07.07.2021

Nach Auswärtsspiel in Bergen (Kreis Celle) mussten DSK-Spieler in Wagons auf Soltauer Bahnhof übernachten

An Punktspielen nahm der Verein mit zwei Herren Mannschaften ab der Saison 1921/22, ein Jahr später auch die Jugend, teil.

Am 11. November 1918 endete der 1. Weltkrieg. Der „Dahlenburger Sportklub von 1918“ (Dahlenburger SK) wurde am 26. Dezember 1918 gegründet, die Fußballabteilung drei Jahre später.

Zum Fußballspielen fehlte ein Platz. Bauer Jacobs aus Buendorf stellte eine Heidefläche zur Verfügung. So wurde am Mücklinger Weg ein Sportplatz errichtet und auf den Namen „Heidestrand“ getauft. Hier konnten die Fußballspiele stattfinden.

Mit welchem Idealismus die Dahlenburger bei der Sache waren, bezeugt diese Geschichte von 1927: Als wieder einmal der elfte Mann fehlte, sprang Viktor Burmester, Gut Horn ein. Er war im feierlichen Cut gekommen, um Zuschauer zu sein. Um eine Sporthose zu bekommen, wurde kurzer Hand seine gute Cuthose abgeschnitten und das Spiel konnte beginnen. Victor und Richard Burmester, Gut Horn waren große Förderer des DSK. Der "Heidestrand" lag zum Spielen sehr weit draußen. So stellte der "Horner Herr" ein Stück Land vor dem Friedhof zur Verfügung. Nun wurde der Spielbetrieb hier aufgenommen.

MTV und DSK wird TSV Dahlenburg

1927 wurde der Aufstieg in die Bezirksklasse erreicht. Am 6. März 1934 erfolgte die Vereinigung des MTV Dahlenburg von 1860 mit dem Dahlenburger SK von 1918 zum „Turn- und Sportverein von 1860 Dahlenburg“ (TSV Dahlenburg).

1939 von links: Friedrich Hüls, Unbekannt, Ernst Euler, Heinhelm Schoop, Walter Veith, Walter Ohland, Helmut Waldow, Franz Rosseburg, Erwin Rosseburg, Heinrich Saucke, Unbekannt, Unbekannt.

Torwart sieht Tor nicht

Der Sportplatz am Friedhof war so gewölbt, dass der Torwart sein Gegenüber nicht sehen konnte. Er musste schon sein Gehäuse verlassen, wollte er vom Spiel in der anderen Hälfte etwas sehen. Wenn ein Tor erzielt wurde, merkte er es aber auch am Torschrei. Der war auch früher üblich. 1939 spielte der DSK noch auf diesem Platz, z.B. gegen den Militärsportverein Lüneburg - kurz MSV. In diesem Verein waren die Soldaten aus Lüneburg aktiv. Unsere Fußballer fuhren mit dem Zug zum Rückspiel. Der MSV-Platz war dort, wo jetzt die Firma Lucia steht.

1939 hörte dann fast jeder Spielbetrieb auf. Es wurde nur selten eine Gelegenheitsmannschaft gefunden, die gegen die Organisationsmannschaften ein Spiel austrugen. Dann wurde es Nacht, der 2. Weltkrieg begann. Der Spielbetrieb wurde eingestellt. Die in so manchen Pokalspielen errungenen Pokale mussten im Krieg abgeliefert werden. Unser Fußballplatz am Friedhof bestand bis 1945.

Wer nicht Fußballspielen wollte oder konnte, dem drohten Stockschläge

v.l.st.: Albert Lehmitz 1.Vors., Dr.Willi Schröder, Heinz Dittmann, Hubert Dworatzek, Wilhelm Neff, Fiete Sommer, Heinrich Saucke, verdeckt Heinrich Schuer, Horst Papke, Walter Veith, Mitte: Jop. Goller, Gerd Michels, Erwin Rosseburg, vorne: Hermann Reinicke, Walter Euler, Otto Voß.

