zusammenspiel zwischen Ehren- und Hauptamt. Für die nähere Zukunft siedelt er die Verwirklichung eines lang verfolgten Zieles an: Er hält es für realistisch, dass die von ihm über viele Jahre verfolgte Strukturreform des Verbandes sich mittelfristig auf freiwilliger Basis mit dann 30 Kreisen verwirklichen wird. „Alles richtig machen kann man nicht. Aber ich habe mich bemüht. Es war mir eine große Freude, dass ich diesen großartigen Verband führen durfte“, beendete Rothmund sichtlich bewegt seine Rede.

Das neue NFV-Präsidium

Hinten von links: Jürgen Stebani, Karen Rotter, Dieter Neubauer, Bastian Hellberg. Mitte: August-Wilhelm Winsmann, Egon Trepke, Hans-Heinrich Hahne. Vorne: Hans-Günther Kuers, Frank Schmidt, Günter Distelrath, Dieter Ohls, Bernd Domurat.

Die Bedeutung des ausgeschiedenen NFV-Präsidenten würdigten mit eindrucksvollen Grußworten auch die Festredner. So unterstrich Stephan Weil: „Eine bedeutende Figur verlässt die niedersächsische Sportszene.“ Der Niedersächsische Ministerpräsident arbeitete 25 Jahre mit Rothmund zusammen und erinnerte sich nun an die Anfänge in Hannovers Kommunalpolitik: „Gegensätze - ein junger Linker und ein etwas älterer Konservativer - ziehen sich an. Zwischen uns hat es von der ersten Minute an gut funktioniert. Es hat Spaß gemacht, mit Karl Rothmund zusammen zu arbeiten.“

Professor Dr. Wolf-Rüdiger Umbach, Präsident des LandesSportBundes, der insgesamt 60 Landesfachverbände vertritt, betonte: „Die Qualität der Leistungen des Niedersächsischen Fußballverbandes ist beispielhaft.“ Nicht zuletzt ein Verdienst von Rothmund, der Reformen eingeleitet habe, „die über den Tag hinaus Bestand haben werden.“ Den Verbandstag bezeichnete Umbach als Zäsur; ist aber überzeugt, dass der LSB und NFV die gute Zusammenarbeit auch weiterhin fortsetzen werden. Dr. Umbach zeichnete Rothmund in der Folge mit der Goldenen Ehrennadel des Verbandes aus.

DFB-Präsident Reinhard Grindel (l.) und der scheidene NFV-Präsident Karl Rothmund: Foto: Finger

Reinhard Grindel, Präsident des Deutschen Fußball-Bundes, lobte: „Es hat bisher keinen Präsidenten gegeben, der den Niedersächsischen Fußballverband so stark geprägt wie Karl Rothmund. Er hat ihn sowohl strukturell als auch inhaltlich modernisiert, im Detail einen starken Schwerpunkt auf die Digitalisierung gesetzt und viele Serviceleistungen für die Vereine und Mitglieder entwickelt, die die Arbeit an der Basis heute extrem erleichtern. Das war Pionierarbeit.“ Grindel weiter: „Karl Rothmund hat immer über die vier Eckfahnen des Fußballs hinaus gedacht und seine Kompetenz und Fähigkeiten stets in den Dienst der guten Sache gestellt. Der Nachhaltigkeitsbericht, den der NFV in der vergangenen Woche veröffentlicht hat, ist dafür ein gutes Beispiel. Dieses Werk zeigt, wie vielfältig das Wirken und Engagement des Verbandes ist.“

In die Lobeshymnen stimmte auch Nachfolger Distelrath ein und verneigte sich vor Rothmunds Lebensleistung. In seiner Rede zum Amtsantritt als neuer Präsident stellte er die Themen vor, die er als die wesentlichen Herausforderungen des Verbandes sieht. So möchte er sich für Transparenz und Offenheit einsetzen und ein Gefühl des noch stärkeren Zusammengehörens der niedersächsischen Fußballfamilie bewirken. Die Stärkung des Ehrenamtes, die Zusammenarbeit und Kooperation mit dem LSB sowie allen anderen Landesfachverbänden, die Integration von behinderten Menschen sowie Demografie und Digitalisierung stehen ganz oben auf der Agenda des neuen NFV-Präsidenten. „Ich werde ein zuhörender Präsident sein, ich werde ein verlässlicher Präsident sein“, versprach Distelrath den Delegierten. Er wolle seine Amtsführung an den Interessen der 2.661 Vereine mit rund 650.000 Mitgliedern orientieren, damit der Fußball in Niedersachsen eine gute Zukunft habe.

