05.07.2021

Führungswechsel nach 23 Jahren bei den Junioren

Friedhelm Ahrens (Foto) löste den aus Altersgründen nicht mehr kandidierenden Klaus-Dieter Arndt als Vorsitzenden des Kreisjugendausschusses ab.

Am 28. August 2021 ist der Kreistag vom NFV-Kreis Heide-Wendland mit Wahlen vom Kreisvorsitzenden und Vorsitzende der Ausschüsse. Bereits sechs Wochen vorher fand die Wahl des Vorsitzenden und Beisitzer des Jugendausschusses auf dem 1. ordentlichen Kreisjugendtag in Dahlenburg am 26. Juni statt.

Der im Juni 2018 gewählte erste Jugendausschuss im Großkreis Heide-Wendland hatte nur die ersten 1 ½ Jahre mit der Koordination von 316 Teams alle Hände voll zu tun. Aufgrund von Corona fielen erst die Hallenendrunden Anfang 2020 aus, später dann auch die Rasenspiele. 299 Teams waren es zum Saisonstart der letzten Saison. Aber auch diese wurde abgebrochen und konnte nicht zu Ende gespielt werden. Wieviel Teams es dieses Jahr werden kann noch nicht gesagt werden, da noch bis 15. Juli Meldungen abgegeben werden können. Ein Drittel der 105 Vereine haben noch keine Rückmeldung abgegeben.

Der Saisonstart mit den neuen Staffeln sollen nach den Sommerferien in kleinen Sechser- oder Siebenerstaffeln mit U8-Junioren beginnen und bis zu den Herbstferien als einfache Runde durch sein. „Damit wir dann ein sportliches Ergebnis haben und die Mannschaften leistungsgerecht eingeteilt werden können“, so der neue Jugendausschussvorsitzende Friedhelm Ahrens. Der Fußballer des TuS Brietlingen löste nach einer einstimmigen Wahl den aus Altersgründen nicht mehr kandidierenden Klaus-Dieter Arndt aus dem Kreis Lüneburg ab. Er wurde wie Dieter Schmidt aus Scharnebeck mit viel Lob und Ehrungen verabschiedet.

Ahrens, der schon seit 1997 als Staffelleiter unter Manfred Fricke (TuS Brietlingen) im Jugendausschuss tätig war, löst jetzt Klaus-Dieter Ahrend (TSV Adendorf) der nach nur einem Jahr Amtszeit als Staffelleiter von Fricke diesen 1998 ablöste und aus Altersgründen nicht mehr kandidierte. Für den auf eigenem Wusch ausscheidenden Arndt hatte Kreisehrenamtsbeauftragter Gisbert Stevens eine besondere Auszeichnung parat. Er überreichte Arndt als erster im Kreis die goldene Verdienstnadel des Fußballkreises für 24 Jahre Kreisjugendarbeit und 23 davon als Vorsitzender.

 Der alte Kreisjugenauschussvorsitzende Klaus-Dieter Arndt (oben links) übergibt sein Amt an den neuen Friedhelm Ahrens (2. o. l.) und den Ausschuss mit Heino Drewes, Wolfgang Schönfeld, Finn-Jasper Rutkowski, Heiko Penno und Axel Huenges (o. v. l.), sowie Tjorven Peters, Sabine Lange, Linda Schulz, Andreas Peters, Wolfgang Schales (u. v. l.) und Michael Lüddecke (fehlt).

Der neue KJA-Vorsitzende geht mit elf Beisitzern in die neue Legislaturperiode. Neuer Stellvertreter ist Axel Huenges aus Barskamp (Region Nord und Staffelleiter U12). Geblieben sind Heiko Penno aus Wustrow (Region Ost und Stl. U17 + U18) und Heino Drews aus Wriedel (Region Süd und Stl. U8 + U9 Süd). Komplettiert wird der Jugendausschuss durch die neue Beisitzerin Sabine Lange (Stl. U7) und bereits seit 2018 im Amt Linda Schultz (Stl. U8 + U9 Nord), sowie die Beisitzer Andreas Peters (Stl. U8, U9, U10 und U11 Ost), Wolfgang Schönfeld (Stl. U16), Michael Lüddecke U10 + U11 Süd), Finn-Jasper Rutkowski (U13) und neu dabei Wolfgang Charles (U15).

Neben Arndt und Schmidt ist auch Peter Peitz, der frühere Vorsitzende des Lüchow-Dannenberger Kreisjugendausschusses nicht mehr dabei und fehlte urlaubsbedingt. Ihm sei aber zuvor nahegelegt worden, aus Altersgründen nicht mehr zu kandidieren, erklärte der 78-Jährige. Er sei über die Art und Weise, wie ihm das mitgeteilt worden sei, enttäuscht. Der Ausschuss möchte gerne jüngeren Mitgliedern den Weg in die Kreisfußballverbands-Gremien öffnen, erklärt der stellvertretende Vorsitzende Thomas Behnken. Er erinnerte daran, dass Peitz schon vor einigen Jahren seinen Rücktritt angekündigt hatte.

Ein großes Thema auf dem Kreisjugendtag war die Spielform Funiño. Im gesamten Fußballkreis dürfe bei den U 7-Fußballerinnen und Fußballern und noch jüngeren nur noch Funiño angeboten werden. Das erklärten Linda Schulz und Sabine Lange. Die Jungen und Mädchen spielen dann in Dreierteams gegeneinander. 5x2-m große Tore gibt es nicht mehr, Torwarte auch nicht. Dafür spielt jedes Team auf zwei gegnerische Minitore, die maximal einen Meter hoch sind. Nur aus Schusszonen dürfen Tore erzielt werden. Um die Spielform bekannter zu machen, hat sich der Fußballkreis mit dem VfL Wolfsburg einen professionellen Partner an die Seite geholt. Heute, am 5. Juli gibt es ein „WOBinar“ für Vereinsvertreter und Trainer, bei dem die Grundlagen erklärt werden. Zudem soll es in den drei Altkreisen des Fußballkreises Heide-Wendland Spielfeste zum Thema geben sowie Schulungen für Trainer.

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Seite zuletzt aktualisiert am: 27.07.2021

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