Nach Ende des 2. Weltkrieg im Mai 1945 organisierte Walter Euler die ersten Fußballspiele. Ein Verein bestand noch nicht wieder. Dahlenburger Jugend und zurückgekehrte Soldaten kickten aus Spaß miteinander. Bald schon spielten die ersten Feierabendkicker gegen eine Mannschaft der englischen Besatzungstruppe. In Süschendorf waren junge Männer um Heinz Dittmann versammelt und wollten Fußball spielen.

Am 2. September nahm der Dahlenburger SK den Spielbetrieb wieder auf (4:0 gegen Sport Club Herta Hitzacker). Die 1. Jugendfußballmannschaft des Dahlenburger SK trug am 4. November ihr erstes Fußballspiel aus. Für den Dahlenburger SK von 1918 war es ein historisches Datum, denn vor 1945 wurden im Verein keine Jugendspiele durchgeführt. Die Jugend spielte in der Schule oder auch in der Hitlerjugend. Die beiden aktiven Fußballer des Dahlenburger SK, Alli Jürgens und Ernst Rieckmann, beide Lehrer, bläuten den Jungs das Toreschießen ein. Wer denn nun gar nicht das Fußballspielen begreifen wollte, dem drohten sie, und manchmal gab es auch Stockschläge. Diese rauen Sitten wurden mit Kriegsende aufgehoben.

Mit LKW und Anhängern werden Zuschauer zu Auswärtsspielen gefahren.

Neugründung Dahlenburger SK

Am 29. Dezember 1945 erfolgte die Wiedergründung und Eintragung des „Dahlenburger Sportklub von 1918“ (Dahlenburger SK) ins Vereinsregister des Amtsgerichts Bleckede.

1945 - wer von den älteren Mitgliedern erinnert sich nicht noch an diese schreckliche Zeit. Nackte Existenzsorgen beschäftigten die meisten Leute. Soldaten kamen nach und nach wieder nach Hause. Unsere Sportkameraden Walter Veith, Walter Euler, Heinz Dittmann, Erich Schuer, Matthias Schmitz brachten es in dieser unmöglichen Zeit fertig, eine Fußballmannschaft ins Leben zu rufen.

Kreismeister der Saison 1946/47 wurde der Dahlenburger SK durch einen 4:3-Sieg (3:3) in der Verlängerung gegen den TSV Bardowick. Das Entscheidungsspiel fand am 27. Juli 1947 in Neetze statt. Die Fahrt nach Neetze wurde von den Engländern mit einem LKW durchgeführt. Damit war der Aufstieg in die Bezirksklasse Staffel Nord des Bezirks Heide verbunden.

Auswärtsspiel mit Übernachtung

Das erste Punktspiel am 14. September 1947 in Bergen b. Celle ging 0:3 verloren. Es spielten: Ernst Euler, Hermann Reinicke, Otto Voß, Günter Scholz, Emil Landsberger, Erich Waldow, Heinz Dittmann, Günter Giese, Hartmuth Andres, Otto Saucke und Horst Papke.

Hartmuth Andres erinnert sich

Hartmuth Andres berichtet von einem unvergessenen Erlebnis und einer bleibenden Erinnerung für alle Beteiligten dieses Spiels, sowie die Hin- und Rückreise: Die Fahrt erfolgte mit einem "Sonderzug" von Dahlenburg nach Lüneburg. Der Zug bestand aus: vorne einer Draisine, dann eine Materiallore, hinten schob wieder eine Draisine. Die Reisegruppe setzte sich auf die Lore, ließ die Beine baumeln und es ging nach Lüneburg. Hier wurde der "Zug" auf dem Bahnsteig abgestellt. Der 9:00 Uhr Zug nach Hamburg - Hannover brachte uns sicher nach Celle. Von dort fuhr die Kleinbahn bis Beekendorf. Ab Beekendorf weiter mit 2 PS Gummiwagen Richtung Bergen. Kurz vor dem Ziel wurden wir von einem englischen Lastwagen zum Ziel gebracht. Anstoß 16:00 Uhr. Ab Bergen um 20:30 Uhr zurück, mit der Kleinbahn nach Soltau, wo keine Fahrgelegenheit Richtung Heimat mehr bestand.