Neues Führungsduo, von links: Hans-Heinrich Hahne (Vizepräsident Finanzen) und NFV-Präsident Günter Distelrath.

Im Mittelpunkt der sportpolitischen Entscheidungen des Verbandstages standen natürlich die Veränderungen an der Führungsspitze des Verbandes. Da Distelrath das Amt des Präsidenten übernommen hat, wird künftig Hans-Heinrich Hahne (Auetal, Kreis Schaumburg) das frei gewordene Amt des Vizepräsident Finanzen bekleiden. Die übrigen Präsidiumsmitglieder wurden wiedergewählt.

Eine personelle Änderung gibt es auch in der Kommission für das Zulassungsverfahren zur Oberliga Niedersachsen. Hier tritt Dr. Hans Ulrich Schneider (Isernhagen) die Nachfolge des ausgeschiedenen bisherigen Vorsitzenden Hermann Bröring (Lingen) an.

Aus den Händen von NFV-Präsident Karl Rothmund nahm Wolfgang Mierswa die Urkunde über seine Ehrenmitgliedschaft entgegen.

Einen breiten Raum nahmen die Ehrungen verdienter Funktionäre, Sportler und Förderer des Fußballs ein. So wurde Wolfgang Mierswa (Uetze) zum Ehrenmitglied ernannt. Zwischen 1986 und 1992 leitete der inzwischen pensionierte Rektor der Hauptschule Burgwedel 50 Spiele in der 1. Bundesliga. Das erste am 15. August 1986 (Köln – Frankfurt 0:0), das letzte am 25. April 1992 (Borussia Mönchengladbach – Bayern München 1:1). Seine ehrenamtliche Karriere begann 1969 als Schulfußballreferent im NFV-Altkreis Burgdorf. Von 1972 bis zu dessen Auflösung im Zuge der niedersächsischen Gebietsreform im Jahr 1976 war er dort auch Schiedsrichterlehrwart. Es folgte die Amtszeit als Schiedsrichterlehrwart im NFV-Kreis Hannover-Land (1976 bis 1981). Von 1986 bis 1996 saß er im Bezirksschiedsrichterausschuss Hannover. 1996 wurde Mierswa Mitglied im Schiedsrichter-Lehrstab des DFB, 2013 rückte er in Schiedsrichterauschuss des Deutschen Fußball-Bundes auf. An drei von vier Wochenenden war er bis 2016 in der 1. Liga und Regionalliga als Schiedsrichter-Beobachter unterwegs.

In Niedersachsen übernahm Mierswa im Jahr 2000 von Hans-Jürgen Kasper den Vorsitz des Schiedsrichterausschusses. Dieses Amt übte er bis 2014 aus. Wolfgang Mierswa ist damit das 14. Ehrenmitglied des NFV. Zudem gehören diesem Kreis an: Maria Klewe (Braunschweig), Gerd Ballschmiede (Hemmingen), Ferdinand Dunker (Dinklage), Karl Frewert (Schwarmstedt), Hans-Hermann Ehlers (Garbsen), Winfried Hanschke (Burgdorf), Hennig Hofmann (Lahstedt), Herbert Lange (Schneverdingen), Hermann Lührs (Poggenhagen), Hermann Lüken (Laxten), Rudolf Pohler (Hannover), Edmund Timm (Rotenburg), Hannes Wittfoth (Wolfenbüttel).

Fotos (3) und Autor / Quelle: Peter Borchers, Manfred Finger, Dominic Rahe (NFV)

Liste der Ehrungen>>

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12.08.2017

Bälle für Blut in Scharnebeck

Spieler der Altherren des SV Scharnebeck, Ursula Leising, Siegfried Ernst (2. v.r.- 1. Vorsitzende SVS), Christian .Röhling (rechts außen - Kreisvorsitzender)

Das gab es jetzt für den SV Scharnebeck im Landkreis Lüneburg. Bei der 2. Blutspende- meisterschaft, die der Niedersächsische Fußballverband (NFV) gemeinsam mit dem DRK-Blutspendedienst NSTOB Anfang des Jahres initiiert hatte, beteiligten sich mehr als 8.000 Fußballer und Vereinsangehörige und stellten damit einen neuen Rekord auf. Der SV Scharnebeck schaffte mit Platz 18 den Sprung in die „Bundesliga“.