Wir übernachteten in abgestellten Wagons und fuhren morgens 4:45 Uhr über Buchholz nach Harburg. Hier erreichten wir den Zug nach Lüneburg und fanden unseren "Sonderzug" noch auf den Bahnsteig stehend. Er wurde wieder in die Gleise gesetzt. So konnten wir Montagmittag, nach einer flotten Nonstopfahrt, Dahlenburg erreichen. Wenn wir nicht die Eisenbahn benutzten, waren die Reisen zu den auswärtigen Veranstaltungen immer wieder besondere Erlebnisse.

Und an einer anderen Stelle hieß es: „Zu Auswärtsspielen teilte man sich zu zweit ein Fahrrad. Ein Spieler fuhr vor, der andere rannte hinterher - nach jedem Kilometer Fahrerwechsel. Da war es schon eine Wohltat, wenn man zur Abwechslung mit Trecker und Hänger zu Auswärtspartien fahren durfte oder sogar mit Lemkes Kühlwagen.“

Am 13. August 1949 wurde der Kreisfußballverband Lüneburg aus der Taufe gehoben. Neben den 1. Vorsitzenden Fritz Köhler (SV Eintracht Lüneburg), wurde auch Matthias Schmidt (Dahlenburegr SK) zum Spielausschussvorsitzenden gewählt. 1966 - 1977 waren Hermann Korte und 1981 - 1985 Klaus Albers stellvertretende Vorsitzende und von 1979 – 1987 war Alpers als Pressewart für den NFV-Kreis tätig.

v.l.: H. Johns, Fußballobmann M. Schmitz, E. Rosseburg, H. Hantel, H. Dworatzek, O. Saucke, H. Andres, G. Giese, G. Scholz, E. Waldow, H. Heitbrock, H. Mager, A. Altvater, Fußballobmann H. Keller

DSK spielt in die neue Amateurliga 7

1952/53 spielte der Dahlenburger SK in der Bezirksklasse Ost. Mit dem vierten Tabellenplatz qualifizierte sich der Dahlenburger SK für die neugeschaffene Amateurliga 7. Am Ende der Saison 1953/54 wurde der 10. Platz erreicht. Es kam zu einem Entscheidungsspiel um den dritten Absteiger. Gegen den ASV Faßberg wurde zwar 1:4 verloren, da aber die Staffel aber aufgestockt wurde, verblieb der Dahlenburger SK in der Amateurliga Staffel 7. Als Tabellenletzter stieg der Dahlenburger SK am Ende der Saison1956/57 aus der Amateurliga 7 in die Bezirksklasse ab. Ein Jahr später stieg der DSK auch aus der Bezirksklasse ab. 1960/61 wurde er Vize-Kreismeister und 1962/63 stieg der Dahlenburger SK in die 2. Kreisklasse ab.

1964/1965 wurde aus Amateur-Oberliga und Amateurliga Landesliga und Verbandsliga

1965/66 wurde Dahlenburg Meister in der 2. Kreisklasse und stieg in die 1. Kreisklasse auf. Ein Jahr später gewann der DSK zum ersten Mal den Kreispokal. Die Kreismeisterschaft in der Saison 1969/70 gewann der Dahlenburger SK. Wegen Punktgleichheit am Saisonende war ein Entscheidungsspiel gegen den TSV Mechtersen/ Vögelsen notwendig. Es endete mit einem 3:1-Sieg der Dahlenburger. Damit war der Aufstieg in die Bezirksklasse 2 verbunden. Die Meisterehrung fand am 5. Juli statt. Die 1. Herren waren nicht die einzigen. Das war bislang einmalig in der 52-jährigen Vereinsgeschichte. Von sieben Mannschaften konnten in der Saison 1969/70 fünf Mannschaften den Meistertitel in ihrer Staffel gewinnen.

1970 wurde in Dahlenburg eine Damenmannschaft gegründet, die im drauffolgenden Jahr im Heidebezirk Zweiter wurde.

DSK gewinnt den neu gestifteten Göhrde-Pokal

Zum ersten Mal wurde um den Göhrde-Pokal gespielt. Im Spiel um den von den Samtgemeinden Dahlenburg und Hitzacker gestifteten Göhrde-Pokal schlug der Dahlenburger SK die SV Elbufer in Oldendorf am 9. Juni 1974 klar mit 5:0 Toren. Die Dahlenburger, Vizemeister der Bezirksklasse, waren drückend überlegen und ließen der SV Elbufer keine Chance. Die Tore für Dahlenburg schossen Köhn (2), Zeuke, Hentschel und Lenz.

Auch 1975 wurde der DSK Vizemeister in der Bezirksklasse und verpasste wieder den Aufstieg in die Bezirksliga. Ein Jahr später hat es dann aber geklappt. Dafür wurden die A-Junioren mit einem 2:2 und 4:1 Sieg über TuS Hohnstorf Kreismeister. 1976 wurde nicht nur die Herren Meister in der Bezirksklasse, auch die Frauen-Mannschaft wurde ungeschlagen Meister in der Damenfußball-Kreisklasse.

2. Mannschaft des Dahlenburger SK spielt Kreisliga und Damen werden Kreismeister

2. Mannschaft mit Betreuer Launhardt, Rosseburg, Petersen, K. Wolf, Bajon, Tiedemann, Ott, Betreuer Kruse (stehend v.l.) sowie Ristau, W Taeger, Lenz, Scholz, G. Taeger und H. Taeger

1978 schafft DSK II den Aufstieg. Während es bei der Bezirksliga-Mannschaft des Dahlenburger SK in der abgelaufenen Saison nicht wie erwartet klappte, sorgte die 2. Mannschaft für viel Freude im Lager der Grün-Weißen. Mit drei Punkten Aufstieg in die 1. Kreisklasse, die ab 79 Kreisliga hieß. Zwei Jahre später erfolgte jedoch als Vorletzter der Abstieg in die Kreisklasse Staffel 2. Dafür gewannen die Damen 1980 die Meisterschaft in der Kreisliga Lüneburg. 1982 wurde die Zweite wieder Meister und stieg in die Kreisliga auf. 1986 folgte der Abstieg in die Kreisklasse Staffel 2. Nach 13 Jahren Bezirksliga musste sich die 1. Mannschaft 1989 als Tabellenletzter von dieser verabschieden und zusammen mit dem Vastorfer SK (Vorletzter) in die Bezirksklasse spielen. Ein Jahr gab es für beide Vereine im Gleichschritt den nächsten Abstieg. 1991 spielten somit der VSK und DSK Kreisliga. Für die Dahlenburger folgte der dritte Abstieg in Folge in die Kreisklasse. Der DSK musste acht Jahre warten um wieder den Aufstieg in die Kreisliga zu realisieren.

Für erfolgreiche Jugendarbeit erhielt der Dahlenburger SK 1990 die Sepp-Herberger-Urkunde überreicht.

Damenmannschaft Dahlenburger SK (2000/01) In der Bezirksliga-Mannschaft spielen: Birgit Heidorn-Schmidt. Britta Meyer, Sandy Blume, Janine, Scharte, Marion Sürke, Meike Zantopp, Annika Meyer, Anja Scholz, Nele Schmischke, Tanja Kositzki, Rebecca Würtz. Claudia Korte. Susanne Albers, Franziska Voigt, Jennifer Schulz, Marleen Möller, Manon Garcia-Petersen.