Die „Champions Leauge Plätze“ (1. MTV Barum (235 Spender), 2. MTV Hesedorf (142) und 3. SV Eiche Ostrhauderfehn (127)) wurden bereits Ende Mai nach Barsinghausen eingeladen und geehrt. Entsprechend der Wettbewerbsausschreibung erhielten die Plätze 4-18 Preise in Form von Ballmaterial. Das geschah nun beim SV Scharnebeck. Lüneburgs NFV Kreisvorsitzender Christian Röhling hat zusammenmit mit der DRK Gebietsreferentin Ursula Leising 10 Bälle für 82 Blutspenden übergeben. Damit belegte die SVS den 18. Rang von 714 beeidigten Vereinen aus ganz Niedersachsen. Unter den TOP50 befinden sich mit TSV Gellersen von 1912 e.V. (31. Platz und 62 Spenden) sowie TSV Adendorf v.1923 e.V. (46. - 47) noch zwei weitere Lüneburger Vereine.

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24.02.2017

Wer will Boateng als Nachbarn? Fußball als gesellschaftliche Inklusionskraft

Marco Bode - Aufsichtsratsvorsitzender des SV Werder Bremen (seit 2014)

Podiumsgespräch mit Marco Bode, Carsten Byernetzki und Christian Röhling

Dienstag, 28. Februar 2017 | 18:00-20:00 Uhr |
Hörsaal  3 | Campus Scharnhorststraße  | Leuphana Universität

Auf dem Fußballplatz sind wir alle gleich. Deutschlands Volkssport Nummer eins führt die Gesellschaft auf besondere Weise zusammen. Im Stadion sitzt der Maurer neben der Firmenchefin. Das WM- und EM-Fieber packt alle Schichten. Im Sportverein um die Ecke kicken Kinder mit und ohne Migrationshintergrund, Geflüchtete und Alteingesessene.

Kann Fußball eine Kultur des Ankommens und des Zusammenhaltens anstoßen? Besonders junge Menschen lernen beim Sport Regeln und Werte wie Fairness und gegenseitigen Respekt kennen. Gleichzeitig überschatten homophobe und rassistische Fangesänge das Bild vom vermeintlich friedfertigen König Fußball.Und hält sich die Welt des Profifußballs an die Spielregeln? Der Topspieler verdient ein Vielfaches des Zuschauers, der sich seine Dauerkarte mühsam erarbeitet. Der Profifußballer bewegt sich in einer Welt, in der Profitgier, Korruption und ein zügelloser Kapitalismus regieren. Endet die Inklusionskraft des Fußballs beim Profisport?

Auf dem Podium diskutieren: 

  • Markus Bode - Aufsichtsratsvorsitzender des SV Werder Bremen
  • Carsten Byernetzki - Pressesprecher des Hamburger Fußballverbandes und 
  • Christian Röhling - Vorsitzender für den Niedersächsischen Fußball im Kreis Lüneburg

Moderation:

Dr. Norman Laws - Institut für Nachhaltigkeitssteuerung, Leuphana

Marco Bode

  • Aufsichtsratsvorsitzender des SV Werder Bremen (seit 2014)
  • ehemaliger Profifußballer  (beim SV Werder Bremen) sowie Nationalspieler
  • Fußballeuropameister (1996) und Fußballvizeweltmeister (2002)
  • Bremer Sportler des Jahres (1996 und 2002)

Carsten Byernetzki

  • Pressesprecher des Hamburger Fußballverbandes

Christian Röhling

  • seit zehn Jahren Vorsitzender für den Niedersächsischen Fußball im Kreis Lüneburg
  • Mitglied beim Verband in Barsinghausen

 

 

20.02.2017

Lüneburger B-Junioreninnen Hallenkreismeister der Eintracht werden bei den Bezirksmeisterschaften Vierter

Die B-Juniorinnen der SV Eintracht Lüneburg nahmen mit zwei Mannschaften an der gemeinsamen Hallenrunde der Kreise Harburg und Lüneburg teil und spielten hierbei eine beeindruckende Hallenserie.  

Insgesamt nahmen 18 Mannschaften (12 Harburger und 6 Lüneburger Mannschaften) an der attraktiven Hallenrunde der beiden benachbarten Fußballkreise teil. In drei 6er-Gruppen wurden zunächst an zwei Vorrundenterminen die 12 teilnehmenden Mannschaften an der Zwischenrunde ermittelt.

Hierbei konnten beide Mannschaften der SV Eintracht Lüneburg ein gewaltiges Wort mitreden und machten den Einzug in die Zwischenrunde mit einem souveränen 2. (SVE Lbg. I) und einen hochverdienten 3. Platz (SVE Lbg. II) perfekt. In der Zwischenrunde trafen dann beide Mannschaften in derselben Gruppe aufeinander. Hierbei konnte die erste Mannschaft im direkten Duell mit einem 3:1 Sieg die Oberhand behalten und qualifizierte sich als Gruppensieger neben der MSG Buchholz, dem JFV Bardowick/Handorf und der JSG Ashausen/Scharmbeck-Pattensen für die Endrunde. Die zweite Mannschaft schied nach tollen Leistungen leider unglücklich aus.  