Damen mausern sich vom letzten Platz der Kreisliga zum Vize-Meister der Bezirksliga

1996 gingen die Damen-Fußballerinen wieder an den Start und wurden in der Frauenkreisliga Lüneburg Letzter. Franziska Voigt erinnert sich: „Wir waren die Lachnummer und verloren ständig hoch. 0:18 war keine Seltenheit. Die höchste Packung war 0:27“, weiß Voigt zu berichten. Sogar der NDR hätte sich für sie interessiert. Doch das änderte sich. Langsam kamen die Frauen auf Tour. Die Niederlagen wurden weniger und 2001 wurde die DSK-Damenmannschaft Kreismeister und Kreispokalsieger (4:0 gegen Lüneburger SV). „Die Damen zeigen den Herren vor Ort, wo es lang geht", meinte Prause launig in seiner Laudatio auf die erfolgreichen Fußballerinnen. Die Damen hätten den Titel, von dem die Männer träumen. In der Bezirksliga Ost wurden sie auf Anhieb Vize-Meister hinter SV Ilmenau. 2004 kam dann aber der Abstieg in die Kreisliga.

Kreispokal-Zittersieg 4:3 n. E. gegen Hohnstorf bringt DSK den zweiten Pokaltriumpf nach 41 Jahren

2005 verpassten die Herren als Vize-Kreismeister den Bezirksliga Aufstieg (4:1 Sieg gegen Küsten Vize-Meister DAN) und 2:3 gegen Germania Ripdorf (11. der Bezirksklasse die aufgelöst wurde). 2006 unterlag der Dahlenburger SK mit 1:4 n.E. (1:1) gegen TuS Hertha Betzendorf im Kreispokal-Endspiel. Zwei Jahre später 2008 hat es dann geklappt. Wieder 1:1 nach regulärer Spielzeit, doch vom Punkt wurde der TuS Hohnstorf mit 4:3 n. E. bezwungen und der Pokal wurde zum zweiten Mal geholt. Endlich wieder mal ein Titel.

2009 folgten dann auch der Kreismeistertitel und Aufstieg in die Bezirksliga 1. Sie kamen als Zuschauer und gingen als Meister. Am Spielfeldrand erlebten die Fußballer des Dahlenburger SK die schönsten Minuten der Saison. Das 2:2 des TSV Mechtersen/V. gegen Scharnebeck bescherte dem DSK am vorletzten Spieltag den vorzeitigen Titelgewinn in der Kreisliga.

Die Meistermannschaft, stehend von links: Marco Lenz, Christoph Wetjen, Manager Dieter Lenz, stellv. Fußballobmann Peter Lühr, Co-Trainer Thomas Schelgen, Michael Kleckner, Sebastian Schröder, Betreuer Hannes Schwindt, Torben Schumacher, Jovan Davidovic, Steffen Grzyb, Maximilian Lütgens, Robin Göhlke, Co-Trainer Herbert Schulz, Fußballobmann Michael Mager, Hans-Walter Lüchau.

Durch die vorgesehene Neuregelung einer eingleisigen Oberliga Niedersachsen mussten sieben Vereine ein Jahr später aus der Bezirksoberliga Lüneburg absteigen. Auswirkungen hatte die neue Regelung auch auf die Bezirksliga 1. Als Tabellenzwölfter musste der DSK ein Relegationsspiel gegen den Vize-Kreismeister MTV Soderstorf durchführen, welches 2:5 n. V. verloren ging und der Abstieg bedeutete.

Erst Rückzug, dann Aufstieg

2014 wird der Dahlenburger SK zwar Tabellenvierzehnter, zieht aber sein Team aus der Kreisliga zurück. 20016 gab es Grund genug für die Dahlenburger zu feiern. Erst wurde der Aufstieg in die Kreisliga gefeiert, dann verteidigt der Dahlenburger SK den Göhrde-Pokal und gewinnt das 43. Endspiel in Neu-Darchau gegen SV Göhrde mit 4:0. Seit 1974 wird jährlich um diesen Pokal gespielt, der von den Samtgemeinden Hitzacker und Dahlenburg mittlerweile zum dritten Mal gestiftet wurde. Den Pokal gewannen: Dahlenburger SK 22 x, TSV Hitzacker 11 x, SV Elbufer 4 x, SV Göhrde 5 x und SV Zernien 1 x.

Zum 22. Mal gewinnt der Dahlenburger SK den Göhrde-Pokal 2016

Nach zwei Jahren in der 1. Kreisklasse kehrt der Dahlenburger SK 2016 in die Fußball-Kreisliga zurück. Durch einen klaren 4:0-Sieg gegen den MTV Treubund III sicherte sich der DSK den zweiten Aufstiegsplatz neben dem SC Lüneburg. Im letzten Jahr der Lüneburger Kreisliga 2018, stieg der DSK als Tabellenletzter aus der Liga in die 1. Kreisklasse Nord ab. Dort spielen Sie auch heute noch. Durch die Fusion der NFV-Kreise Lüchow-Dannenberg, Lüneburg und Uelzen, gibt es neben der eingleisigen Kreisliga nun jeweils zwei 1. und 2., sowie drei 3. und 4. Kreisklassen

Sie feiern 2016 den Aufstieg (o.v.l.): Fußballobmann Michael Mager, Co-Trainer Herbert Schulz, Betreuer Gordon Geisler, Athletiktrainerin Jennifer Schulz, Falk Janitschek, Steve Strebe, Marc Schulz, Marvin Skof, Steffen Grzyb, Dirk Schuhmann, Marco Lenz, Adam Gnida, Jan Taeger, Alex Rodin, Trainer Ingo Romich; (v.v.l.): Stefan Dersch, Sebastian Thöndel, Lars Schulz, Chris Betke, Joschua Merten, Mario Dersch, Benni Meyer, Kilian Jenckel, Lennard Constien, Marcus Mager, Matthias Schubert; liegend Fabuinga Dabo.

2017 wird der DSK einer von 366 DFB-Stützpunkt Standorten in Deutschland

Am Montag, den 7. August 2017 wurde der neue DFB-Stützpunkt Dahlenburg eröffnet, in der hinteren Reihe v. l.: Klaus Dieter Arndt vom NFV-Kreis Lüneburg, Stützpunktkoordinator Bernhard Augustin, DSK-Vorsitzender Bernd Janitschek, Dahlenburgs Bürgermeisterin Christine Haut, Karl Hermann Ahlers vom NFV-Kreis Lüchow-Dannenberg und die drei Trainer Sören Hillmer, Michael Wandtke und Patrick Wende. Foto: lüb

Bisher stellte der SV Ilmenau in Deutsch Evern den DFB Stützpunkt für unsere Region. Doch wegen der Fußball-Fusion der Kreise Lüneburg, Uelzen und Lüchow-Dannenberg sollte ein neuer, möglichst zentraler Ort her. Die Wahl fiel auf Dahlenburg. Zumindest für die Spieler aus Lüchow-Dannenberg ist die Anreise nun kürzer. „Wir wollen alle überzeugen, dass wir hier hervorragende Bedingungen haben“, sagte der DSK Vorsitzende Bernd Janitschek.. „Wir sind stolz darauf, neuer DFB-Stützpunkt zu sein.“ 366 davon gibt es deutschlandweit. Mit insgesamt rund 1300 Trainern und Tausenden Talenten, die alle vom großen Fußball träumen. Dahlenburgs Bürgermeisterin Christine Haut wünschte allen viel Glück: „Ich bin gespannt, ob wir jemanden von Euch irgendwann in der Bundesliga sehen.“. DSK-Chef Janitschek ergänzte: „Und es würde uns freuen, wenn es später mal heißt: Dieses Talent wurde in Dahlenburg aufgebaut.“

DSK Team 2021 hofft auf eine erfolgreiche und abbruchfrei Saison 2021/22

Wir bedanken uns für die Bereitstellung von Texten und Fotos beim 1. Vorsitzenden Bernd Janitschek.

Weiter Quellen: "130 Jahre Fußball in Stadt und Landkreis Lüneburg" von Erhard Rölcke und Erich Husmeier.

Die komplette DSK-Chronik kann für 19,18 € in der Buchhandlung Kolibri in 21368 Dahlenburg erworben werden.

Autor: M. Paul

Seite zuletzt aktualisiert am: 15.07.2021

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