An der Endrunde nahmen acht Mannschaften (6 Harburger und 2 Lüneburger Mannschaften) teil. Zunächst wurden in zwei 4er-Gruppen die vier Halbfinalteilnehmer ermittelt. Die Mädchen der SV Eintracht konnten sich als Gruppenerster mit 7 Punkten für das Halbfinale qualifizieren. Gruppenzweiter wurden die Juniorinnen des TuS Fleestedt, knapp vor dem JFV Bardowick/Handorf. Durch das Ausscheiden der JFV Bardowick/Handorf standen unsere Mädels von der Hasenburg bereits als Lüneburger Kreismeister fest. Aus der zweiten Gruppen qualifizierten sich die MSG Buchholz und der MTV Ramelsloh. Das Halbfinale gegen den Vorjahressieger MTV Ramelsloh verloren die Lüneburgerinnen deutlich mit 0:3. Im Spiel um Platz 3 gegen die TuS Fleestedt stand es nach der regulären Spielzeit torlos unentschieden, sodass das Neunmeterschießen über den 3. Platzierten entscheiden musste. Hierbei hatten die Juniorinnen des TuS Fleestedt das Quäntchen Glück auf ihrer Seite und behielten am Ende die Oberhand.  

Über die gezeigten Leistungen und die tollen Platzierungen können ALLE Juniorinnen der SV Eintracht Lüneburg sehr zufrieden sein.  

Herzlichen Glückwunsch auch an die Juniorinnen des MTV Ramelsloh zum Gesamtsieg und der Harburger Kreismeisterschaft!  

Mit dem Sieg der Lüneburger Kreismeisterschaft qualifizierten sich die Juniorinnen von der Hasenburg für die Futsalmeisterschaften des Bezirkes Lüneburg am Sonntag, dem 19. Februar 2017. Dort wird es ein Wiedersehen mit den Juniorinnen des JFV Bardowick/Handorf und des MTV Ramelsloh geben.

Abschließend möchten wir uns bei allen Harburger und Lüneburger Mannschaften für die tolle Hallensaison bedanken.  

Ein großer Dank gilt auch den Verantwortlichen des NFV Kreises Harburg für die federführende Organisation und Durchführung der Futsalkreismeisterschaften!    

Verfasst von: Florian Norbisrath  

Eintracht Lüneburg schließt Bezirksmeisterschaft mit dem 4. Platz ab

Auch bei den Bezirksmeisterschaften unterlagen die Eintracht-Mädchen im kleinen Finale und wurden Vierter.  

In der Vorrunde starteten sie in Scharnebeck mit einem 0:0 gegen TSV Lesumstotel, gewannen gegen FSG Heidmark (4:0), FSG Südkreis (1:0), JSG Aue Soltendick (2:0) und unterlagen dem Gruppensieger JSG Flotwedel (0:1). Als Gruppenzweiter wurde das Halbfinale erreicht.  

Hier trafen sie wieder auf den Harburger Kreismeister MTV Ramelsloh, gegen den sie auch bei der Kreismeisterschaft in zwei Anläufen nicht gewinnen konnten. So auch in Adendorf nicht. Mit 0:2 ging das Spiel an den späteren Bezirksmeister. Im Spiel um Platz 3 unterlagen sie dem TSV Apensen mit 1:3.  

Nach einem 3:1 Sieg im Finale gegen JSG Flotwedel konnten die B-Juniorinnen des MTV Ramelsloh Ihren Bezirksmeistertitel erfolgreich verteidigen.  

Der zweite Lüneburger Teilnehmer JSG Bardowick/Handorf schied ohne Sieg als Gruppenletzter bereits in der Vorrunde aus.

Es freuen sich in der vorderen Reihe von links: Lenna Polatzek, Clara Kucklick, Anouk Baumann u. Marianne Hoyer Es freuen sich in der hinteren Reihe von links: Trainer Florian Norbisrath, Linda Bitschkat, Leonie Tebrügge, Beeke Wiesmayr, Kim Moritzen, Rabea Heyng, Melina Obrecht und Trainer Mario Menkhaus. Es fehlt: Trainerin Linda Kunzelmann
Seite zuletzt aktualisiert am: 12.11.2018

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